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Achtung, die Zahnfee kommt! Wie wir Diabetiker uns nicht mehr vor ihr fürchten müssen
3 Minuten

Der Tag der Zahnfee soll uns an ein altes Ritual erinnern: Fällt einem Kind ein Milchzahn aus, dann legt es diesen unter sein Kopfkissen oder in ein Glas und stellt es neben sich auf den Nachttisch. In der Nacht kommt dann die Zahnfee und ersetzt den Milchzahn durch eine kleine Überraschung.

Als Diabetiker sollte uns bewusst sein, dass auch unsere Zahngesundheit in enger Verbindung mit unserem Diabetes steht. Wir alle sind natürlich keine Kinder mehr. Und die Milchzähne wurden längst durch die echten Zähne ersetzt. Daher gilt es besonders mit Diabetes, auf seine Zähne aufzupassen!
Gut zu wissen
“Menschen mit Diabetes haben im Vergleich zu Gesunden ein dreimal höheres Risiko, an einer Parodontitis zu erkranken.” (Diabetesinformationsdienst München)
In welcher Verbindung stehen Diabetes und Mundgesundheit?
Ist unser Blutzuckerspiegel längerfristig erhöht, hat das auch Auswirkungen auf unsere Zähne. Zum einem wird die Blutversorgung im Zahnfleisch durch einen langfristig erhöhten Blutzuckerspiegel empfindlich gestört. Dabei kommt es zu einer Mangelversorgung der Zähne mit Sauerstoff und Nährstoffen. Als Folge wird die Abwehr gegen Bakterien oder Keime im Mund geschwächt und es kann schneller eine Zahnfleischentzündung entstehen. Der Körper kann sich durch den erhöhten Blutzuckerspiegel nicht mit erhöhter Durchblutung seiner Gefäße zur Wehr setzen. Als Folge haben Bakterien und andere Keime eine größere Chance. Und als Folge kann leichter Parodontitis (häufig auch Parodontose genannt) oder Karies entstehen.
Was bedeutet Parodontitis?
Eine Parodontitis betrifft den Zahnhalteapparat. Dabei werden jene Fasern zerstört, die den Zahn umgeben und die ihn mit den Knochen verbinden. Dabei sind dann auch die Knochen betroffen und als Folge können sich die Zähne lockern. Ein wichtiges Warnsignal ist immer das Zahnfleischbluten, auf das man als Diabetiker unbedingt achten sollte!

Was bedeutet Karies?
Die Produktion von Speichel reduziert sich bei hohen Blutzuckerwerten. Dabei bekommen wir einen trockeneren Mund und die kleinen Reparaturprozesse des Körpers, die sonst durch den Speichel stattfinden, werden vermindert. Das wiederum erhöht unser Kariesrisiko. Die Zahnhartsubstanz wird aufgeweicht. Es können sich Löcher in den Zähnen bilden, die bis zu den im Inneren liegenden Nerven und Gefäßen im Zahn reichen. Dort können dann durch Bakterien und andere Keime neue Schäden entstehen.
Ich erinnere mich noch sehr gut an einen speziellen Tag aus meiner Jugendzeit. Ich hatte an diesem Tag kurz vor Schulbeginn gegen 7 Uhr einen Zahnarzttermin. Schon am Vorabend hatte ich ein mulmiges Gefühl im Bauch. Also putzte ich vor dem Zubettgehen noch einmal besonders gründlich meine Zähne. Beim Sitzen auf dem Zahnarztstuhl am nächsten Morgen machte sich ein flaues Gefühl in der Magengegend breit… Der Zahnarzt hat an diesem Tag kein Loch entdeckt. Aber kennt ihr nicht auch dieses mulmige Gefühl, wenn man zum Zahnarzt geht?
Wie kann ich mich schützen?
Bei der Zahnpflege gilt: Diabetiker und Nicht-Diabetiker sind gleichgestellt! Für Diabetiker gibt es keine diabetesspezifischen Erkrankungen der Zähne. Jeder Diabetiker muss genauso wie auch jeder Nicht-Diabetiker seine Zähne pflegen. Nur wegen der erhöhten Gefahr entzündlicher Zahnfleischerkrankungen sollten Diabetiker besondere Acht auf ihre Zähne geben. Diabetiker sind bei den Zähnen eben weniger widerstandsfähig als Nicht-Diabetiker.

Zahnpflege erfordert fast ebenso viel Selbstdisziplin und Selbstkontrolle wie der Diabetes!
- früh und abends Zähne putzen
- 1 x täglich Zahnseide verwenden
- 1 x wöchentlich medizinisch wirksames Gel zur Zahnschmelzhärtung anwenden
Also ran ans Zähneputzen, damit ihr auch morgen noch kräftig zubeißen könnt!
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße