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Diabetiker-„freundliches“ Obst: Wassermelone! ☼
3 Minuten

Puuuuh, was haben wir da für ein paar heiße Tage hinter uns. Ich hoffe, ihr habt das alle gut überstanden und wünscht euch noch nicht den Winter zurück. Da die Erdbeer-Saison aktuell in den letzten Zügen ist, musste ich mir ein neues „Superobst“ suchen. Das fiel mir aber gar nicht schwer, denn aktuell steht die Wassermelone hoch im Kurs bei mir. Denn die Wassermelone ist nicht nur ein super gesunder und erfrischender Snack für zwischendurch, sie hat noch viel mehr zu bieten.
Leider ist es in Deutschland nicht möglich, seine Melonen (vom Feld) selbst zu pflücken (das würde ich wirklich zu gerne einmal machen), dafür aber bieten die verschiedensten Supermärkte eine große Auswahl an. Man kann entscheiden zwischen den riesigen Wassermelonen (meist aus der Türkei), die wiegen dann auch schon mal gute 8 kg. Oder man entscheidet sich für die handlichere Variante, die man auch gut mit zum Badesee mitnehmen kann (meist aus Spanien oder Italien). Wusstet ihr eigentlich, dass es nur zwei Sorten von Melonen gibt? Es gibt die Zuckermelonen (siehe Rezept, unten) und die Wassermelonen. Und Melonen gehören übrigens zu der Gruppe „Kürbisgewächse“ (wenn man die beiden miteinander vergleicht, sieht man auch Gemeinsamkeiten). Sie werden auch als „Panzerbeere“ bezeichnet, was auf ihre Schale zurückzuführen ist. Na, wenn das mal kein „Angeberwissen“ für den nächsten Spieleabend ist. 😛
Doch was hat die Wassermelone jetzt überhaupt mit dem Diabetes zu tun?
Dafür gibt es eine ganz einfache Antwort: Wie schon die Erdbeeren, gehört für mich auch die Wassermelone zu der Gruppe „Superobst“. Das bedeutet, es ist Obst, welches wenig Kohlenhydrate hat und von dem man viel essen kann. Also eine „Win-Win“-Situation. So hat die Wassermelone auf 75 g gerade einmal 6 g Kohlenhydrate. Somit könnte ich ein 150-g-Stück (Schale bitte abziehen vom Gewicht) Wassermelone essen, bis ich überhaupt bei 1 BE bin. (Für 1 KE wären es 127 g Wassermelone.)

Ebenfalls erwähnenswert ist…,
dass auch die Wassermelone, neben ihren 92 % Wasser, viele wichtige Vitamine in sich versteckt hat. In den Fruchtfasern der Melone steckt nämlich Vitamin A (verstärkt die Abwehrfunktion) und eine beachtliche Menge Vitamin C befindet sich ebenfalls in der Wassermelone. (Vitamin C hilft uns, Antikörper zu bilden, und unterstützt somit unser Immunsystem).
Außerdem bringt die Wassermelone einen hohen Eisenanteil mit sich sowie einen niedrigen Natriumgehalt. Zusammen mit dem vielen Wasser können so die Nieren prima entwässert und gereinigt werden. Zudem hat mein „Superobst“ kaum Kalorien, gerade einmal 24 kcal auf 100 g, das ist sogar noch weniger als bei den Erdbeeren. ☺
Na, wer möchte denn jetzt am liebsten ein groooßes Stück Wassermelone essen?! Für alle, die auch gerne mal ein tolles Dessert mit Melone machen möchten, für die habe ich hier noch etwas:
Meine schnelle und leckere Rezept-Dessert-Idee für alle Melonen-Liebhaber:
Melonen-Quark-Joghurt-Dessert
Zutaten für eine große Portion oder 2 kleine Portionen:
- 150 g Naturjoghurt
- 100 g Quark
- 100 g Cantaloupe-Melone (Schale grün, innen orange – Honigmelone/auch andere Melonenarten möglich)
- 1 TL Honig
- 1 Pck. Vanillezucker
- 30 ml Milch
- 0,5 TL Zitronensaft
- 1 Schüssel (oder 2 Gläser)

Eine Portion hat 36 g Kohlenhydrate (3 BE, 3,6 KE).
Und so geht’s:
1.) Den Naturjoghurt mit dem Quark vermengen.
2.) Dann die Milch dazugeben und alles schön cremig rühren.
(Wahlweise kann auch mehr Milch genommen werden)
3.) Den Vanillezucker dazugeben und nochmals gut verrühren.
4.) Falls noch nicht getan, die Melone in kleine Stücke schneiden.
5.) Die Quark-Joghurt-Masse falls notwendig in ein anderes Gefäß (z.B. Dessert-Glas) umfüllen.
6.) Danach 100 g der Melone (wahlweise mehr oder weniger) über der Masse verteilen.
7.) Den Zitronensaft über den Melonenstückchen verteilen.
8.) Zuletzt noch den Honig über dem Dessert verteilen.
Dann seid ihr auch schon FERTIG und könnt genießen! Guten Appetit! ☺
Lasst euch die Melone (egal ob „roh“ oder als Dessert) schmecken und schreibt gerne einen Kommentar unter diesen Beitrag. Vielleicht seid ihr ja genauso Wassermelonen-„Fans“ wie ich oder habt ebenfalls noch tolle Rezeptideen.
Wenn mal kein frisches Obst in der Nähe ist, hat Katharina diese Vier Snack-Alternativen für Genießer
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 6 Tagen, 6 Stunden
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus! -
stephanie-haack postete ein Update vor 4 Wochen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 4 Wochen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 4 Wochen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße