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Dr. med. Viktor Jörgens

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Dr. med. Viktor Jörgens ist Internist und Diabetologe. Er war fast drei Jahrzehnte tätig als Executive Director der Europäischen Gesellschaft für Diabetesforschung (EASD) und ihrer Stiftung EFSD. Zudem war er entscheidend an der Einführung der Patientenschulung in Deutschland beteiligt und ist ausgewiesener Experte für die Geschichte der Diabetes-Forschung.

28 Beiträge von Dr. med. Viktor Jörgens

6 Minuten

100 Jahre behandeln mit Insulin

Am 23. Januar 1922 rettete erstmals Insulin einen Menschen mit Dia­betes. Es war einer der größten Fortschritte der Medizin – und die Geschichte des Beginns der Insulinbehandlung war spannend, wie Dr. Viktor Jörgens zu berichten weiß.

5 Minuten

14.373 Diabetesforscher treffen sich virtuell

Vom 28. September bis zum 1. Oktober 2021 fand die 57. Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Diabetesforschung (EASD) statt. Durch die Corona-Pandemie war schon 2020 der damals in Wien geplante Kongress virtuell, und auch 2021 fand die Tagung nicht in Stockholm, sondern im Internet statt. Über 14.000 Teilnehmer aus 134 Ländern waren sehr aktiv dabei.

4 Minuten

Die Geschichte der Insulin-Behandlung

Schon vor 100 Jahren spielten die Angehörigen von Menschen mit Typ-1-Diabetes eine große Rolle bei der Therapie-Verbesserung. Eine Geschichte über das Insulin, über Entdecker und über Bauchspeicheldrüsen im Fleischwolf – wunderbar zusammengetragen von Redaktionsmitglied Dr. Viktor Jörgens!
Insulin-Entdeckung: Erst das Labor putzen, dann der Nobelpreis | Foto: Patricia – stock.adobe.com

7 Minuten

Insulin-Entdeckung: Erst das Labor putzen, dann der Nobelpreis

Vor 100 Jahren, am 17. Mai 1921: Dr. Frederick Banting und sein Assistent Charles Best beginnen mit ihrer Forschungsarbeit an Bauchspeicheldrüsen – die letztlich recht schnell zur Insulin-Entdeckung sowie zum Nobelpreis für Banting führen sollte. Doch zuerst musste ein lange unbenutztes Labor geputzt werden. Haarsträubende Story über Glück, Unglück und saftigen Streit.

7 Minuten

Als die Professoren Diabetes noch mit Opium behandelten

Vor Einführung der Insulinbehandlung 1922 gab es viele Versuche, ­Diabetes mit Medikamenten zu behandeln, die allesamt nutzlos und teils sogar gefährlich waren. Auch die berühmtesten Professoren ­verordneten Menschen mit Dia­betes obskurste Therapien. Spitzenreiter – von allen damaligen „Meinungsbildnern“ der Medizin empfohlen – war, man glaubt es heute kaum: Opium!

7 Minuten

Über 20.000 Diabetesforscher treffen sich im Internet

Die jährliche Tagung der europäischen Gesellschaft für Diabetesforschung (EASD) ist der größte internationale Diabeteskongress der Welt. Das Corona-Virus machte den in ­Wien 2020 geplanten Kongress unmöglich. Deshalb wurde im Oktober ein virtueller Kongress organisiert. Wir berichten.

7 Minuten

Vor 100 Jahren: Bantings Insulin-Idee am 31. Oktober 1920

Am 31. Oktober 1920 hatte ein junger Arzt namens F. G. Banting in Kanada die Idee seines Lebens: aus Bauchspeicheldrüsen etwas zu gewinnen, mit dem man Diabetes behandeln könnte. Es gelang ihm, den bekannten Stoffwechselforscher Prof. MacLeod an der Universität Toronto davon zu überzeugen, ihm ein Labor zur Verfügung zu stellen, um seine Ideen zu verwirklichen …

4 Minuten

Prof. Georg Zülzer: dem Insulin-Pionier zum 150. Geburtstag!

Prof. Georg Zülzer entwickelte zusammen mit dem Chemiker Dr. Camille Reuter schon ein Jahrzehnt früher als die Forscher um F. G. Banting in Toronto ein sehr wirksames Insulinpräparat. Leider wurde seiner von der deutschen Ärzteschaft später nicht angemessen gedacht – es ging ihm damit wie vielen jüdischen Ärzten aus Deutschland. Dr. Viktor Jörgens berichtet.

6 Minuten

Olympiade der Diabetesforschung

Die Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Diabetesforschung war sehr gut besucht, sehr international und damit perfekt, um über den Tellerrand hinauszuschauen. Viktor Jörgens und Monika Grüßer geben einen Einblick, was die Forscher derzeit beschäftigt.

5 Minuten

Hoher Blutdruck: die Neuigkeiten 2019

Wer Diabetes hat, für den ist es überaus wichtig, dass er keinen erhöhten Blutdruck hat. Seinen Blutdruck gelegentlich beim Arzt messen zu lassen, ist hierbei keineswegs ausreichend. Im Artikel erfahren Sie, warum wir alle unseren Blutdruck selbst und daheim messen sollten. Wichtig ist dabei, dass man die vielen Fehlerquellen kennt.

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  • Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.

    • Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.

      Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:

      Freestyle Libre 3 bzw. 3+
      Dexcom G7
      Dexcom G6 (noch)
      Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
      Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
      Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
      Accu-Chek Smartguide CGM
      Medtrum Touchcare Nano CGM

      Ich würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
      Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.

  • thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen

    Hallo,
    ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
    Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
    Thomas55

  • sayuri postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Hi, ich bin zum ersten Mal hier, um mich für meinen Freund mit Diabetes Typ 1 mit anderen auszutauschen zu können. Er versteht nicht alles auf Deutsch, daher schreibe ich hier. Etwa vor einem Jahr wurde ihm der Diabetes diagnostiziert und macht noch viele neue Erfahrungen, hat aber auch Schwierigkeiten, z.B. die Menge von Insulin besser abzuschätzen. Er überlegt sich, mal die Patch-Pad am Arm auszuprobieren. Kann jemand uns etwas über eingene Erfahrungen damit erzählen? Ich wäre sehr dankbar!🤗🙏
    Liebe Grüße
    Sayuri

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