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Eine ölige Angelegenheit – Öle in der Hautpflege
4 Minuten
Ich schreibe eigentlich nicht gerne über spezielle Hautpflege für Menschen mit Diabetes. Oft nervt mich dieses Thema sogar. Trotzdem bin ich schon immer an Hautpflege interessiert. In den letzten Jahren mit und ohne Diabetes konnte ich viele Erfahrungen diesbezüglich sammeln. Natürlich bin ich deswegen trotzdem noch keine Expertin, wenn überhaupt, dann vielleicht für meine eigene Haut. Eben: Hautpflege ist eine individuelle Sache, so wie auch die eigene Diabetestherapie.
Eigentlich nervte mich das Thema Hautpflege …
Manche haben vielleicht seit ihrem Diabetes trockenere oder fettigere Haut bekommen und müssen diese anders pflegen. Manche geben mehr acht auf ihre Füße. Ob es aber im Generellen einer speziellen teuren „Creme für Diabetiker“ bedarf, das lasse ich jetzt mal so im Raum stehen. Und genau deswegen nervte mich dieses Thema eigentlich immer.
Eigentlich. Heute möchte ich aber gerne versuchen, euch für die Ölpflege zu begeistern, egal ob ihr mit oder ohne Diabetes unterwegs seid, weil sie natürlich, individuell für euch zusammengestellt, günstig und äußerst praktisch ist, weil ihr damit auch anderen Menschen eine Freude machen und euch ganz nebenbei was Gutes tun könnt.
Was ich zur Ölpflege schreibe, basiert gänzlich auf meinen eigenen Erfahrungen und dieser Text soll euch lediglich neugierig darauf machen, das Ganze vielleicht selbst mal für euch zu testen. Wenn ihr es ausprobieren wollt, solltet ihr eure Haut vorher auf jeden Fall bewusst analysieren und euch ein paar Dinge durchlesen, einen großartigen Link-Tipp gibt es gegen Ende des Textes noch von mir.
Vergangenheit
Über die Jahre hat sich meine Haut kaum verändert, auch nicht mit dem Diabetes. Schon immer hatte ich eine eher trockene, dafür aber oft sensiblere Haut, schon immer besaß ich eine gewisse Vorliebe für kosmetische Themen und probierte vieles aus. Irgendwann las ich etwas über Hautpflege mit pflanzlichen Ölen und wurde neugierig. Verstopft das nicht die Poren? Andererseits: Keine künstlichen Produkte mehr an die Haut lassen, wäre das nicht irgendwie eine kleine Revolution?
Zur gleichen Zeit wechselte ich auch mein Deo, ich wollte mir keine Aluminiumsalze mehr unter die Achseln sprühen oder schmieren. Also kamen diese Gedanken eigentlich gerade rechtzeitig. Ich las viel über verschiedene Öle und wie sie gemischt werden können, damit sie Sinn ergeben, damit sie zum Abschminken, zum Reinigen oder zum Pflegen passen. Irgendwann bestellte ich mir meine eigenen Öle und begann, selbst zu mischen und alles in dunkle Apothekerflaschen abzufüllen. Auf der Haut fühlte sich alles toll an, sie schien sich geradezu über den Wechsel zu freuen.

Gegenwart
Ich benutze nun seit gut eineinhalb Jahre nur noch Öle für die Reinigung und Pflege meiner Haut, habe dabei meine erste Basis-Rezeptur auch kaum umgestellt. Bin sehr zufrieden damit und nutze alles täglich. Das Öl verstopft meine Poren nicht, im Gegenteil, ich habe das Gefühl, es reinigt sie sehr, sehr gut, ohne auszutrocknen, und pflegt die Haut toll. Sie sieht selten fahl und müde aus, wenn ich mein Pflegeprogramm durchgezogen habe.
Reinigung sieht so aus: Ich trage etwas Öl aufs Gesicht auf und massiere es ein. Dann nehme ich ein Tuch, tauche es in warmes Wasser und lege es für einige Sekunden aufs Gesicht. Das Ganze wird ein paar Mal wiederholt, die Poren öffnen sich etwas. Zum Schluss nehme ich alles mit dem Tuch ab und trage noch einmal ein paar Tropfen Öl auf die Haut auf. Feuchte Haut nimmt Öl nämlich viel besser auf. Das Öl reinigt zuerst und pflegt dann, nachhaltig.
Zukunft
Wenn ihr euch auch nun bald mal heranwagen wollt, dann kann ich euch die Website olionatura.de empfehlen. Hier habe ich viel zum Thema Öle und Ölemischen gelernt, was ich heute noch so anwende.
Mein Grundrezept passt gut zu meiner Haut, ich nutze es zur Reinigung und zum Abschminken (aufs Gesicht auftragen, Tuch mit warmem Wasser anfeuchten, 30 Sek. aufs Gesicht legen, dann alles vorsichtig abnehmen, wiederholen, siehe oben) und auch zur Pflege so oder in ähnlicher Konstellation.
Ich schreibe es euch hier einmal auf, sodass ihr euch bei euren Tests daran orientieren könnt:
Mein Grundrezept
- 44% Jojobaöl (ist sehr schützend und ein gutes Basisöl)
- 50%Mandelöl (schützend und pflegend)
- 5%Wildrosenöl (zellregenerierend, zellaktivierend)
- 1% Karotten-Jojobaöl (zellschützend)

Dieses Rezept nutze ich hauptsächlich für mein Gesicht, Hals und Dekolleté. Zum Reinigungsöl gebe ich oft noch ein paar Tropfen Rizinusöl (nicht zu viel, sonst wirkt es gegenteilig), denn es wirkt entzündungshemmend und reinigt die Haut.
Im Idealfall empfiehlt es sich natürlich, kaltgepresste Öle zu kaufen und sie in dunklen Flaschen aufzubewahren.
Und, konnte ich mit diesem Post eure Neugier wecken? Wollt ihr das mit den Ölen mal ausprobieren? Wenn ja, lasst es mich wissen, lasst uns mal dazu austauschen! Oder nutzt ihr Öle schon für die Hautpflege und habt gute Tipps für mich? Her damit!
Frohes Ölmischen!

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Wenn eine Diabetesdiagnose in eine Familie kommt, steht oft erst einmal alles Kopf.
Besonders für Kinder bedeutet sie eine enorme Veränderung und für Eltern die tägliche Sorge: „Wird mein Kind in der Kita oder Schule gut begleitet? Ist es sicher? Kann es trotz Diabetes unbeschwert Kind sein?“
Genau aus diesen Fragen heraus ist Hanseatic Kids entstanden: ein Herzensprojekt, das Kindern mit Diabetes im Alltag Sicherheit gibt und Familien entlastet.
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Unsere Mission ist einfach:✔ Kindern Sicherheit geben
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Dieses Projekt ist für uns mehr als Arbeit, es ist eine Herzensangelegenheit. Jedes Kind hat das Recht auf Teilhabe, Freude und Freiheit. Wir möchten dazu beitragen, dass dies Wirklichkeit wird.
Wer mehr über unsere Arbeit erfahren oder Unterstützung anfragen möchte, kann sich jederzeit melden:
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