- Behandlung
Hygiene: Händewaschen nicht vergessen!
3 Minuten

Viele Menschen kehren nach längerer Zeit im Homeoffice ins Büro zurück. Es sollte klar sein: Zum Schutz vor Krankheitserregern ist es wichtig, auch im Arbeitsumfeld auf gründliche Händehygiene zu achten. Darauf macht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Welttag der Handhygiene am 5. Mai aufmerksam.
„Auch wenn die Übertragung des Corona-Virus hauptsächlich durch Aerosole in der Luft und über die Atemwege erfolgt, hat die Zeit der COVID-19-Pandemie uns auch dafür sensibilisiert, wie wichtig generell Hygienemaßnahmen für den Schutz der Gesundheit sind. Viele Infektionskrankheiten verbreiten sich schnell, wenn sich Menschen im Alltag begegnen. Wer sich regelmäßig und gründlich die Hände wäscht, entfernt wirksam Krankheitserreger von den Händen. Sorgfältige Händehygiene kann die Verbreitung von Krankheitserregern über sogenannte Schmierinfektionen verhindern und trägt damit zum Schutz für sich und andere bei“, erklärt Prof. Dr. Martin Dietrich, Kommissarischer Direktor der BZgA
Infektion per Berührungs-Kette
Bei einer Schmierinfektion werden Erreger über eine Kette von Berührungen weiter gereicht: Wenn beispielsweise eine erkrankte Person in die Hand niest und anschließend die Bürotür anfasst, gelangen dabei einige Krankheitserreger von der Hand an die Türklinke. Wer als nächstes das Büro betritt, nimmt die Krankheitserreger mit den Händen auf. Fasst die Person sich anschließend ins Gesicht, können die Krankheitserreger an die Schleimhäute von Mund oder Nase gelangen.
Um die Weitergabe von Krankheitserregern auf diesem Weg zu verhindern, sollten unbedingt die Regeln zur Händehygiene beachtet werden. Dazu gehören das Husten und Niesen in die Ellenbeuge ebenso wie aktuell auch der Verzicht auf das Händeschütteln. Besonders wichtig ist das Händewaschen, mit ausreichend Seife und mindestens 20 Sekunden lang, mehrfach täglich.
Händewaschen – aber richtig!
Auf infektionsschutz.de, einer Seite der BZgA, können Sie alles Wissenswerte rund ums Händewaschen nachlesen. Ein wichtiger Tipp zum Schutz der Haut: Zum Händewaschen milde, pH-neutrale Waschsubstanzen verwenden und die Hände nach Bedarf eincremen.
Bei welchen Gelegenheiten sollten die Hände gewaschen werden?
Die Bundeszentrale für gesundheitlich Aufklärung (BZgA) rät zum Händewaschen in folgenden Situationen:
- nach der Ankunft zu Hause oder im Büro
- bei der Zubereitung von Speisen
- vor und nach dem Essen
- nach dem Toilettenbesuch
- nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen
- nach dem Kontakt mit Tieren
So oft waschen sich die Menschen in Deutschland die Hände
67 Prozent der Menschen in Deutschland geben an, sich aufgrund der anhaltenden Pandemie mehr ihre Hände zu waschen. Das zeigt eine bevölkerungsrepräsentative Studie des digitalen Versicherungsmanagers CLARK in Zusammenarbeit mit YouGov zum Welttag der Handhygiene am 5. Mai. Allerdings nehmen es dabei nicht alle Deutschen so genau: Nur knapp drei Viertel der Befragten (73 Prozent) waschen ihre Hände immer mit Seife. Dabei achten Frauen (77 Prozent) stärker auf ihre Handhygiene als Männer (68 Prozent). Auch scheint ein gutes Hygieneverhalten mit dem Alter zu steigen: Während nur 56 Prozent der 18- bis 24-Jährigen immer Seife benutzen, tun dies 81 Prozent der Menschen über 55 Jahre.
Nicht alle waschen sich nach dem Gang auf die Toilette die Hände: Obwohl durch die letzten beiden Jahre klar geworden ist, wie essentiell ein gutes Hygieneverhalten ist, haben noch nicht alle Menschen hierzulande ihr Verhalten in allen Lebensbereichen angepasst. Nur vier von fünf Menschen (81 Prozent) geben an, sich nach jedem Gang auf die Toilette die Hände zu waschen. Knapp drei Viertel (71 Prozent) tun dies nach jedem Einkauf im Supermarkt. Vor dem Kochen (59 Prozent) bzw. vor dem Essen (57 Prozent) waschen sich etwas mehr als die Hälfte der Deutschen immer ihre Hände. Unterwegs lässt die Hygiene noch weiter nach: Nach Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel waschen sich nur 53 Prozent der Befragten immer die Hände. Auch beim Betreten einer fremden Wohnung tut dies trotz zwei Jahren Pandemie nur noch ein Drittel (31 Prozent) – nach dem Betreten des Büros sind es mit 12 Prozent sogar noch weniger. Die Ergebnisse der Studie wurden in einer Pressemitteilung veröffentlicht.
von Redaktion Diabetes-Journal
mit Materialien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und CLARK
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Aus der Community

3 Minuten
- Begleit-Erkrankungen
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
thomas55 postete ein Update vor 3 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Tagen, 17 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 1 Tag, 19 Stunden
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße
lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






