- Aus der Community
DX Stockholm
5 Minuten
Ich durfte mit 27 anderen Bloggern aus 6 verschiedenen Ländern vom 3. bis 5. Juni nach Stockholm fliegen und dort am DX teilzunehmen. Schon mal vorweg: Es war großartig! Das DX steht im Übrigen für „European Diabetes Exchange Forum“. Abbott hat damit ein Event für Diabetes-Blogger aus Europa zum Austausch geschaffen.

Am Freitag ging es um 7 Uhr los zum Hamburger Flughafen. Dort meisterte ich die erste große Aufgabe des Tages: meinen ersten Flug! Und dann auch noch alleine! Meine Diabetologin hatte drauf gewettet, dass mein Blutzucker hoch sein würde vor Aufregung, aber im Gegenteil! Morgens bekam ich ihn kaum über 50 mg/dl (2,8 mmol/l)… Später blieb er konstant im Zielbereich.

Nachdem ich 10000-mal gemessen hatte, 500-mal alles durchgecheckt hatte und zum 20. Mal auf Toilette ging (und das alles in einem Zeitfenster von 2 Stunden) und meinen Koffer abgegeben hatte, machte ich mich auf den Weg zu den Sicherheitskontrollen. Ich legte meinen Rucksack in eine der Kästen, legte meine Jacke und mein Handy dort hinein und legte die Schreiben meines Diabetes-Teams dazu. Dann ging ich durch den Ganzkörper-Scanner. Dort wurden Sensor, Katheter und Pumpe als Warnung angezeigt. Ich wurde dann in eine Kabine gebeten, in der das alles auf Drogen und Sprengstoff getestet wurde. Da dieser Test wie von mir vermutet negativ ausfiel, durfte ich schnell aus der Kabine raus und mein Handgepäck suchen. Jacke und Co waren problemlos durchgekommen, während mein Rucksack auch auf Drogen und Sprengstoff geprüft wurde. Natürlich fiel auch der Test negativ aus und ich durfte weiter.
Nun musste ich nur noch das richtige Gate finden. Um 9:35 Uhr war endlich das Boarding und ich war ziemlich am Zittern. In wenigen Minuten würde ich das erste Mal in meinem Leben fliegen. Noch schnell gemessen:166 mg/dl (9,2 mmol/l). Alles in Ordnung!
Endlich wurde mein Flug nach Frankfurt aufgerufen. Der Flug war total toll und ich hatte einen Fensterplatz! 🙂

Eine Stunde später landete ich mit einem Blutzucker von 259 mg/dl (14,4 mmol/l) in Frankfurt. Nachdem ich erst einmal gegenkorrigiert hatte, machte ich mich auf die Suche nach dem nächsten Gate. Dort hatte ich mich mit Sarah (Dia-beat-this ) verabredet.

Zusammen hatten wir uns dort mit Kariem von Abbott verabredet. 2 Stunden später landeten wir in Arlanda, wo wir auf Lisa (Lisabetes), Sascha (Sugartweaks) und Mike (Everyday ups and downs) trafen. Zusammen fuhren wir mit einem Taxi nach Stockholm in das wunderschöne Hotel Haymarket by Scandic. Dann schauten wir uns ein bisschen die Stadt an.

Um Viertel vor sechs trafen wir dann auf die restlichen Blogger, die schon angekommen waren, und fuhren nach einer kleinen Vorstellungsrunde ins „Tekniska Museet“ (Technikmuseum). Dort gab es ein leckeres Buffet, konnten uns mit den anderen unterhalten und erkundeten das Museum. Am Abend saßen viele noch zusammen, um sich auszutauschen.

Am nächsten Morgen fand sich eine Laufgruppe zusammen, allerdings wisst Ihr ja: Ich & Sport… Das passt nicht so ganz. Also ging es für mich gegen 8 Uhr zum Frühstück. Um 9 Uhr versammelten sich alle in der Hotellobby, um sich gemeinsam auf den Weg zu der schönen Location zu machen, in der wir den Tag verbringen würden. Dort begrüßte man uns freundlich und nachdem jeder ein Namensschild und einen Sitzplatz bekommen hatte, ging es los mit dem ersten Vortrag: „Creative Storytelling“ mit Kate Steele. Nach einer kleinen Kaffeepause ging es weiter. Ein Snapchat Workshop mit Geir Ove Pederson stand auf dem Plan, bei dem wir viele kleine Hacks lernten. Nach einem leckeren Buffet ging es mit einem Zukunftsbeitrag („What does the future hold?“) mit Rudy de Waele weiter, gefolgt von einer digitalen Safari mit Hannes Sjoblad und seinem Team. Dabei ließen wir unsere DNA sichtbar werden, entdeckten die Samsung Gear VR Brille und erkundeten kleine Spielereien, die Hannes mitgebracht hatte. Nach einer weiteren kleinen Kaffeepause erzählte uns Marie Ennis O’Conner etwas über „Value of education & information for patients“ und mit Geir produzierten wir selber Postkarten (leider habe ich das Ergebnis nicht).
Zum Schluss versuchte Rebecka Bobst, mit uns zu meditieren, allerdings war der Tag so informativ und gleichzeitig anstrengend, dass viele das gar nicht wirklich hinbekamen (mich eingeschlossen 😉 ).

Nachdem wir alle eine Stunde Zeit für uns hatten (ich suchte in der Zeit einen Souvenir-Shop auf :)), trafen wir uns wieder in der Hotellobby, um zum gemeinsamen Dinner in ein schickes Restaurant zu gehen. Nachdem wir alles aufgegessen hatten, machten wir uns noch einen schönen Abend in einer netten Garten-Bar. Immer wieder interessant, wie andere das mit dem Alkohol händeln ;-)!. Und ich muss hier nochmals einwerfen: Der Blutzucker war Bombe!
Am nächsten Morgen sollte es dann weitergehen mit Frühstück um halb neun. Ich wartete auf Sarah und Lisa und gemeinsam gingen wir uns Plätze sichern. Nachdem Lisa uns mit einer Unterzuckerung ein wenig erschreckt hatte (hier geht es zu ihrem Post: “Ein Event zum Umfallen” (Ich bin, froh dass es Dir wieder gut geht, Lisa ♥), gab es noch ein „Information exchange with Abott leadership“. Und um 11 Uhr hieß es dann auch schon Abschied nehmen von den meisten. Mit einer gemischten Gruppe (hauptsächlich bestehend aus deutschen Bloggern) ging es dann in die Altstadt.

Um 14 Uhr fuhr ich gemeinsam mit Antje (Süß, happy and fit), Steffie (PEP ME UP) und Sascha zum Flughafen nach Arlanda. Gemeinsam würde ich mit Antje wieder über Frankfurt fliegen, da wir aus der gleichen Ecke kommen. Bente (Reisen mit Typ 1) und Finn (mein-diabetes-blog.com), die auch aus der Ecke kommen, hatten einen Direktflug ergattert. Um 17:00 Uhr durften wir in das Flugzeug steigen, in dem wir ein wenig warten mussten, da in Frankfurt schlechtes Wetter war. Um 20 Uhr dann das Gleiche in Frankfurt, nur dass nicht in Hamburg das Wetter grausig war, sondern weiterhin in Frankfurt. Statt um 21 Uhr kamen wir also um 22 Uhr in Hamburg an, 10 Minuten später als Bente und Finn, die um ca. 19 Uhr in Arlanda losgeflogen waren.

Um ca. 23 Uhr war ich dann endlich zu Hause und nachdem ich ein klein wenig meinen Eltern berichtet hatte, lag ich nach dem anstrengendem Tag (mit bomben Werten!) im Bett. Es war ein total schönes, informatives und ereignisreiches Wochenende mit vielen netten (süßen) Menschen! Ich hoffe, ich konnte Euch ein paar Einblicke in das Event verschaffen 🙂
Eure Annika
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stephanie-haack postete ein Update vor 6 Tagen, 23 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 1 Woche
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 6 Tagen, 23 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
