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Diabetes Typ 3 – der Weg zur Diagnose
5 Minuten
Mein Körper hat mich vorsichtig an die Diagnose Diabetes (Typ 3) herangeführt. Im Nachhinein bin ich ihm sehr dankbar dafür, auch wenn ich gut darauf verzichten könnte.
Es hat sich angedeutet
Wenn ich etwas mache, dann mache ich das richtig, und das hat sich wohl auch mein lieber Körper gedacht. Denn bevor das Pankreas einen Bereich des endokrinen Teils aufgab, gab der exokrine auf.
Hört man sich bei den Menschen um, wofür die Bauchspeicheldrüse zuständig ist, wird man von fast allen hören: Insulinproduktion. Das ist auch richtig, aber sie erfüllt auch noch eine andere, sehr wichtige Aufgabe: Sie stellt wichtige Verdauungsenzyme her. Ohne diese können wir Fett, das in der Nahrung ist, nicht mehr spalten und aufnehmen, ebenso wie die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Die Folge sind Mangelerscheinungen, Verdauungsprobleme und Fettstühle. Man spricht dann von einer exokrinen Pankreasinsuffizienz. Genau das bekam ich vor dem Diabetes. Aber das ist nichts Schlimmes und man kann gut damit leben. Man muss nur wissen, wie viel Fett in dem Essen ist, und dann das Verdauungsenzym in Form von Tabletten hinzugeben. In etwa wie bei einer Lactoseintoleranz.
Mit der Diagnose kam auch die Warnung, dass ich Diabetes bekommen könnte. Ob die Ärzte damals nur an das Kortison gedacht haben, das ich schon da seit längerem systemisch und inhalativ einnahm, oder auch schon an eine bestimmte Lungenerkrankung, weiß ich heute nicht. Aber den Weg zum Diabetes beschritt mein Körper schön langsam und vorsichtig. Wenn man sich heute meine Arztbriefe aus der Zeit ansieht, kann man sehen, wie meine Blutzuckerwerte über Wochen langsam steigen.
Darf ich vorstellen? Insulin
Die erste eigene Berührung mit Insulin hatte ich auf der Intensivstation. Mir war schlecht, ich hatte Kopfschmerzen, das Atmen war einfach nur anstrengend, meine Blutgasanalyse, abgekürzt BGA, eher schlecht als recht, und irgendwie konnte ich nicht mehr. Um mir wenigstens das Atmen zu erleichtern und die BGA schöner zu machen (die Werte, die die Sauerstoffversorgung anzeigen, verbessern), hing ich an der NIV (Nicht-invasive Ventilation; durch Überdruck und eine Gesichtsmaske wird Luft in die Lunge geführt. Dadurch wird das Atmen erleichtert).
Es ist eine Form der Beatmung, nur dass man hierfür keine Intubation (Schlauch im Hals) braucht). Da kam die Krankenpflegerin rein, mit einer Spritze in der Hand. „Na toll, jetzt auch noch die kack Thrombosespritze“, dachte ich mir. Aber nein, es war meine erste Spritze mit Insulin. Innerhalb von ein paar Stunden ging es mir besser. Der Durst ging zurück, Kopfschmerzen hatte ich auch keine mehr, und auch die Übelkeit ging zurück. Gut, atmen war noch immer blöd, aber das war ja nichts Unbekanntes. Für mich war klar, Insulin ist ein Wunderzeugs.
Im Nachhinein kam der Schock. Ich musste mir Insulin spritzen, weil mein Körper nicht genug produziert hat. Oder das Kortison für eine Resistenz gesorgt hatte. Heute kann ich sagen, dass es wohl eine Mischung aus beidem war. Zum einen die Resistenz vom Kortison, zum anderen gab meine Bauchspeicheldrüse einfach nicht genug Insulin ab.
Wieder zu Hause erkundigte ich mich mehr über Diabetes und besonders über die Sonderformen und sprach nochmal mehr mit meinen Freunden, die Diabetes hatten. War ich vorher zumindest nicht die Uninformierteste, wusste ich jetzt über Diabetes theoretisch Bescheid.
Ich wollte den Diabetes aufhalten
Trotzdem wollte ich alles tun, um den Diabetes aufzuhalten. Ich schaute, wo ich meine Ernährung vielleicht verändern konnte, und ich hatte noch einen Punkt mehr, warum ich mehr Sport machen wollte. Mit der Zeit zeigte sich aber, dass meine Werte immer höher wurden und länger brauchten, um sich zu erholen. Egal, was ich machte. Es ging so weit, dass ich überlegte, meine Kortisontabletten und Inhalatoren abzusetzen. Zum Glück habe ich alles nur ziemlich reduziert, denn schon das hatte genug Auswirkung auf meine Lunge. Als das ein Arzt mitbekam, gab es ziemlich Ärger, und er erklärte mir, dass ich den Ausfall der Insulinproduktion nicht aufhalten werde können. Das half mir dabei, endlich akzeptieren zu können, dass ich Diabetes bekommen werde.
Die nächsten Male, wenn die Schwester mit Insulin kam, nahm ich das lockerer hin und war gespannt, ob sich alles nochmal normalisiert. Ich hasste nicht mehr meinen Körper oder das Kortison dafür. Irgendwann wurde es normal, dass ich mir ab und an etwas Insulin dazuspritzen musste.
Diagnose: Diabetes Typ 3
Dann kam das neue Jahr, und ich saß bei meinem Pulmologen. Zuvor war ich, wie sollte es anders sein, mal wieder im Krankenhaus gewesen. Die ganze Zeit hatte ich erhöhte Zuckerwerte und, was für mich unüblich war, auch erhöhte Nüchternwerte. Von meinem Lungenfacharzt wurde ich dann auch gleich zu der Endokrinologie weitergeschickt (das Gute, wenn man in einer Uniklinik behandelt wird), und ich hatte Glück, ein Arzt hatte noch am selben Tag Zeit. Ihm zeigte ich die Werte der letzten Woche.

Dass die behandelt werden müssen, war da schon klar. Ich wurde nochmal heimgeschickt und am nächsten Tag einbestellt. Zuvor wurde mir aber Blut abgenommen. Außerdem bekam ich mein erstes Rezept für Teststreifen in die Hand gedrückt und sollte vor und nach dem Essen testen. Am nächsten Tag kam ich wieder mit ein paar Messwerten und ging mit der Diagnose Diabetes mellitus Typ 3. Zuerst bekam ich nur Basalinsulin verschrieben, in der Hoffnung, meine Werte damit unter Kontrolle bringen zu können. Leider funktionierte das nicht, und ich bekam ziemlich schnell danach auch noch Bolusinsulin.
Endlich Klarheit
Die Diagnose löste vor allem eine Sache in mir aus: Erleichterung.
Endlich musste ich mir keine Gedanken mehr machen, wann der Diabetes bei mir ausbrechen würde. Endlich würde ich keine hohen Zuckerwerte mehr haben. Ja, o.k., das war utopisch, die habe ich nämlich immer noch, aber ich kann endlich was dagegen machen. Nichts ist nämlich schlimmer, als im Bett zu liegen, zu wissen, weshalb es einem schlecht geht und dass es etwas dagegen gibt, aber nicht die Möglichkeit zu haben. Heute sitze ich fast 11 Monate später vor diesem Artikel und bin froh, auf diesem Weg die Diagnose bekommen zu haben.
Die Verarbeitung fiel bei mir schon viele Wochen vor der Diagnose an und das, wo wohl jeder durchgehen musste, kam bei mir somit auch schon davor. Während ich meinen Körper neu kennen lernen muss, muss ich mich wenigstens nicht mehr mit der Diagnose auseinandersetzen und diese verarbeiten. Und so gesehen ist auch die exokrine Pankreasinsuffizienz was Gutes, denn dadurch musste ich mein Essen schon vorher einschätzen, wenn auch nur den Fettgehalt.
Ganz ehrlich gesagt, ist das auch nicht leichter als BE oder KE schätzen und wenn ich mich dort verrechne auch eher Sch****. Im wahrsten Sinne des Wortes. Vor allem hatte ich keine Angst vor der Diagnose. Ich wusste, was auf mich zukam, und ich wusste auch, dass ich in eine super Community reinkomme. Eine Community, in der man von der Erfahrung anderer profitieren kann und auf den Social-Networking-Seiten einfach mal seine Fragen stellen kann. Oder schaut man sich mal die Vielzahl an Bloggern an. All dies hätte ich mir bei meinen anderen Diagnosen gewünscht. Aber auch die anderen Diagnosen halfen mir, indem ich auch bei denen lernen musste, öffentlich mit ihnen umzugehen. Bekomme ich schlecht Luft, muss ich halt mein Spray nehmen. Habe ich einen Hustenanfall draußen, ist das so.
Will ich was essen, muss ich Tabletten nehmen. Haben Andere ein Problem damit, ist es ihr Problem, nicht meins. Für mich gehört es zum Leben dazu. Ebenso wie jetzt der Diabetes und das Spritzen. Auch wenn das manchmal alles etwas unauffälliger sein könnte. Und als ich doch mal ein Problem mit dem öffentlichen Spritzen hatte, hatte ich die Diabetes-Community hinter mir, die mich nochmal darin bestärkt hat, dass das vollkommen o.k. ist.
Natürlich wünsche ich mir, einfach mal wieder so etwas essen zu können. Natürlich bin ich manchmal sauer, dass mein Körper so etwas macht. Und manchmal vergesse ich auch, dass vor dem Essen da noch ein paar Schritte waren, aber jetzt ist es nun mal so und ändern kann ich es nicht.
Wie war das eigentlich bei der Diagnose? Wie ist der Diabetes bei mir festgestellt worden? – Das ist ein Thema, das ganz viele Menschen mit Diabetes beschäftigt. Manche feiern sogar den Diagnose-Jahrestag, und dazu gibt es jetzt ein eigenes Projekt.
- Was es damit genau auf sich hat, sagt euch Bastian Hauck, der Initiator des Projekts. (Hier geht’s direkt zur Diaversary-Seite)
- Martina Trommer feiert ihren Diaversary schon – und kann auch genau erklären, warum.
- Janis war erst drei, als bei ihm die Diagnose Diabetes gestellt wurde. Er hat seine Mutter gefragt: Wie war das damals? Und wie lebt es sich mit Typ F?
- Carolin hat die Diagnose Diabetes mit 15 bekommen. Wie ihr Umfeld darauf reagiert hat, hat sie hier beschrieben.
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wolfgang65 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 7 Stunden, 46 Minuten
Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!
Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.
Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.
LG Wolfgang
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laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag, 2 Stunden
Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!
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suzana antwortete vor 1 Tag, 1 Stunde
Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter! -
laila antwortete vor 22 Stunden, 24 Minuten
@suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊
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wolfgang65 antwortete vor 8 Stunden, 12 Minuten
Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.
Gruss Wolfgang
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michatype3 antwortete vor 7 Stunden, 48 Minuten
Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.
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vio1978 postete ein Update vor 2 Tagen, 13 Stunden
Habe wieder Freestyle Libre Sensor, weil ich damit besser zurecht kam als mit dem Dexcom G 6. ist es abzusehen, ob und wann Libre mit d. Omnipod-Pumpe kompatibel ist?🍀
