- Aus der Community
Vogelzählung und Diabetes – oder habe ich einen Vogel?
2 Minuten

Neulich habe ich Vögel gezählt. Ja, ihr lest richtig – Vögel! In Österreich findet jährlich die Zählung der Wintervögel vom 3. bis 6. Jänner statt. Dafür beobachtete ich eine Stunde lang die Vögel vor unserem Haus. Ich habe mich gemütlich auf die Couch ans Fenster gesetzt und die verschiedenen Arten von Wintervögeln gezählt. Falls ich die kleinen Vögel nicht erkennen konnte, schnappte ich mir unser Fernglas und studierte die Vögel etwas näher herangezoomt.
Was hat das jetzt mit Diabetes zu tun?
Da mein Blutzucker manchmal etwas spinnt und unerklärliche Werte liefert, hat mein Arzt mich beim letzten Treffen gebeten, meinen Blutzucker besser zu überwachen. Er empfahl mir, einen Fastentest während des Tages durchzuführen. Dabei muss ich – wie bei der Vogelzählung auch – ruhig zu Hause bleiben und stündlich meine Blutzuckerwerte testen. Ich darf zwischendurch nichts futtern (wie die Vögel) und lediglich Wasser trinken.
Und was war das Ergebnis?
Bei der Vogelzählung siegten eindeutig die Kohlmeisen mit 5 Vögeln in einer Stunde. Meine Ergebnisse ließ ich der BirdLife Österreich Organisation zukommen. Bei meinem Fastentest kam heraus, dass mein Blutzucker immer zwischen 9 und 11 Uhr am Absinken ist. Zusammen mit meinem Doktor senkte ich die Baslarate am Morgen und jetzt passen die Blutzuckerwerte wieder. Dieses genauere Hinschauen ist beim Diabetes manchmal, glaube ich, genauso wichtig wie beim Vogelzählen. Einfach einen Verstärker hernehmen und die Sache im Detail anschauen.
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lena-schmidt postete ein Update vor 2 Tagen, 15 Stunden
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im August – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?








Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße