Diabetes bei Männern und Frauen – gibt es Unterschiede? (Podcast)

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Community-Beitrag
Diabetes bei Männern und Frauen – gibt es Unterschiede? (Podcast)

Disclaimer: Lisa und Michi sind beide cis-Personen, die sich in dieser Episode unterhalten. Weil uns das bewusst ist, möchten wir explizit darauf aufmerksam machen, dass die #BSLounge ein offener Platz für alle Menschen sein soll und wir uns über Erfahrungen von trans- und nicht-binären-Personen freuen!

„Sag mal Michi, du als Mann…“

In unserem Podcast herrscht oft gewaltige Frauenpower. Nicht nur einmal haben sich Ramona, Katharina und Lisa gefragt: „Ist das bei Männern eigentlich auch so?“

Deswegen haben sie sich für die neue Podcast-Folge männliche Unterstützung geholt, BSL-Autor Michael Krauser. Michi steht Lisa Rede und Antwort. Und obwohl Lisa bei ihrer Einladung wohl die genaue Themenbeschreibung verpatzt hat, stellt sich Michi als hervorragender Gesprächspartner heraus. Offen und ehrlich spricht er mit Lisa auch über sensible Themen.

Gibt es Unterschiede zwischen Männern und Frauen?

Ja, die gibt es. Eine kurze Google-Suche klärt zum Beispiel schon schnell darüber auf, dass das biologische Geschlecht zu einem unterschiedlich hohen Risiko führt, an Diabetes zu erkranken. Auch Folgeerkrankungen können verschieden auftreten. Michi und Lisa wollen besonders hier kein Thema tabuisieren. Sie sprechen über ihre eigenen Gedanken und Gefühle zu Folgeerkrankungen und kommen dabei auch auf das Thema Impotenz.


Wir freuen uns immer über neue Abonennt*innen und Kommentare zu dem #BSLounge-Podcast. Ihr findet aktuelle Folgen zum Beispiel hier auf unserer Seite oder beim Streaming-Anbieter eurer Wahl wie Spotify oder iTunes und auch bei Youtube!

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße