- Behandlung
#DiabetesHypoBarcamp und Geburtstagsparty der #BSLounge
3 Minuten
Ganz unterschiedlich waren die Menschen beim ersten #DiabetesHypoBarcamp – und doch stellte sich beim Thema „Hypo“ sofort ein Wir-Gefühl ein! Wer wollte, konnte sich danach bei der #5JahreBSLounge-Party selbst aus vollem Herzen ein Geburtstagslied singen. Aber von vorn, denn begonnen hat der 12. Oktober, der lang ersehnte Tag von Barcamp und Party, viele Stunden früher.
Ein bisschen ist der Mediacampus in Frankfurt inzwischen zu unserer Barcamp-Homebase geworden. Denn immerhin gastierte die Blood Sugar Lounge nun schon das dritte Jahr in Folge dort – wie jedes Jahr mit dem schönsten Spätsommerwetter. Und so war selbst das Ankommen am Samstagmorgen schon von guter Stimmung geprägt – vielleicht spielte die Aussicht auf Goodie Bags, tolle Leute und Kaffee dabei auch eine Rolle.
100 Teilnehmer, die eines vereint
100 verschiedene Menschen und ein verbindendes Schwerpunktthema hatte dieses Diabetesbarcamp: Hypoglykämien. Beim „Warm-up“, der Begrüßung, war das #wirsindviele-Gefühl der Diabetes-Community sofort greifbar. Alle standen auf, und nach und nach setzte sich, wer in der letzten Woche, den letzten Tagen und Stunden keine Unterzuckerung hatte. Es war klar zu erkennen: Vor solch einer aufregenden Veranstaltung spielt bei fast allen der Blutzucker verrückt – damit ist wirklich niemand allein.
Großes Interesse am Thema – einige mussten sogar auf den Tischen sitzen. Auch der beste Platz im Zentrum war besetzt …
Wenig später waren die 25 Sessions des Tages von den Teilnehmern geplant; Themen waren z. B.: „Hypoglykämien vor, während und nach dem Sport erkennen und behandeln“, „Angst vor Hypoglykämien“ und „Die Belastung für Freunde und Verwandte“. Ein wahrer „Hypo-Hype“!
Die Unberechenbarkeit von „Hypos“
In nahezu jeder Gesprächsrunde wurde klar, dass ein zu niedriger Blutzucker niemals an Bedrohlichkeit verliert und wie wichtig der Austausch darüber ist, um wieder Vertrauen in den eigenen Körper zu gewinnen. Manche hatten schon persönlich erfahren müssen, auf Fremdhilfe angewiesen zu sein, bei anderen ist die Angst so groß, dass ihre Gedanken sehr oft um Vermeidungsstrategien kreisen. Übrigens: Für Unterzuckerungen während des Barcamps gab es eine „Hypo-Bar“.
Eine große Gemeinschaft
In den Pausen fanden sich Menschen zusammen, die sich sonst wahrscheinlich nie begegnet wären: Menschen mit Typ-1-, Typ-2- und Typ-F-Diabetes (F: Freunde und Familie) jeden Alters. Alle waren eine große Gemeinschaft, eine Diabetes-Community – und das beeindruckte insbesondere diejenigen, die noch nicht lange mit Diabetes leben.
Gute Laune bei Lounger Matthias und seine Frau Simone (Typ F).
Von der einen Session zur nächsten, mit Freunden in die Fotobox, im Sonnenschein die anderen besser kennenlernen – so verging die Zeit viel zu schnell. Viele schafften es nicht einmal, sich all die mitgebrachten „Best of Hypokiller“ genau anzuschauen.
Viel Spaß in der Fotobox. Mal kurz überlegen: Wer ist hier die Hauptperson?
Trotzdem näherte sich das erste #HypoBarcamp, das mit der freundlichen Unterstützung durch das Unternehmen Lilly Deutschland hatte stattfinden können, nach knapp acht Stunden seinem Ende. Beim „Wrap-up“ lautete das Fazit von Huda Said, Autorin der Blood Sugar Lounge und Barcamp-Neuling: „Ich kam hier ohne Erwartungen rein und jetzt bin ich einfach nur begeistert und wünschte, ich hätte schon viel früher teilgenommen.“ Mit einem großen Applaus fand das #DiabetesHypoBarcamp sein Ende – aber gehen wollte (und musste) noch keiner …
Ein Hoch auf uns – #wirsindviele
Zum 5-jährigen Jubiläum der Blood Sugar Lounge fand im Anschluss eine Grillparty statt, die formal nichts mehr mit dem Barcamp zu tun hatte, aber natürlich sehr von der guten Camp-Stimmung profitierte.
Hanno und Lena schneiden voller Vorfreude die Geburtstagstorte an.
Aus dem Aufenthaltsraum wurde eine kleine Cocktailbar, die Gespräche mischten sich mit Musik aus der „Diabetes Sound Machine“-Playlist, und schließlich sangen viele verschiedene Stimmen „Happy Birthday“ für die Blood-Sugar-Lounge-Community – und feierten damit sehr verdient sich selbst. Denn die #BSLounge gäbe es nicht ohne all die Menschen, die laut und offen sagen: #wirsindviele!
von Katharina Weirauch
Kirchheim-Verlag, Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (12) Seite 10-11
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hexle postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche, 2 Tagen
Hallo,
das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann?-
ole-t1 antwortete vor 1 Woche
Hallo hexle,
ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.
Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.
Beste Grüße
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ole-t1 antwortete vor 1 Woche
PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.
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schorschlinger antwortete vor 1 Woche
Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.
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hexle antwortete vor 6 Tagen, 7 Stunden
@ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.
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hexle antwortete vor 6 Tagen, 7 Stunden
@schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….
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uho1 postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?
