Diabetes-Coaching: Menschen mit Diabetes individuell versorgen

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Diabetes-Coaching: Menschen mit Diabetes individuell versorgen | Foto: Coloures-Pic – stock.adobe.com
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Diabetes-Coaching: Menschen mit Diabetes individuell versorgen

Der Begriff „Coaching“ wird heutzutage in immer mehr Lebensbereichen verwendet. Vom Haushaltscoach über den Finanzcoach bis hin zum Lebenscoach ist alles vertreten. Auch für Menschen mit Diabetes finden sich im Internet diverse Angebote unter dem Begriff „Diabetes-Coaching“, die mit „maßgeschneiderten Angeboten“, „personalisierten Strategien“, „individueller Betreuung“ oder „ursachenorientiertem Ansatz“ werben.

Mit der neuen Zusatzqualifikation „Diabetes-Coach DDG“ setzt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) als Fachgesellschaft ein Qualitätsmerkmal für Coaching-Angebote, die sich an Menschen mit Diabetes richten. Die Fortbildung zum Diabetes-Coach DDG richtet sich insbesondere an die Diabetesberaterinnen und -berater, die Menschen mit besonderen Herausforderungen, z.B. Folgeerkrankungen, betreuen.

Ziel ist es, die Selbstwirksamkeit der Menschen mit Diabetes zu stärken, ihre individuellen Ressourcen zu mobilisieren und zu fördern, dass sie langfristig positiv mit der Erkrankung umgehen können.

Was ist Diabetes-Coaching?

Diabetes-Coaching dient dem Zweck, Menschen bei einem bedeutsamen Problem im Zusammenhang mit ihrem Diabetes und/oder ihrer Diabetestherapie zu unterstützen. Zugrunde gelegt wird dabei der systemische Ansatz. Das bedeutet, dass es nicht um die Erkrankung an sich geht, sondern um die individuellen Einflüsse durch die persönlichen Lebensumstände und deren jeweiligen Auswirkungen auf den Umgang mit dem Diabetes. Coaching wird daher mehr als zwischenmenschlicher Prozess verstanden, der die individuellen Grundbedürfnisse und auch das soziale Umfeld in den Blick nimmt.

Jeder Mensch mit Diabetes ist für sich selbst der einzig wahre Experte. Als Diabetes-Coach können wir Impulse geben, unsere Erfahrungen mit Betroffenen teilen, aber niemals wissen, was für jemand anderen hilfreich und richtig ist.

„Diabetes-Coach DDG“ – Weiterbildungsangebot für erfahrene Diabetesberaterinnen und -berater

Mit dem „Diabetes-Coach DDG“ bietet die Fachgesellschaft erstmals ein Angebot für bereits qualifizierte Diabetesberaterinnen und -berater DDG mit einer mindestens fünfjährigen Berufserfahrung an. Dabei geht es um eine personalisierte Begleitung von Menschen mit Diabetes, die Hilfe zur Selbsthilfe benötigen, insbesondere in Situationen, in denen der Diabetes zu besonderen Belastungen geführt hat. Diese Begleitung erfolgt über einen längeren Zeitraum.

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 2 Wochen

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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