- Behandlung
Insulin-Wirkung: Viele Faktoren sind beim Einsatz von Kurzzeit-Insulin zu beachten
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Kurzzeit-Insulin, auch als Bolus- oder Normal-Insulin bezeichnet, spielt eine zentrale Rolle im Diabetes-Management. Es wird zur Korrektur erhöhter Blutzucker- bzw. Glukosewerte und für Mahlzeiten eingesetzt. Was man zur Wirkung dieser Insulin-Art wissen muss, erklärt Diabetesberaterin Regine Werk.
Die Wirkung des Kurzzeit-Insulins hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der verabreichten Menge, der Zusammensetzung der Mahlzeit, der Tageszeit, der Nutzung eines Systems zur automatisierten Insulin-Dosierung (AID) und dem individuellen Stoffwechsel.
Die Insulin-Menge bestimmt maßgeblich die Wirkung auf den Blutzucker. So führt mehr Insulin zu einer stärkeren Glukose-Aufnahme in die Zellen und senkt somit den Blutzuckerwert schneller und intensiver. Allerdings gibt es eine Sättigungsgrenze des Insulins.
Kleine Dosen bis etwa 2 bis 3 Einheiten wirken oft schneller, da sie schnell vollständig ins Blut aufgenommen werden. Deutlich höhere Dosen haben eine verzögerte Wirkung, da sich aufgrund der größeren Menge die Resorptionsrate verlangsamen kann. Besonders hohe Dosen bergen so das Risiko einer späten Hypoglykämie (Unterzuckerung) nach einer Mahlzeit.
Schnelle und langsame Kohlenhydrate
Nicht alle Kohlenhydrate sind gleich. Der Einfluss verschiedener Lebensmittel auf die Insulin-Wirkung sollte individuell betrachtet werden. Somit sind auch pauschale Angaben zur Wirkdauer des Insulins mit Vorsicht zu betrachten. Einflussfaktoren sind u. a. folgende:
- Morgens ist der Körper oft insulinresistenter, Insulin wirkt also nicht so gut. Ursache ist insbesondere das Dawn-Phänomen, bei dem frühmorgendlich Hormone ausgeschüttet werden, die den Blutzucker erhöhen. Morgens sind deshalb oft höhere Insulindosen notwendig.
- Mittags ist die Insulin-Empfindlichkeit hoch, oft reichen geringere Mengen Insulin.
- Abends kann die Insulin-Empfindlichkeit je nach Aktivitäts-Level variieren.
- Nachts steigt die Insulin-Empfindlichkeit wieder, was das Risiko für Hypoglykämien erhöht – insbesondere, wenn die Dosis des Basal-Insulins z. B. nicht an abendliche sportliche Aktivitäten angepasst wird.
Jedoch können wir diese Auswirkungen des Biorhythmus nicht pauschal bei allen Menschen mit Diabetes als gegeben ansehen. Jeder Mensch ist anders und es gibt keinen „Bilderbuch-Biorhythmus“. Zudem gibt es in der Diabetes-Therapie keine pauschale Vorgehensweise bezüglich des Umgangs mit der Insulinwirkung, denn diese hängt von zu vielen Faktoren ab.
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mr postete ein Update vor 1 Tag, 3 Stunden
Hallo,
Ich bin neu hier.
Seit gut zwei Jahren Typ 1 Diabetikerin.
Ich würde mich gerne austauschenmulti postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Doppel-Diabetes vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.
olivers postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo Zusammen!
Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
Liebe Grüße
Oliver- gunnar83 antwortete vor 4 Tagen, 9 Stunden
Hey Oliver, kannst mich gerne mal anschreiben. Viele Grüße
Gunnar - olivers antwortete vor 4 Tagen, 6 Stunden
@gunnar83: hallo, aktuell im Frankfurter Raum. Wir können aber gerne mal ein Treffen organisieren, zwecks Austausch.
Viele Grüße
Oliver - brandt antwortete vor 2 Tagen, 4 Stunden
Hallo Oliver, auch ich bin Typ 3c und würde mich gern mit dir ein wenig per Mail mit dir austauschen, wenn du magst. Bin vor 15 Jahren mit Kausch-Whipple auf “Verdacht” operiert worden – war aber kein Krebs, sondern “nur” eine Pankreatitis (AIP), also eine Fehldiagnose (hätte keiner OP bedurft, also kein Diabetes als Folge).



