- Aus der Community
Community-Rezept: Gemüse- Curry von Annika
3 Minuten

Herzhaft, ballaststoffreich und vegan: Das Gemüse-Curry-Rezept von Annika aus der Community vereint Blumenkohl, Kichererbsen und Kokosmilch zu einem sättigenden Hauptgericht. Pro Portion liefert es 18 g Ballaststoffe – ideal auch als Meal-Prep für Menschen mit Diabetes.
Rezept: Gemüse- Curry
Zutaten für 2 Portionen:
- 1 EL Olivenöl
- 2 mittelgroße Zwiebeln, fein gehackt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 TL Chili, gemahlen
- 1 TL Paprika-Pulver, scharf
- 2 EL Ingwer, frisch gerieben
- 1 ½ EL Garam Masala, oder eine andere Curry-Mischung
- 1 TL Koriander, fein gehackt
- 1 TL Kurkuma
- 250 g Kartoffeln, in kleine Würfel geschnitten
- 2 Möhren, in mittelgroße Scheiben geschnitten
- 300 g Blumenkohl, in Röschen zerteilt
- 400 ml Kokosmilch, fettreduziert
- 250 g Tiefkühl-Erbsen
- 250 g Dosen-Kichererbsen, abgetropft
- etwas Salz
- etwas Limettensaft
Nährwert pro Portion, ohne Pfannenbrot, ca.:
- 19 g Eiweiß
- 31 g Fett
- 72 g Kohlenhydrate (davon 42 g anrechnungspflichtig)
- 18 g Ballaststoffe
- 0 mg Cholesterin
- 165 mg Natrium
- 2113 mg Kalium
- 539 mg Phosphor
- 643 Kilokalorien
- 2572 Kilojoule
Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten
Annikas Tipp: Besonders gut zum Curry schmeckt Pfannenbrot aus Vollkornmehl. Lecker ist es auch mit etwas Hummus, Joghurt oder Kräuterquark zum Dippen. Das Curry lässt sich wunderbar vorbereiten, ist ideal als Meal-Prep und auch zum Einfrieren geeignet.
Zubereitung
- Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer darin anschwitzen. Dann die Gewürze zugeben und alles 30 Sekunden unter Rühren rösten.
- Kartoffeln, Möhren und Blumenkohl in den Topf geben und mit 800 ml Wasser aufgießen. Kurz aufkochen lassen und zugedeckt bei mittlerer Temperatur etwa 10 Minuten köcheln.
- Deckel abnehmen und weitere 10 Minuten garen, bis Kartoffeln und Möhren weich sind und die Flüssigkeit stark eingekocht ist. Vorsichtig umrühren, damit nichts anbrennt.
- Nun die Kokosmilch, Tiefkühl-Erbsen und Kichererbsen dazugeben und alles köcheln, bis es sämig eingekocht ist. Das Curry mit Salz und Limettensaft verfeinern und noch einmal abschmecken.
Anmerkungen zu den Rezepten: Kohlenhydrate aus Gemüse (z.B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich von Wolff, Kirchheim-Verlag, Mainz 2020). Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.
Rezepte für Menschen mit Diabetes
Anregungen zur Ernährung mit einer Insulin-Therapie sowie Ideen fürs Essen und Trinken, die den Blutzuckerspiegel und das Gewicht schonen: Auf dem Diabetes-Anker veröffentlichen wir regelmäßig Rezepte mit genauen Nährwertangaben für leckere Gerichte und Snacks – geeignet sowohl für Menschen mit Typ-1-Diabetes als auch Typ-2-Diabetes und erstellt mit ernährungsmedizinischer Expertise.
Annika liebt es, sich beim Kochen auszuprobieren
„Ich koche sehr viel freestyle und probiere gern Neues aus. Da ich ein großer Fan der asiatischen Küche bin, habe ich mein Gemüse-Curry als Rezept ausgewählt“, sagt Annika zu ihrem Rezept.

„Ich sammle Kochbücher und liebe es, neue Rezepte auszuprobieren oder alte neu zu interpretieren. Einige Ideen bringe ich von Reisen mit. Alltagsgerichte dürfen für mich schnell gehen und oft koche ich am Wochenende vor.“



Mit ihrem Typ-2-Diabetes lebt Annika seit 2018. Auf Instagram ist sie unter @onyva_13 zu finden. Hier geht es zu einem Koch-Video und Interview mit Annika.
von Annika Ziercke und Kirsten Metternich von Wolff
Annika Ziercke lebt seit 2018 mit Typ 2 Diabetes und engagiert sich seitdem aktiv in der Community. Sie kämpft gegen Stigmatisierung und Vorurteile und möchte anderen Menschen Mut für ihren individuellen Weg machen. Sie verreist gerne und liebt asiatische Küche.
Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungsmedizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte.
Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (7) Seite 34-35
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thomas55 postete ein Update vor 2 Tagen, 22 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Tagen, 16 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 1 Tag, 18 Stunden
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße
lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





