Bewusstsein für Diabetes stärken, mit Diabetes besser leben

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Bewusstsein für Diabetes stärken, mit Diabetes besser leben

Die Aufklärungskampagne „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ hat Station in der Stadtgalerie Schweinfurt gemacht, um die Menschen über Diabetes und seine Folgen aufzuklären.

Rund 800 ausgefüllte Risikocheckbogen und immer wieder Menschen, die von ihrem Diabetesrisiko überrascht werden – so zieht die vom Unternehmen Sanofi initiierte bundesweite Aktion “Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7” in Schweinfurt Bilanz. Aufmerksamkeit für die Volkskrankheit ist dringend geboten, führt Prof. Matthias Blüher, Leipzig, aus: “Nur wer weiß, dass er ein Risiko hat, kann aktiv werden und seinen Lebensstil ändern.” Bei Menschen mit Diabetes gilt es, die Blutzuckerwerte im Blick zu behalten und den Langzeitblutzuckerwert regelmäßig zu kontrollieren.

Gemäß dem Motto der Aktion sollte der HbA1c-Wert “unter sieben” Prozent liegen, um das Risiko für Spätfolgen zu senken. Die Ergebnisse des letzten Jahres alarmieren: Die Messungen zeigten bei mehr als der Hälfte der Menschen mit Diabetes einen HbA1c-Wert über sieben Prozent. Ist dies trotz einer Lebensstiländerung mit mehr Bewegung, gesunder Ernährung und Tabletten der Fall, bietet eine Insulintherapie die Chance, den Zielwert zu erreichen.

Cholesterinmessung sensibilisiert für das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Erstmals konnten Besucher von “Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7” am Stand ihre Cholesterinwerte messen lassen. Denn erhöhte Werte des sogenannten “schlechten” LDL-Cholesterins (LDL-C) sind ein wesentlicher Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zu viel LDL-C führt zu Arterienverkalkung, im schlimmsten Fall zu Herzinfarkt und Schlaganfall.

“Menschen mit Diabetes haben ein sehr hohes Herz-Kreislauf-Gesamtrisiko, sie profitieren besonders stark von einer zusätzlichen LDL-Senkung”, erläuterte Blüher. Für den Experten ist die Messung der Cholesterinwerte eine wichtige Option, erhöhte LDL-C-Spiegel möglichst frühzeitig zu entdecken und die Gefahr von Folgeerkrankungen zu minimieren. Bei Diabetikern sollte laut Blüher der LDL-C-Zielwert unter 1,8 Millimol pro Liter (mmol/l) bzw. unter 70 Milligramm pro Deziliter (mg/dl) liegen.

Am Ball bleiben mit dem Koch der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft

Zu einem gesunden Lebensstil motiviert in diesem Jahr der Botschafter der Aktion, Holger Stromberg, der Koch der Deutschen Fußball-Nationalelf. “Aus Erfahrung weiß ich, dass sich jeder Mensch mit einer ausgewogenen Ernährung mit viel Gemüse, wenig Fett und vollwertigen Lebensmittel fitter fühlt und etwas für seine Gesundheit tut.”

Die Zahlen sprechen für sich: Immer mehr Menschen sind übergewichtig, mit Diabetes leben bereits 7,6 Millionen Deutsche. “Je mehr Menschen wir begeistern, etwas für die eigene Gesundheit und bessere Blutzuckerwerte zu tun, umso besser”, fasste Stromberg sein Engagement bei “Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7” zusammen.

“Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7”: Zusammen nachhaltig aufklären

“Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7” steht für bundesweite, nachhaltige Aufklärung über die Volkskrankheit Diabetes. Die Diabetes-Aktion blickt auf über ein Jahrzehnt Aufklärung zurück: Über eine halbe Million Besucher an 47 Standorten und mehr als 30.000 ausgewertete Risikochecks liefern fundierte Daten.

Die ausgewerteten Risikochecks und die Erfahrungen vor Ort zeigen, dass weiter informiert werden muss: Viele Menschen werden von ihrem Diabetes-Risiko überrascht und nur etwa die Hälfte der Menschen mit Diabetes erreichen eine zufriedenstellende Blutzuckereinstellung.

Die vom Unternehmen Sanofi initiierte Aktion kooperiert seit 2005 mit Fachgesellschaften, Patientenorganisationen, Krankenkassen und Medien:

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Die Partner der Aktion (bitte anklicken)

Adipositas Stiftung, Apotheken-Depesche, Ärzte Zeitung, Bundesverband der Diabetologen in Kliniken e. V. (BVDK), DAK Gesundheit, Stiftung “Das zuckerkranke Kind”, Stiftung “Der herzkranke Diabetiker” (DHD), Deutscher Diabetiker Bund (DDB), Deutsche Liga zur Bekämpfung von Gefäßerkrankungen e. V., Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz- und Kreislauferkrankungen e. V. (DGPR), Diabetes-Journal, Diabetes Zeitung, Diabetologen eG Baden-Württemberg, DiaExpert, Deutscher Tanzsportverband e. V. (DTV), EKF Diagnostics, gesundheit.com, gesundheitswirtschaft rhein-main e. V., Health-Capital, herzmedizin, Insulinclub.de, LZ Gesundheitsreport, PTS Diagnostics, Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe e. V. (VDBD).

Weitere Informationen finden Sie unter www.gesuender-unter-7.de


Quelle: pressemitteilung von Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7

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  • Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!

    Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB

    Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂

  • mr postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?

  • moira postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo!
    Hat schon jemand die liberal Funktion bei der ypsopump app ausprobiert?
    Ich wüsste gerne wie gut das klappt.