- Behandlung
Jetzt anschauen: Special zu „100 Jahre Insulin“
2 Minuten

Zum Weltdiabetestag am 14. November fand auch dieses Jahr die zentrale Veranstaltung pandemiebedingt rein virtuell statt. Wir vom Kirchheim-Verlag haben das Themen-Special „100 Jahre Insulin“ beigesteuert, das Sie sich hier nun in voller Länge ansehen können – mit einer unterhaltsamen Reise durch die Geschichte des Insulins als Medikament, authentischen Berichten von Menschen, die Insulin nutzen und weiteren informativen Inhalten. Schauen Sie rein!
2021 feiern wir 100 Jahre Insulin – aber was bedeutet das genau? Das Hormon Insulin war ja schon vorher da; es wird normalerweise in der Bauchspeicheldrüse produziert, einfach so, wie unser Körper so vieles “einfach so” und für uns ganz selbstverständlich erledigt. Menschen mit Typ-1-Diabetes jedoch haben einen absoluten Insulinmangel und sterben nach kurzer Zeit – wenn ihnen nicht Insulin von außen zugeführt wird.
Der entscheidende Schritt: Insulin als Medikament
Für diese Zufuhr von außen wurde 1921, also vor 100 Jahren, der Grundstein gelegt: Frederick Banting und Charles Best extrahierten Insulin aus Bauchspeicheldrüsen von Tieren, brachten es in eine injizierbare Form und wiesen im Tierversuch die blutzuckersenkende Wirkung des Insulins nach. Dies war der erste Schritt hin zu Insulin als Medikament, hin zu Insulin als Überlebens-Chance für so viele Menschen mit Diabetes.
Das Video: Themen-Special „100 Jahre Insulin“
(Weitere Details zu den Inhalten des Video erfahren Sie unterhalb dieses Kastens.)
Das Themen-Special „100 Jahre Insulin“ des Kirchheim-Verlages war Teil der virtuellen zentralen Patientenveranstaltung zum Weltdiabetestag 2021 in Kooperation mit der gemeinnützigen Gesundheitsorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und der Deutschen Diabetes Online Community (#dedoc°). Die Aufzeichnung des #docday° – das Community-Event von, für und mit Menschen mit Diabetes in Deutschland von #dedoc°, das am 14. November ab 16 Uhr live ausgestrahlt wurde, können Sie sich auf der Website www.weltdiabetestag.de noch einmal ansehen.
Special “100 Jahre Insulin”: Würdigung der “Entdeckung des Insulins”
Diesen enorm wichtigen Schritt, der oft auch als “Entdeckung des Insulins” bezeichnet wird, feiert und würdigt der Kirchheim-Verlag mit dem Themen-Special „100 Jahre Insulin“. Und das erwartet Sie:
Super spannende Wissenschaftsgeschichte | Ernstes Thema, kurzweilig und witzig verpackt: Dr. Viktor Jörgens, langjähriger Direktor der Europäischen Diabetes-Gesellschaft, Dr. Katrin Kraatz, Chefredakteurin des Diabetes-Journals, und Matthias Heinz (Zeitschrift „Diabetes-Forum“) unterhalten sich über die Anfänge der Insulinforschung, Irrungen und Wirrungen und die große Hoffnung für die Zukunft.
Für mich ist Insulin Leben! | 11 Frauen und Männer mit Diabetes erzählen aus ihrem Leben mit Insulin, verraten Insulin-Tipps und geben Einblick in ihre Wünsche und Träume. Manche nutzen Insulin schon seit weit über 50 Jahren, andere erst seit zwei Jahren, manche sind noch jung, andere schon etwas älter, sie leben in verschiedenen Teilen Deutschlands und in Österreich – und sie haben eines gemeinsam: Sie leben mit Insulin, weil die beiden Forscher Banting und Best vor 100 Jahren den entscheidenden Schritt hin zur Insulintherapie für Menschen mit Diabetes gegangen sind.
Hybrid Closed Loop | Die Insulinpumpe MiniMed 780G kann auch für ein Hybrid-Closed-Loop-System genutzt werden. Ein Gespräch mit Michael Ortmann, Autor der Blood Sugar Lounge, Typ-1-Diabetes seit über 40 Jahren
Heart Mood | Lernen Sie Heartmood (sprich: Hartmut; von englisch „heart“ und „mood“, deutsch: „Herz-Stimmung“) kennen – er spielt die Hauptrolle in der Videoreihe „Nur MUT – Ihr Herz bei Diabetes!“, die extra für den Weltdiabetestag konzipiert wurde. Hintergrund: Das Herz spielt eine große Rolle, wenn es um die Gesundheit von Menschen mit Diabetes geht. Besonders gilt: „Vor allem bei Typ-2-Diabetes das Herz beachten!“ Gezeigt werden zwei Videos, die in Kooperation mit dem Unternehmen Novo Nordisk entstanden sind. Sie informieren unterhaltsam und anschaulich über „Typisches aus der Praxis“ und „Was Patienten wollen – was der Diabetologe empfiehlt“.
von Redaktion
diabetes-online, Kirchheim-Verlag,
Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-online.de
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße