100 Geschichten, 100 Menschen, eine Krankheit

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100 Geschichten, 100 Menschen, eine Krankheit

Die Entdeckung des Insulins wird 2021 100 Jahre alt. Ein perfekter Anlass, 100 Geschichten und Fotos zu sammeln, oder? Katharina stellt das diabetesDE-Projekt vor, bei dem ihr mitmachen könnt, und erinnert daran, wie wichtig es ist, Erfahrungen zu teilen.

Mit dem Tag der Diabetes-Diagnose fängt es an: ein ganz neues Kapitel im Leben. Damit einher gehen viele Geschichten, die jeder Mensch mit Diabetes erlebt und erzählen kann – vielleicht sogar sollte. Die Blood Sugar Lounge selbst lebt nicht zuletzt davon, dass Erfahrungen aus dem Diabetes-Leben geteilt werden: Es geht um „Hypos“ und „Hypers“, um neue Hilfsmittel und bewährte Therapie-Methoden, aber eben auch um Gefühle wie Freude, aber auch Angst.

Vom Leben mit Diabetes

Je nachdem, wie alt ihr zum Zeitpunkt eurer Diabetes-Manifestation wart, werdet ihr euch mehr oder weniger gut an diese Lebensphase erinnern. So ist es auch in der #BSLounge-Autorenschaft: Einige waren noch Kinder, als ihr Körper plötzlich kein Insulin mehr produzierte, andere waren mitten in der Pubertät oder standen bereits mitten im Leben. Und selbst, wenn sich manche Situationen zu gleichen scheinen, gibt es immer wieder andere Wahrnehmungen von dem Moment, in dem sich alles änderte:

So blöd es auch klingt: Aber tatsächlich gewöhnt man sich irgendwann an fast alles. So eben auch an den Diabetes. Natürlich gibt es dabei gute und schlechte Tage und Themen wie Akzeptanz und seelische Gesundheit sind noch einmal ganz andere. Aber eines wird auch in der #BSLounge immer wieder klar: Es tut gut, darüber zu sprechen. Insbesondere mit der Community und Freund*innen, die auch Diabetes haben:

Quelle: Unsplash

Aber auch die Rolle der Typ-Fler (Freund*innen und Familie von Menschen mit Diabetes) ist eine ganz besondere:

Ihr seht: Es gibt viele, viele unterschiedliche Geschichten! Und ihr habt bestimmt auch eure ganz eigene Story zu erzählen, oder?

diabetesDE sucht 100 Geschichten aus der Community

2021 ist ein besonderes Jahr in der Diabetes-Welt, denn in diesem Jahr wird die Entdeckung des Insulins 100 Jahre alt. Zu diesem Anlass plant diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe am 24. Juli 2021 ein großes Event, bei dem 100 Geschichten/100 Fotos von Menschen mit Diabetes vorgestellt werden. Und da kommt ihr ins Spiel: Nutzt die Möglichkeit, eure Geschichte zu erzählen! Schreibt sie auf, sucht Fotos dazu raus und sendet alles gemeinsam mit einer unterschriebenen Einverständniserklärung an info@diabetesde.org

Besucht diabetesde.org für die genauen Infos, Teilnahmebedingungen sowie die Einverständniserklärung, die ihr für die Teilnahme benötigt. Einsendeschluss ist der 31. Mai 2021.

von Katharina Weirauch

Mit einem Herz aus Kuchen und Nerven aus Zuckerwatte kaut Katharina so lange auf ihren Gefühlen und Gedanken herum, bis alles zu zäh ist, um es unausgesprochen wieder loswerden zu können. Darum erzählt sie seit 2015 auf verschiedenen Kanälen von ihrem Leben mit Diabetes Typ 1 und Depressionen. Auch beruflich hat Katharina als Social-Media- und Community-Managerin häufig mit Diabetes zu tun. Ab jetzt auch als Autorin für den Diabetes-Anker.

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  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂