- Aus der Community
Live-Talk: Schwanger mit Typ-1-Diabetes
2 Minuten

Disclaimer:
Wir sprechen ausschließlich über unsere eigenen Erfahrungen. Unsere Ausführungen sind keinesfalls als Therapieempfehlung zu verstehen. Bei Rückfragen oder Unsicherheiten sprecht und klärt die Dinge immer mit euren Ärzten ab.
Ich, Lisa, nutze ein DIY-Closed-Loop-System auf eigenes Risiko. Meine Ausführungen sind ebenfalls nicht als Therapieempfehlungen zu verstehen.
Kathi brennt für das Thema „Schwangerschaft und Diabetes“, denn dadurch kam sie damals zum Bloggen. Nun ist die junge Mutter zum dritten Mal schwanger und nutzt die Situation erneut, um Aufklärungsarbeit zu leisten und ihre Erfahrungen zu teilen.
Ich hingegen bin zum ersten mal schwanger und habe trotz 20-jähriger Diabetes-Erfahrung eine Menge Fragen. Für mich gab es einiges neu zu lernen.
Zusammen im Livestream haben wir über unsere Erfahrungen gesprochen und dabei die Fragen der Community beantwortet. Von der Planung der Schwangerschaft, den veränderten Blutzuckerzielbereichen, der schwankenden Insulinsensitivität während der Schwangerschaft und den körperlichen und emotionalen Veränderungen sowie Stresssituationen über Sport und Ernährung, bis hin zur Geburt und zu dem Stillen mit Diabetes.

Blutzuckerzielbereiche
Besonders die veränderten Blutzuckerzielbereiche während einer Schwangerschaft mit Diabetes werden stark diskutiert. Es kann eine enorme Umstellung bedeuten, die den Alltag erstmal auf den Kopf stellt und die werdenden Mütter vor Herausforderungen stellt. Nicht nur körperlich, sondern auch emotional. Denn schnell macht man sich Sorgen und Vorwürfe, wenn die Blutzuckereinstellung mal nicht so möchte wie man selbst.
In dem Live-Stream zitieren wir die Blutzuckerzielwerte und HbA1c-Zielbereiche aus den DDG-Praxisempfehlungen von Oktober 2019.

Shownotes, Produkt- und Seitenerwähnungen
- Wenn von Blutzuckerwerten gesprochen wird, meinen wir unsere Gewebezuckerdaten.
- Bei dem Begriff „Moll“ spreche ich, Lisa, über die Blutzuckermaßeinheit Millimol pro Liter (mmol/l).
- Und wenn wir die Leitlinien zitieren, sind immer die Praxisempfehlungen gemeint.
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lena-schmidt postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im August – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße