Diabetes-Anker-Podcast: Diabetisches Fußsyndrom – wie können Menschen mit Diabetes ihre Füße schützen, Herr Dr. Zink?

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Diabetes-Anker-Podcast: Diabetisches Fußsyndrom – wie können Menschen mit Diabetes ihre Füße schützen, Herr Dr. Zink? | Foto: MedTriX / zVg
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Diabetes-Anker-Podcast: Diabetisches Fußsyndrom – wie können Menschen mit Diabetes ihre Füße schützen, Herr Dr. Zink?

Die Fußgesundheit kann bei Diabetes gefährdet sein, daher benötigen die Füße besonderen Schutz und Achtsamkeit. Wie ein Diabetisches Fußsyndrom erkannt und behandelt wird und was bei einer drohenden Amputation zu tun ist, erklärt der Experte Dr. Karl Zink im Diabetes-Anker-Podcast.

In dieser Folge spricht Host Nicole Finkenauer mit Dr. Karl Zink, Oberarzt an der Diabetes-Klinik Bad Mergentheim und engagiert in der AG Diabetischer Fuß der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), über das Diabetische Fußsyndrom und den Schutz der Füße bei Diabetes.

Denn bei Diabetes kann das Schmerzempfinden und damit ein wichtiger Schutzmechanismus verloren gehen, wenn dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte die Nerven schädigen. Dies kann zunächst zu Kribbeln oder brennenden Missempfindungen führen, später zu einem schleichenden Verlust des Gefühls an den Füßen. Wer Druck, Hitze oder eine Verletzung dann nicht mehr wahrnimmt, läuft Gefahr, Wunden zu übersehen. Diese können sich daraufhin entzünden oder ausweiten, wenn zusätzlich eine Durchblutungsstörung vorliegt.

Aktuelle Podcast-Folge mit Dr. Karl Zink

Dr. Zink erklärt, mit welchen Untersuchungen die Nervenfunktion am Fuß überprüft werden, warum Druckentlastung bei der Wundbehandlung wichtiger sind als der HbA1c-Wert und was zu tun ist, wenn eine Amputation im Raum steht. Denn ein solch schwerwiegender Eingriff ist häufig vermeidbar und Betroffene haben das gesetzlich verankerte Recht auf eine Zweitmeinung – und sollten es im Zweifel einfordern. Zertifizierte Fußbehandlungseinrichtungen und das Portal „Amputation? Nein danke!” bieten dabei Hilfestellung und Orientierung.

Weiterführende Informationen 

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von Nicole Finkenauer und Redaktion Diabetes-Anker

Nicole Finkenauer ist Publizistin. Sie ist verantwortliche Redakteurin der diabetes zeitung, dem offiziellen Organ der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Sie schreibt auch für den Diabetes-Anker und findet es toll, die beiden Welten (Fachpersonal und Betroffene) miteinander verknüpfen zu können. Zudem ist sie eine der Hosts des Diabetes-Anker-Podcasts – und freut sich immer über Ideen für Themen und Gäste!

Das Redaktionsteam des Diabetes-Ankers besteht aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten – teils mit medizinischem und naturwissenschaftlichem Hintergrund sowie selbst von Diabetes betroffen – die seit vielen Jahren zum Thema Diabetes publizieren.

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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