„mylife App“: Wie Diabetes in den Hintergrund rückt

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„mylife App“: Wie Diabetes in den Hintergrund rückt

Das Smartphone spielt bei mylife Diabetescare die entscheidende Rolle in der Diabetestherapie. Als unser ständiger Begleiter ist es das zentrale Element des Therapie-Managements mittels der mylife App. Ein Blick genügt, um über die aktuellen Insulin- oder CGM-Daten informiert zu sein. In diesem Beitrag möchten wir euch alle Vorteile eines diskreten Therapie-Managements via Smartphone zeigen und erklären euch, warum ihr dadurch mehr Zeit für die wesentlichen Dinge des Lebens habt.

Euer Smartphone im Mittelpunkt des Diabetes-Managements – wie kann das gehen? Mit der Weiterentwicklung unserer mylife App im Rahmen des mylife Loop Programs habt ihr die Möglichkeit, eure Diabetes-Therapie ganz diskret und einfach über euer Smartphone zu steuern. Schon jetzt integriert mylife Assist, die neue Funktion der mylife App, das Dexcom G6 System zur kontinuierlichen Glukosemessung in das mylife YpsoPump System. Damit sind nun alle relevanten Therapiedaten auf einen Blick auf dem Smartphone verfügbar, von den Glukose- bis hin zu den Insulindaten.

Im nächsten Schritt des Loop Programs werden wir mit der mylife Dose-Funktion [1] innerhalb der App die Therapie nochmals vereinfachen. Somit wird die Bolusabgabe direkt über das Smartphone ermöglicht. In einem dritten Schritt werden wir dann mit mylife Loop die Option zu einer Algorithmus-gestützten, automatisierten Insulinabgabe mit dem mylife YpsoPump System ermöglichen. Unser Programm bietet euch die Möglichkeit, in der Zukunft zu wählen, was am besten zu eurem Alltag passt. Für mehr Flexibilität in eurer Therapie und mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens.

Diabetes und Psyche

Zum Diabetes gehören neben den körperlichen auch psychosoziale Aspekte. Bei der Diabetestherapie kommt dem Patienten die entscheidende Rolle zu. Er steht vor der großen Aufgabe, sich mit dem lebenslangen Begleiter Diabetes zu arrangieren und diesen auch zu akzeptieren. Die erfolgreiche Diabetestherapie hängt entscheidend davon ab, wie die wesentlichen Therapiemaßnahmen in den persönlichen Alltag integriert werden.

Nach der Diagnosestellung müssen Menschen mit Diabetes plötzlich und ungewollt ihr Leben umstellen und viel Eigenverantwortung übernehmen. Sie sind selbst für die Therapie und ihre kontinuierliche Umsetzung verantwortlich und müssen ihren Lebensstil anpassen. Das alles ist nicht immer leicht. Nicht selten treten deshalb psychische Probleme als unangenehme Nebenerscheinungen auf. Sei es in der Akzeptanz der Erkrankung, im zwischenmenschlichen Bereich oder im Umgang mit Diabetes, gerade auch in der Öffentlichkeit.

Genau an diesem Punkt setzen wir mit dem „mylife Loop Program“ [1] an. Unser Therapieansatz soll eine möglichst diskrete Diabetestherapie via Smartphone gestatten. Als allgegenwärtiger Begleiter ist das Smartphone ein gewohntes, vertrautes und unauffälliges Tool, welches das Leben mit Diabetes, sowie die Therapie vereinfachen – und den Diabetes so in den Hintergrund rücken lassen soll.

Steigerung der Lebensqualität

Kein mühsames Fingerstechen mehr dank CGM [2], einfaches Ablesen der Insulin- und Glukosewerte und die direkte Insulinabgabe via Smartphone – mit unseren Produkten leisten wir einen wesentlichen Beitrag auf der Reise in die Zukunft des Diabetesmanagements. Das Smartphone immer griffbereit bei sich zu haben, ist inzwischen ganz normal und weckt in unserer Zeit keine Aufmerksamkeit mehr.

Gleichzeitig könnt ihr damit eure Diabetestherapie steuern. Dies führt zweifellos zu einer Steigerung der Lebensqualität und reduziert die tägliche Belastung, mit der sich Menschen mit Diabetes auseinandersetzen müssen. Die Angst vor einer Unterzuckerung sinkt, ihr schlaft besser und fühlt euch selbstbewusster.

Anfang November haben wir zu diesem Thema ein spannendes Gespräch mit Dirk Scherff, Geschäftsführer der Ypsomed GmbH, und Lilli Priesterroth, Psychologin am Psychologischen Institut der Universität Mainz, aufgezeichnet. Überzeugt euch davon, wie die Zukunft des Diabetes-Managements aussehen wird! Und wie wir mit unseren Produkten dazu beitragen, eure Diabetestherapie zu vereinfachen und damit letztlich eure Lebensqualität zu verbessern.


Dexcom und Dexcom G6 sind registrierte Handelsmarken von Dexcom, Inc. in den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern.

Quellen:

  1. mylife Dose, mylife Loop™: Die beschriebene Innovation befindet sich derzeit in der Entwicklung. Merkmale und Leistungen zukünftiger Technologien können variieren. Der Zugang zu zukünftigen Technologien ist von einer behördlichen Genehmigung abhängig.
  2. Wenn die Warnungen bezüglich der Gewebeglukosewerte und die Messwerte auf dem G6 nicht Ihren Symptomen oder Erwartungen entsprechen, verwenden Sie ein Blutzuckermessgerät, um Behandlungsentscheidungen zu Ihrem Diabetes zu treffen.

von Ypsomed

Das Unternehmen Ypsomed GmbH entwickelt und produziert unter ihrer Marke mylife Diabetescare Infusionssysteme sowie Therapiemanagement-Lösungen für Menschen mit Diabetes und ist offizieller Partner des Diabetes-Ankers. Mehr unter https://diabetes-anker.de/ideenpartner/ypsomed/

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Monat

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße