- Aus der Community
In the summer time: Mein Sommer 2015
4 Minuten
An den Abenden, als sich die Sonne langsam senkte und die Hitze etwas abnahm, bin ich gelaufen. Jeden Tag habe ich meine Runde gedreht zwischen 10 km und 20 km weit. Kurz vor meinem Urlaub war damit allerdings Schluss, ich hatte mir beim Umknicken mit dem Fuß ein Band gerissen. Nun hatte ich Urlaub und aus all dem, was ich geplant hatte, ist nichts geworden. Plötzlich hatte ich ganz viel Zeit.
Der absolute Fehlstart in den Sommerurlaub
Mein Blutzucker war nach dem Riss gut eine Woche lang sehr hoch. Sicher musste ich meine ganze Einstellung umstellen, von jeden Tag Sport auf Einstellung mit doch recht überschaubaren körperlichen Aktivitäten. Und mein Urlaub, den verbrachte ich nun in der Stadt, eine Art „summer in the city“. Und ich hatte Glück. Ich wohne im Rhein-Main-Gebiet. Da gibt es gleich eine ganze Menge Städte nebeneinander, in denen ich meinen Urlaub verbringen konnte.
Ich war natürlich erst einmal deprimiert über mein Missgeschick und aus einer wehleidigen Stimmung heraus bin ich gleich zu Beginn meines Urlaubs einmal die Laufstrecke ganz langsam abgegangen. Das ist mit Krücken nicht so einfach. Aber ich habe es geschafft, einen Teil der Strecke zurückzulegen und dabei Fotos zu machen. Ich bin um dieselbe Zeit die Strecke entlang gewatschelt, in der ich dort sonst immer laufe. Es war früher Abend. Und einen sportlichen Hintergedanken hatte ich ehrlich gesagt auch. So trainiere ich wenigstens die Oberkörpermuskulatur. Und in der Tat, am nächsten Morgen hatte ich an ganz ungewohnten Stellen Muskelkater.
Was man am Rande meiner Laufstrecke so alles sehen kann
Ich laufe auf mehr oder weniger befestigten Feldwegen. Ich denke, ich habe eine Art Tunnelblick beim Laufen, bin tief in meinen Gedanken versunken und sehe links und rechts nichts. So ist mir auch nie aufgefallen, wie schön eigentlich die Landschaft rings um mich ist.
Am Anfang geht es durch Weinberge und ich sehe eine Dorfkirche im Tal.
Dann komme ich an einen Punkt, von dem aus man die Frankfurter Skyline gut sehen kann.
Später werden aus den Weinbergen Weizenfelder.
Ich liebe den Geruch dieser Felder, vor allem wenn ein Feld abgemäht wird.
Der Binnenhafen
Nach einer Woche mit gerissenem Band war mein basaler Insulinbedarf deutlich höher als zuvor. Meine Einstellung war wieder ganz gut und meine Blutzuckerwerte haben sich an mein neues Leben ohne tägliches Laufen gewöhnt. Sie haben sich um meinen Zielwert eingependelt.
Ich bin an einem heißen Nachmittag zu dem ehemaligen Binnenhafen in Mainz-Mombach gefahren. Dort sollen viele Eigentumswohnungen gebaut werden. Ich dachte mir, es ist interessant, mal festzuhalten, wie der Hafen jetzt aussieht, bevor er zugebaut worden ist.
Der Palmengarten
Und zwei Tage später war ich im Palmengarten in Frankfurt. Mitten in Frankfurt eine grüne Oase, perfekt geeignet für einen Familienausflug. Dort gibt es viel Natur und Pflanzen in unterschiedlichen Häusern, aber auch ein wenig Kultur, wie die Holzskulpturen von Hans Scheib.
Spielplätze und ein kleiner Zug quer durch den Garten vervollständigen den Familienspaß. Ich war dort sehr lange, und mein Blutzucker war seit langen einmal wieder etwas zu niedrig.
Das Tor zur Welt, der Flughafen
Was ist das Rhein-Main-Gebiet ohne einen Besuch auf der Hauptverkehrsader, dem Flughafen. Dieser ist nicht nur groß und hat interessante Gebäude, sondern auch eine Besucherterrasse und lange Wege, die man dort zurücklegen darf. Aber das Besichtigen allein ist nur die eine Sache. Viel aufregender ist es, in der allerallerletzten Minute ganz spontan und günstig einen Flug in eine andere Stadt zu buchen für einen oder zwei Nächte. So wird das Rhein-Main-Gebiet plötzlich ganz groß und viele andere Städte gehören dazu. Das macht alles noch viel schöner.
Und das Resümee am Ende meiner Urlaubswoche
Ich habe nach einem anfänglichen Schock über mein Bein eine spannende Urlaubswoche gehabt, die abwechslungsreich war, wie ich es nie gedacht hätte. Und das Schöne am Leben ist, dass es voller Überraschungen steckt, und so war mein Urlaub eine angenehme, positive Überraschung.
Viele Grüße Euer Thomas
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 5 Tagen, 12 Stunden
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus! -
stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Wochen, 6 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße