- Behandlung
Neue Aufklärungskampagne „Das Diabetische Auge“
2 Minuten
Was bedeutet die Diagnose „diabetische Netzhauterkrankung“? Welche Therapien stehen zur Verfügung? Wie spreche ich eine beginnende Sehbehinderung in der Familie oder bei Freunden an? Eine neue Aufklärungskampagne will bei diesen Fragen weiterhelfen.
Was bedeutet die Diagnose „diabetische Netzhauterkrankung“? Welche Therapien stehen zur Verfügung? Wie spreche ich eine beginnende Sehbehinderung in der Familie oder bei Freunden an? Und vor allem: Welche Anlaufstellen gibt es für Betroffene? Antworten auf diese und viele andere Fragen rund um diabetische Augenerkrankungen finden Betroffene ab sofort unter www.das-diabetische-auge.de.
Die Webseite mit Animationen, Videos und verständlichen Informationen steht im Zentrum der neuen Aufklärungskampagne „Das Diabetische Auge“. Die Initiative verfolgt das Ziel, Menschen mit Diabetes, deren Angehörige und alle weiteren Interessierten über mögliche Folgeerkrankungen am Auge, Hilfestellungen für den Alltag mit Seheinschränkungen sowie über weiterführende Anlaufstellen zu informieren. Die Bedürfnisse von Betroffenen stehen dabei konsequent im Mittelpunkt. Für Ärzte ist das Online-Portal ein zusätzliches Instrument für die Aufklärung ihrer Patienten.
Stärkung der Selbstverantwortung
Ins Leben gerufen wurde die Initiative von Bayer gemeinsam mit dem Berufsförderungswerk (BFW) Düren, der Initiativgruppe Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen (IFDA) und der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Auge (AGDA). Das gemeinsame Engagement kommt nicht von ungefähr: Die Ergebnisse der internationalen Studie „DR Barometer“ (1,2) zeigen, dass in Deutschland zum einen ein unverändert hoher Aufklärungsbedarf zum Thema „Diabetes und Augen“ besteht.
Zum anderen stellt der Verlust der Sehkraft eine enorme seelische und körperliche Belastung für Betroffene dar. Dabei ist das Internet für Menschen mit Diabetischem Makulaödem (DMÖ) eine wichtige Informationsquelle – ebenfalls ein Ergebnis der Umfrage. (1) Aufgrund dieser Erkenntnisse war bei der Konzeption von „Das Diabetische Auge“ ein Ziel besonders wichtig: Der positive, konstruktive Umgang mit dem DMÖ und die Stärkung der Selbstverantwortung von Menschen mit Diabetes.
Website bietet umfassenden Überblick in allen Phasen von Seheinschränkungen
Betroffene finden auf der Website Informationen und Hilfestellungen zu allen Themen, die sie in den unterschiedlichen Phasen ihrer Erkrankung bewegen. Das Angebot der barrierefreien Internetseite gliedert sich in die sechs Hauptkategorien „Sehen“, „Behandeln“, „Erleben“, „Ansprechen“, „Bewegen“ und „Beruf“.
Das Spektrum reicht dabei von der allgemeinen Bedeutung des Sehens, über Hintergrundinformationen zur Diagnose und zu Netzhauterkrankungen, bis hin zu aktuellen Therapiemöglichkeiten. Darüber hinaus enthält die Webseite ganz praktischen Hilfestellungen zur Bewältigung des Alltags sowie weiterführend Kontaktmöglichkeiten zu Experten aus verschiedenen Disziplinen.
Auf die Sichtweise kommt es an
Wie wichtig dabei die Sichtweise der Betroffenen ist, unterstreicht die Tatsache, dass die Seite auch auf authentische Filmbeiträge von Erkrankten zurückgreift. Aus gutem Grund – wie Betroffene selbst bestätigen: „Videos sind meist besser verständlich und wenn ich weiterführende Hilfen und Anlaufstellen möchte, kann ich das nachlesen“, so die Meinung eines Betroffenen auf der Fachtagung „Sehen im Alter“, auf der die Website erstmals präsentiert wurde.
Bei der ersten Präsentation der Filme zeigte sich das Publikum begeistert. Diese finden sich deshalb gebündelt auch auf einem eigenen YouTube-Kanal, auf den auch andere, wie zum Beispiel Ärzte, verlinken können.
(abgerufen November 2017)
Quelle: Pressemitteilung von Bayer
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uho1 postete ein Update vor 4 Tagen, 11 Stunden
Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?
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diahexe postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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gregor-hess antwortete vor 1 Woche
Liebe diahexe,
Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
Viele Grüße
Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion -
diahexe antwortete vor 1 Woche
@gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.
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ckmmueller postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Ich habe ein Riesenproblem mit den Sensoren Guardian 4 von Medtronic. Es klappt nicht. Transmitter neu, aber auch das hilft nicht. Fast jeder Sensor braucht 2 Stunden, normale Wartezeit, dann beginnt er zu aktualisieren …. Nix passiert, außer das mein BZ unkontrolliert ansteigt. Vorletzte Woche über 400, letzte Woche hatte ich BZ 510 – ein Wert, den ich über 25 Jahre nicht mehr hatte. Ich bin sehr verzweifelt, weil es mit CGM von Medtronic nicht funktioniert. Gerade warte ich mal wieder darauf, dass der neue Sensor arbeitet. Heute habe ich mich über ChatGPT über andere Pumpen und Sensoren informiert. Tandem und Dexcom 7 soll gut sein und die Wartezeit des Sensors braucht nur 30 minuten. Kennt sich jemand damit aus? Hat ähnliche Probleme mit Medtronic wie ich? Dank für Antworten / Infos
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diahexe antwortete vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo, ich habe ein ähnliches Problem gehabt. Samstags neuen Sensor gesetzt, hat nach 2 Stunden aktualisiert, lief dann ein paar Stunden, wieder aktualisiert und dann aufgefordert den Sensor zu wechseln. Bis Montag hatte ich dann 4!Sensoren verbraucht. Habe dann einen neuen Transmitter geben lassen und eine völlig neue Einstichstelle gewählt. Danach ging es. Mein neustes Problem ist, dass sich meine Pumpe und mein Smartphone dauernd entkoppelt und sich dann stundenlang nicht mehr koppeln lassen. Manchmal muss ich dann die App neu laden bis es wieder funktioniert.
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