Vogelzählung und Diabetes – oder habe ich einen Vogel?

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Community-Beitrag
Vogelzählung und Diabetes – oder habe ich einen Vogel?

Das Beobachten von Vögeln hilft dabei den Blutzucker in den Griff zu bekommen. Klingt komisch – ist aber so. Zumindest bei Heike.

Neulich habe ich Vögel gezählt. Ja, ihr lest richtig – Vögel! In Österreich findet jährlich die Zählung der Wintervögel vom 3. bis 6. Jänner statt. Dafür beobachtete ich eine Stunde lang die Vögel vor unserem Haus. Ich habe mich gemütlich auf die Couch ans Fenster gesetzt und die verschiedenen Arten von Wintervögeln gezählt. Falls ich die kleinen Vögel nicht erkennen konnte, schnappte ich mir unser Fernglas und studierte die Vögel etwas näher herangezoomt.

Was hat das jetzt mit Diabetes zu tun?

Da mein Blutzucker manchmal etwas spinnt und unerklärliche Werte liefert, hat mein Arzt mich beim letzten Treffen gebeten, meinen Blutzucker besser zu überwachen. Er empfahl mir, einen Fastentest während des Tages durchzuführen. Dabei muss ich – wie bei der Vogelzählung auch – ruhig zu Hause bleiben und stündlich meine Blutzuckerwerte testen. Ich darf zwischendurch nichts futtern (wie die Vögel) und lediglich Wasser trinken.

Diabetes - Zuckerwürfel
Foto: Pixabay

Und was war das Ergebnis?

Bei der Vogelzählung siegten eindeutig die Kohlmeisen mit 5 Vögeln in einer Stunde. Meine Ergebnisse ließ ich der BirdLife Österreich Organisation zukommen. Bei meinem Fastentest kam heraus, dass mein Blutzucker immer zwischen 9 und 11 Uhr am Absinken ist. Zusammen mit meinem Doktor senkte ich die Baslarate am Morgen und jetzt passen die Blutzuckerwerte wieder. Dieses genauere Hinschauen ist beim Diabetes manchmal, glaube ich, genauso wichtig wie beim Vogelzählen. Einfach einen Verstärker hernehmen und die Sache im Detail anschauen.


von Heike Wolf

Heike war Autorin in der Blood Sugar Lounge und hat dort aus dem Leben mit Diabetes berichtet. Hier findet ihr alle Beiträge aus dieser Zeit:

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  • Hallo,

    hat irgendwer der den Libre3 benutzt auch so massive Probleme ?
    Mein Kind hat ständig Ärger mit seinen Sensoren,selten wo mal einer durchhält. Entweder dauernd Sensorfehler oder ein neuer Sensor sitzt und nach kurzer Zeit kommt bitte neuen Sensor starten.
    Das kann ja nicht sein,ich hab selten mal einen Sensorfehler.
    Als ich das letzte mal bei denen angerufen hatte ,meinte dieser “sehr freundliche” Mitarbeiter nur es kann nicht sein das die so viele Fehler haben,es gab keinen Ersatz.
    Müßen wir jetzt ernsthaft selber Sensoren bezahlen?
    Weil bis der Nachschub kommt dauert es noch 🙁

    LG Sandra

  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 2 Wochen

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena