„Hypos“ aus der anderen Perspektive (Podcast)

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Community-Beitrag
„Hypos“ aus der anderen Perspektive (Podcast)

Über Unterzuckerungen haben wir diesen Monat schon so einiges erzählt. Katharina und Lisa fragen sich aber auch: Wie ist so eine „Hypo“ eigentlich für Angehörige?

Wie fühlen sich Eltern, Freunde, Kollegen oder zum Beispiel Lehrer, wenn ein Mensch mit Diabetes in eine „Hypo“ rauscht? So wie wir selbst auch, geht jeder anders mit der Situation um. Manche werden gar panisch, während andere versuchen, die Situation zu ignorieren oder lustig zu sein.

Aber auch Katharina und Lisa sind manchmal nur Angehörige. Wie fühlen sie sich im Gegenzug, wenn jemand anders unterzuckert, und können sie genau das umsetzen, was sie sich von anderen wünschen?

Quelle: Lisa Schütte

„Und wie fühlt sich das an?“

Wieder andere werden neugierig und stellen viele Fragen – auch wenn man als Betroffener wahrscheinlich in dem Moment gar keinen Kopf dafür hat, darauf zu antworten. Katharina und Lisa verstehen den Wissensdurst und fragen sich gleichzeitig: Wie fühlt sich eine Unterzuckerung für stoffwechselgesunde Menschen eigentlich an?


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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße