- Aus der Community
Bei der Hitze spielt mein Diabetes verrückt – Tipps gegen die Hitze!
2 Minuten


Die letzten Tage waren wettertechnisch gesehen erdrückend! An Schlafen war in der Nacht vor lauter Hitze kaum zu denken. Nur mit geöffneter Balkontüre war das Schlafen erträglich. Ich schwitzte trotz allem auch in der Nacht. Die Flasche Wasser stand immer griffbereit neben mir. Und beim Aufstehen zeigte das Thermometer dann schon wieder 25 Grad Celsius an…
Hitze beeinflusst den Blutzuckerspiegel
Und was macht diese Hitze mit meinem Diabetes? Ich stellte die letzten Tage an mir fest, dass ich immer wieder im Unterzucker war und häufig richtige Heißhungeranfälle hatte. Die Erklärung für diese Reaktion fand ich im Netz. „Insulinpflichtige Menschen kontrollieren im Sommer ihren Blutzuckerspiegel besser häufiger als sonst. Denn hohe Temperaturen können den Blutfluss beschleunigen, was die Aufnahme von gespritztem Insulin ins Blut beeinflusst… Je höher die Temperatur, desto schneller wirke das Insulin. Daher haben Diabetiker im Sommer unter Umständen einen etwas geringeren Insulinbedarf.“ (Quelle: http://www.internisten-im-netz.de/de_news_6_0_358_hitze-beeinflusst-den-blutzuckerspiegel.html).
Was sind mögliche Gegenmaßnahmen bei dieser Hitze?
Ich selbst bin eigentlich ein ausgesprochener Wanderer. Aber bei dieser Affenhitze war mir dieser Sport zu viel. Ich blieb also viel im „kühlen“ Zuhause oder ging mit meiner Tochter zum Spielen in den schattigen Sandkasten. Immer dabei: frisches Wasser und viel Obst wie Wassermelonen, Kirschen oder Erdbeeren.
Sportliche Erfrischung
Als es am späten Nachmittag etwas abkühlte, machte ich mich auf ins Freibad oder zum Pool meiner Freundin. Gerade für Menschen mit Diabetes ist das Schwimmen ausgezeichnet geeignet! Beim Schwimmen trainiert man das Herz-Kreislauf-System und die gesamte Muskulatur, ohne den Bewegungs- und Stützapparat zu belasten. Vor dem Sprung ins kühle Nass sollte man natürlich obligatorisch erst mal seinen Blutzucker testen! Anfänger sollten nach den ersten 10 bis 15 Minuten im Wasser erneut ihren Blutzucker testen. Im Wasser sind Unterzuckerungen nicht so leicht zu erkennen wie an Land, denn das Zittern der Hände kann genauso vom kalten Wasser kommen, und auch ein Schwindelgefühl beim Wechsel von der Rückenlage in eine Brustlage oder umgekehrt ist nicht ungewöhnlich. Deshalb ist hier besondere Vorsicht geboten.
Chlorhaltige Schwimmbäder vermeiden
Zum Thema Schwimmbad habe ich noch einen interessanten Artikel entdeckt, der junge Mütter und auch uns Diabetiker betrifft. Bei der Auswahl des Schwimmbades sollte man unbedingt ein Schwimmbad mit geringer Konzentration von Chlor im Wasser wählen. Denn durch Studien ist belegt: Wer an Typ-2-Diabetes leidet, hat ein doppelt so hohes Risiko, zusätzlich Asthma zu entwickeln, und umgekehrt. Und auch zwischen Typ-1-Diabetes und Asthma bestehen Zusammenhänge. Das alles soll aber nicht die Lust am Schwimmen vermiesen. Hinein in die Fluten und los geht’s!

„Gut Nass“ wünsche ich allen, die beschließen, ins Wasser zu gehen!
Auch Tine hat Erfahrungen zum Thema gemacht: Schwitzen, Hitze, Spritzen – Insulinsensitivität im Sommer
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uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 1 Woche, 3 Tagen
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 8. September! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





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