- Aus der Community
Kein Problem!
2 Minuten
Erst kürzlich hat Tine sich dazu entschieden, ihre neuen Arbeitskollegen über ihren Diabetes zu informieren (siehe Diabetes-Journal 10/2020); auch, damit diese im Fall einer Unterzuckerung oder gar im Notfall wissen, was mit ihr los und was zu tun ist. Nun traten gleich zwei Situationen ein, bei denen sich diese Entscheidung als richtig erwiesen hat.
Vielleicht erinnern sich einige von Euch: In der letzten Kolumne hatte ich bereits erzählt, wie ich versuchte, meinen neuen Arbeitskolleg_innen das Thema Diabetes nahezubringen. Kurze Erinnerung: Ich habe Diabetes kurz und knapp auf einer Seite zusammengefasst, mit den wichtigsten Stichpunkten und Informationen für Notfälle. Ich glaube, fürs Erste war meine Methode ganz gut. Seitdem habe ich aber nicht mehr wirklich mit meinem Team darüber gesprochen, das Thema kam einfach nicht auf.
Letzte Woche aber hatte ich an verschiedenen Tagen mehrere Unterzuckerungen und daher auch laute Unterzuckerungs-Alarme vom Sensor, die über mein Handy abgespielt wurden. Das haben meine Kolleg_innen so vorher noch nicht miterlebt, und das war sehr spannend für mich zu beobachten. Beim ersten Alarm fühlte ich mich bereits komisch, ich hatte nur noch nichts Zuckerhaltiges besorgt. Meine Kollegin sprang direkt auf und fragte, ob sie mir einen Saft besorgen soll. Ich fand nett, dass sie mich zuerst gefragt hat und nicht einfach losgelaufen ist. Erster Punkt für sie.
Auch war ich beeindruckt davon, dass sie sich anscheinend wirklich alles gemerkt hat, was auf meinem kleinen Merkblatt steht. Also, dass Alarm gleich niedriger Glukosewert bedeutet, und dann auch, dass ich was dagegen essen oder trinken muss. Ich habe mich verstanden und gesehen gefühlt. Und auch, wenn sie bei einem Alarm nicht unbedingt sofort alles unterbrechen und mir helfen muss und ich das meistens doch gut allein kann und oft auch rechtzeitig merke (ich klopfe auf Holz), war es für mich beruhigend zu sehen, dass sie sofort wusste, was Sache ist und auch bereit war zu helfen. Ein schönes Gefühl.
Bei der zweiten Situation musste ich schmunzeln: Ich fühlte mich im Büro plötzlich total nervös, hatte Herzrasen und schwitzte, konnte die Situation jedoch nicht einordnen (manchmal ist das halt so, Ihr kennt das vielleicht). Plötzlich klingelte mein Alarm, ich sprang auf und sagte: „Ach so, deswegen fühle ich mich so, jetzt wird mir einiges klar!“ – und mein Kollege meinte: „Ahh, du kamst mir schon sehr komisch vor in den letzten Minuten!“ Mein Kollege, der mich erst wenige Wochen kennt, hatte bemerkt, dass ich mich mit Unterzucker anders verhalte, als wenn mein Blutzucker im Normbereich schwimmt.
Ich war sehr überrascht! Sowas passiert mir sonst wirklich selten: Oft spüre ich den Unterzucker vor meinem Sensor und vor allen anderen. Dann kommt es erst gar nicht zu einer solchen Situation. Aber dass mein Kollege mir das anmerken konnte, gibt mir auch ein weiteres Stück Sicherheit im Arbeitsalltag. Vielleicht kann er mir in Zukunft schon früher Bescheid geben, dann reagiert er als mein Frühwarnsystem, haha!
Eure Tine
Blood Sugar Lounge
und schreibt regelmäßig an dieser Stelle über ihr Leben mit Diabetes in Berlin.
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (11) Seite 47
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anseaticids postete ein Update vor 3 Tagen, 9 Stunden
Wenn eine Diabetesdiagnose in eine Familie kommt, steht oft erst einmal alles Kopf.
Besonders für Kinder bedeutet sie eine enorme Veränderung und für Eltern die tägliche Sorge: „Wird mein Kind in der Kita oder Schule gut begleitet? Ist es sicher? Kann es trotz Diabetes unbeschwert Kind sein?“
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Wir möchten dafür sorgen, dass kein Kind aufgrund seines Diabetes auf Ausflüge, Spielzeiten oder Schulaktivitäten verzichten muss. Unsere Begleiterinnen und Begleiter sind speziell geschult und unterstützen
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Wer mehr über unsere Arbeit erfahren oder Unterstützung anfragen möchte, kann sich jederzeit melden:
📧 moin@hanseatic-kids.de
📞 040 851 59 747 -
stephanie-bagehorn postete ein Update vor 6 Tagen, 7 Stunden
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othenbuehler postete ein Update vor 6 Tagen, 23 Stunden
Viele Menschen mit Typ-1-Diabetes berichten, dass sich ihr Insulinbedarf im Verlauf des Menstruationszyklus verändert – oft deutlich spürbar, aber bisher kaum systematisch erfasst.
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