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Klinikum Karlsburg eröffnet Diabetes-Innovationszentrum
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Auf dem Campus des Klinikums Karlsburg wurde am Montag (22. Februar 2016) in Anwesenheit von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) das hochmoderne Diabetes-Innovationszentrum feierlich eröffnet. Das Zentrum integriert klinische Behandlung und anwendungsnahe Forschung unter einem Dach. Patienten können schneller von neuen Therapien profitieren.
Bundesgesundheitsminister Gröhe sagte anerkennend: „Das Diabetes-Innovationszentrum zeigt eindrucksvoll, wie medizinischer und medizin-technischer Fortschritt für eine zukunftsweisende Diabetes-Behandlung genutzt werden können.“ An Diabetes, so der Minister, leiden in Deutschland 6,7 Millionen Menschen. „Damit gehört Diabetes zu den großen Volkskrankheiten. Mit dem Aufbau eines Diabetes-Überwachungssystems beim Robert Koch-Institut und gezielten Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung über Diabetes und seine Folge- und Begleiterkrankungen treiben wir die Bekämpfung von Diabetes kraftvoll voran. Gleichzeitig stärken wir mit dem Präventionsgesetz die Gesundheitsförderung, damit lebensstilbedingte Krankheiten wie Diabetes gar nicht erst entstehen.“
Für die Patienten – Innovationen auf dem Gebiet Diabetes und Wundheilung
Das Klinikum Karlsburg mit über 85-jähriger Erfahrung bei der Behandlung von Diabetespatienten setzt künftig stärker auf Wissenschaft und rückt Innovationen auf dem Gebiet von Diabetes und Wundheilung in den Fokus. Mit der Zukunftsinvestition gehört das Klinikum Karlsburg weltweit zur ersten Liga. „Mediziner und Wissenschaftler werden in Karlsburg künftig Hand in Hand arbeiten, um neue Behandlungsmethoden schneller in die klinische Praxis zu überführen“, erklärte Prof. Dr. Wolfgang Motz, Ärztlicher Direktor des Klinikums Karlsburg. Beispielsweise ist eine Studie mit Wissenschaftlern des Greifswalder Leibniz-Institutes für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP Greifswald) geplant, um die Wirkungen der Plasmamedizin bei der Wundbehandlung zu evaluieren.
„Vielen Diabetespatienten kann eine effektivere Infektions- und Wundbehandlung großes Leid und einen langen Krankenhausaufenthalt ersparen“, betonte Prof. Dr. Wolfgang Motz. Rund 200 der jährlich 3000 stationär behandelten Diabetespatienten in Karlsburg haben schwere Fußläsionen, hervorgerufen durch Nerven- und Durchblutungsstörungen. Patienten mit dem sogenannten diabetischen Fußsyndrom verbringen aufgrund von chronischen Entzündungen oftmals viele Wochen in der Klinik.
Zusammenarbeit und Kooperation im medizinischen und wirtschaftlichen Bereich
Neben den Forschern des Leibniz-Institutes aus Greifswald gehören die Wissenschaftler des Diabetes-Institutes „Gerhardt Katsch“ Karlsburg mit ihren Telemedizinentwicklungen zu den ersten Partnern im neuen Zentrum. Gemeinsame Forschungen sind auch mit den Universitäten des Landes in Rostock und Greifswald angedacht. „Mit weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen und möglichen Kooperationspartnern aus der Wirtschaft sind wir im Gespräch, denn wir können hier in Vorpommern ein perfektes Umfeld für medizinische Forschungen anbieten“, sagte Prof. Dr. med. Wolfgang Motz.
Für das Wirtschaftsministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern unterstrich Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph in einem Grußwort: „In dem Diabetes-Innovationszentrum liegt auch eine große Chance für heimische Medizintechnik- und Biotechnologieunternehmen, innovative Ideen praktisch umzusetzen. Entscheidend ist, dass wir im Ergebnis der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft zu mehr international marktfähigen Produkten und Verfahren kommen. Ich denke zum Beispiel an die Plasmamedizin, die Stammzellforschung, die Blutreinigung außerhalb des menschlichen Körpers oder auch an alternative Wundauflagen“.
Vorbildliches Hygienemanagement
Der Multifunktionsbau mit insgesamt 2000 Quadratmetern besitzt im Basisgeschoss einen septischen OP-Saal, Labore sowie Seminar- und Arbeitsräume für Wissenschaftler und Studenten. Im Obergeschoss ist der Klinikbereich mit 24 Betten untergebracht, in dem Patienten mit chronischen Wunden und Infektionen behandelt werden. Bereits bei Aufnahme in die Klinik wird per Screening abgeklärt, ob MRSA-Keime vorhanden sind.
Patienten mit entsprechender Keimbelastung können dann in Einzelzimmern untergebracht werden. Es gibt Schleusen und ein separates Schwesternteam zur Behandlung. Ein ausgereiftes Hygienemanagement sorgt dafür, dass die nationalen Richtlinien und Empfehlungen des Robert Koch Instituts eingehalten und umgesetzt werden und somit Infektionen mit resistenten Keimen vorgebeugt wird. Das Klinikum Karlsburg schafft mit dem Neubau ein deutschlandweit vorbildliches System der Krankenhaushygiene.
Aufwind für die gesamte Region
Mit dem modernen Diabetes-Innovationszentrum wird im Landkreis Vorpommern-Greifswald ein Leuchtturm der Gesundheitswirtschaft geschaffen, der weit in die Region ausstrahlt und Arbeitsplätze sichern hilft. Das Wirtschaftsministerium des Landes förderte den Bau des neuen Zentrums mit acht Millionen Euro. Das Klinikum investierte weitere 1,5 Millionen Euro. Rund 500 Mitarbeiter arbeiten gegenwärtig am Klinikum Karlsburg, das als Herz- und Diabeteszentrum jährlich rund 10.000 Patienten stationär behandelt.
Quelle: Pressemitteilung Klinikum Karlsburg
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lena-schmidt postete ein Update vor 2 Tagen, 10 Stunden
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thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße