Beratung für Wissbegierige

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© Kirchheim
Beratung für Wissbegierige

Nadien Witzel, Diabetesberaterin in der Praxis Dr. Niemetz in Kassel, berichtet über ihre Eindrücke bei der diabetestour im Kongress Palais (Ende März). Sie informierte die Besucher am Stand von Lilly Diabetes und führte den HumaPen Savvio vor.

Diabetes-Journal: Welche Probleme haben Besucher häufig angesprochen und wie gut waren sie informiert?

Nadien Witzel: Beim Thema Spritzstellen sind viele unsicher. Das Mahlzeiteninsulin sollte zur schnelleren Wirkung in den Bauch gespritzt werden, da er besser durchblutet wird als der Oberschenkel. Deswegen spritzt man dort das Basalinsulin, damit eine lange Wirkung garantiert ist.

Einige wirklich gut Informierte kamen mit speziellen Fragen und wussten gut Bescheid über neue Insuline, Pens und Messgeräte. Viele hatten aber auch große Wissenslücken.

DJ: Was waren häufige Fragen zu Reisen?

Witzel: Viele fahren ja an Ostern, Pfingsten, im Sommer weg. Aufbewahrung ist da ein großes Thema. Wir empfehlen Taschen mit Coolpad, deren Eignung für Insulin nachgewiesen ist. Man kann die Pens aber auch in Styropor einpacken oder in eine Thermoskanne legen, in Kleidung oder ein Handtuch einwickeln und dann in den Schatten legen.

Bei Kälte sollte man den Pen am besten am Körper tragen. Bei Fernreisen standen die Zeitumstellung und die Mitnahme des Insulins an Bord im Fokus. Wir empfehlen, zur Sicherheit alles doppelt mitzunehmen: ein Teil ins Handgepäck, ein Teil in den Koffer. Wichtig ist auch, vorab zu schauen, wo der nächste Arzt oder die nächste Apotheke sind.

DJ: Sie stellten auch einen neuen Pen vor – die Reaktion?

Witzel: Sehr positiv. Aus so einer großen Farbvielfalt auswählen zu können, ist für die Patienten schon toll. Der Pen ist durch das Aluminium sehr leicht, und auch der Klick- und der Bajonettverschluss kamen gut an. Außerdem ist er hochwertig verarbeitet. Wir haben die Probe gemacht und fest über die Aluminiumoberfläche gekratzt. Dabei gab es keine Kratzer. Er ist also nicht nur schön, sondern auch robust.

DJ: Ist ein Leben so normal wie möglich mit Diabetes realistisch?

Witzel: Ja, natürlich. Mit der richtigen Therapie und Betreuung kann man den Diabetes gut regeln und ein langes, gesundes Leben führen. Es braucht zwar schon etwas Disziplin, aber realistisch ist es allemal.


Das Interview führte Günter Nuber.

Kontakt:
Kirchheim-Verlag, Kaiserstra0e 41, 55116 Mainz, Tel.: (06131) 9 60 70 0,
Fax: (06131) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2014; 63 (6) Seite 12

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  • Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂

  • darktear postete ein Update vor 1 Tag, 1 Stunde

    Hallo,

    hat irgendwer der den Libre3 benutzt auch so massive Probleme ?
    Mein Kind hat ständig Ärger mit seinen Sensoren,selten wo mal einer durchhält. Entweder dauernd Sensorfehler oder ein neuer Sensor sitzt und nach kurzer Zeit kommt bitte neuen Sensor starten.
    Das kann ja nicht sein,ich hab selten mal einen Sensorfehler.
    Als ich das letzte mal bei denen angerufen hatte ,meinte dieser “sehr freundliche” Mitarbeiter nur es kann nicht sein das die so viele Fehler haben,es gab keinen Ersatz.
    Müßen wir jetzt ernsthaft selber Sensoren bezahlen?
    Weil bis der Nachschub kommt dauert es noch 🙁

    LG Sandra

  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute