Neue Aufklärungskampagne „Das Diabetische Auge“

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Neue Aufklärungskampagne „Das Diabetische Auge“

Was bedeutet die Diagnose „diabetische Netzhauterkrankung“? Welche Therapien stehen zur Verfügung? Wie spreche ich eine beginnende Sehbehinderung in der Familie oder bei Freunden an? Eine neue Aufklärungskampagne will bei diesen Fragen weiterhelfen.

Was bedeutet die Diagnose „diabetische Netzhauterkrankung“? Welche Therapien stehen zur Verfügung? Wie spreche ich eine beginnende Sehbehinderung in der Familie oder bei Freunden an? Und vor allem: Welche Anlaufstellen gibt es für Betroffene? Antworten auf diese und viele andere Fragen rund um diabetische Augenerkrankungen finden Betroffene ab sofort unter www.das-diabetische-auge.de.

Die Webseite mit Animationen, Videos und verständlichen Informationen steht im Zentrum der neuen Aufklärungskampagne „Das Diabetische Auge“. Die Initiative verfolgt das Ziel, Menschen mit Diabetes, deren Angehörige und alle weiteren Interessierten über mögliche Folgeerkrankungen am Auge, Hilfestellungen für den Alltag mit Seheinschränkungen sowie über weiterführende Anlaufstellen zu informieren. Die Bedürfnisse von Betroffenen stehen dabei konsequent im Mittelpunkt. Für Ärzte ist das Online-Portal ein zusätzliches Instrument für die Aufklärung ihrer Patienten.

Stärkung der Selbstverantwortung

Ins Leben gerufen wurde die Initiative von Bayer gemeinsam mit dem Berufsförderungswerk (BFW) Düren, der Initiativgruppe Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen (IFDA) und der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Auge (AGDA). Das gemeinsame Engagement kommt nicht von ungefähr: Die Ergebnisse der internationalen Studie „DR Barometer“ (1,2) zeigen, dass in Deutschland zum einen ein unverändert hoher Aufklärungsbedarf zum Thema „Diabetes und Augen“ besteht.

Zum anderen stellt der Verlust der Sehkraft eine enorme seelische und körperliche Belastung für Betroffene dar. Dabei ist das Internet für Menschen mit Diabetischem Makulaödem (DMÖ) eine wichtige Informationsquelle – ebenfalls ein Ergebnis der Umfrage. (1) Aufgrund dieser Erkenntnisse war bei der Konzeption von „Das Diabetische Auge“ ein Ziel besonders wichtig: Der positive, konstruktive Umgang mit dem DMÖ und die Stärkung der Selbstverantwortung von Menschen mit Diabetes.

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Website bietet umfassenden Überblick in allen Phasen von Seheinschränkungen

Betroffene finden auf der Website Informationen und Hilfestellungen zu allen Themen, die sie in den unterschiedlichen Phasen ihrer Erkrankung bewegen. Das Angebot der barrierefreien Internetseite gliedert sich in die sechs Hauptkategorien „Sehen“, „Behandeln“, „Erleben“, „Ansprechen“, „Bewegen“ und „Beruf“.

Das Spektrum reicht dabei von der allgemeinen Bedeutung des Sehens, über Hintergrundinformationen zur Diagnose und zu Netzhauterkrankungen, bis hin zu aktuellen Therapiemöglichkeiten. Darüber hinaus enthält die Webseite ganz praktischen Hilfestellungen zur Bewältigung des Alltags sowie weiterführend Kontaktmöglichkeiten zu Experten aus verschiedenen Disziplinen.

Auf die Sichtweise kommt es an

Wie wichtig dabei die Sichtweise der Betroffenen ist, unterstreicht die Tatsache, dass die Seite auch auf authentische Filmbeiträge von Erkrankten zurückgreift. Aus gutem Grund – wie Betroffene selbst bestätigen: „Videos sind meist besser verständlich und wenn ich weiterführende Hilfen und Anlaufstellen möchte, kann ich das nachlesen“, so die Meinung eines Betroffenen auf der Fachtagung „Sehen im Alter“, auf der die Website erstmals präsentiert wurde.

Bei der ersten Präsentation der Filme zeigte sich das Publikum begeistert. Diese finden sich deshalb gebündelt auch auf einem eigenen YouTube-Kanal, auf den auch andere, wie zum Beispiel Ärzte, verlinken können.

Literatur
1) DR Barometer-Befragung 2016, Auswertung der deutschen Subgruppe; http://2i49e73466nc1hukyv8toc3s.wpengine.netdna-cdn.com/wp-content/uploads/2016/11/DR-Barometer-Germany-report.pdf
(abgerufen November 2017)
2) Hammes HP, Egerer J, Ziemssen F Drossel D; Die Barometer-Studie Globale und nationale Ergebnisse Diabetologe 2017 13:442–443.

Quelle: Pressemitteilung von Bayer

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße