Das Leben mit Diabetes ist wie ein Puzzle

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Das Leben mit Diabetes ist wie ein Puzzle

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Wenn es läuft, dann ist der Blutzucker unerschütterlich stabil und befindet sich zwischen perfekten Werten von 100 mg/dl (5,6 mmol/l) bis 140 mg/dl (7,8 mmol/l). Er ist so standhaft wie ein Baum. Irgendwann wird mir dann bewusst, dass mein Diabetes optimal läuft, und schon passiert es – das nächste Bild.

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Eine dumme kleine Hypoglykämie. Aus heiterem Himmel stürzt der Blutzucker in die Tiefe, wie ein Kampfhubschrauber. Die Kommunikation mit mir funktioniert dann nur noch über einfache Befehle: Miss, iss etwas, Traubenzucker … Chaos in meinem Diabetes Puzzle.

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Der Blutzucker steigt dann wieder gemütlich wie ein Ballon. Es macht sich bei mir ein behagliches Gefühl des Wohlseins breit. Mein Diabetes Puzzle ist fast perfekt. Aber Vorsicht …

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… manchmal hört der Blutzucker nicht an der richtigen Stelle auf mit dem Steigen. Passiert nach oben die 120 mg/dl (6,7 mmol/l) Grenze. Reißt auch den 180 mg/dl (10,0 mmol/l) Wert und pendelt sich irgendwo bei 260 mg/dl (14,4 mmol/l) oder mehr ein. Dann fühle ich mich müde, träge, behäbig wie ein großes, schwer manövrierbares Schiff. Alles geht sehr langsam.

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Und ich stelle fest, mein Diabetes Puzzle ist nur noch ein Chaos aus Aufs und Abs. Nicht nur ein paar Puzzle Teile, nein, das ganze Puzzle ist durcheinandergekommen.

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Und dann habe ich plötzlich kein Diabetes Puzzle mehr, sondern eine ausgewachsene Diabetes Baustelle und ich muss die gesamte Einstellung auf den Prüfstand stellen. Oh, wie ich sie liebe, die Basalraten Tests, die Überprüfung der Faktoren. Ich muss alle Puzzle Teile neu sortieren und alles wieder aufbauen. Das ist mein Diabetes Schweinezyklus, auch als Jojo Effekt bezeichnet oder wie man es auch immer nennen will … eben ein ganz normales Diabetes Leben.

Viele Grüße Euer Thomas

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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