Neue Erkenntnisse zum Einfluss der Gene

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Neue Erkenntnisse zum Einfluss der Gene

Neben Ernährungsweise und Lebensstil sind auch bestimmte Gene an der Entstehung von starkem Übergewicht beteiligt. Aber vermutlich nicht in dem Ausmaß wie bisher angenommen, wie neue Studienergebnisse nun zeigen.

Träger des sogenannten FTO-Gens, das mit erhöhter Energieaufnahme und Adipositas in Verbindung gebracht wird, können scheinbar ebenso gut abnehmen wie Menschen ohne diese genetische Veranlagung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Metastudie, die im Fachjournal ‚The BMJ‘ veröffentlicht wurde.

Mittlerweile sind verschiedene Stellen im Erbgut bekannt, die Auswirkungen auf Gewicht und Statur haben. Das bisher am stärksten mit Adipositas assoziierte FTO-Gen (fat mass and obesity associated gene) ist zum Beispiel im Hypothalamus, einem Teil des Zwischenhirns, aktiv und könnte Essverhalten und Nahrungsaufnahme beeinflussen.

Keine Unterschiede zwischen Adipositas-Gen-Gruppe und Kontrollgruppe

Das Team um John Mathers von der University Newcastle analysierte die Daten von insgesamt 9.563 Erwachsenen aus elf Studien. Die Personen waren durchschnittlich 51,6 Jahre alt und wiesen im Schnitt einen Body-Mass-Index (BMI) von 32,2 auf. Über einen Zeitraum von acht Wochen bis zu drei Jahren versuchten die Studienteilnehmer durch eine Ernährungsumstellung und/oder körperliche Aktivität bzw. mit Hilfe von Medikamenten an Gewicht abzunehmen.

Mit der aktuellen Studie wollten die Forscher nun untersuchen wie stark das FTO-Gen, auch Adipositas-Gen genannt, das Gewicht beeinflusste. Es zeigte sich, dass es keine Unterschiede beim Gewichtsverlust zwischen der Adipositas-Gen-Gruppe und einer Kontrollgruppe gab. Die Träger des FTO-Gens erzielten annähernd ähnliche Veränderungen bei Body-Mass-Index, Gewicht und Taillenumfang wie Personen ohne das Adipositas-Gen. Es zeigte sich demnach keine Verbindung zwischen der FTO-Genvariante und der Fähigkeit Gewicht zu verlieren.

Weitere Studien sollen genaue Einflussnahme des FTO-Gens entschlüsseln

Die Autoren schlussfolgern, dass sich die Strategien im Kampf gegen Adipositas deswegen auf eine Veränderung in Lebensstil und Ernährung sowie mehr körperliche Aktivität konzentrieren sollten. Eine dauerhafte Gewichtsabnahme ließe sich auch mit diesen Ansätzen anstelle von medikamentösen Therapien erreichen, die genau auf diese Genvariante abzielen. Allerdings sind weitere Studien nötig, um die genaue Einflussnahme des FTO-Gens auf das Gewicht zu entschlüsseln.


Quelle: Pressemitteilung des Diabetesinformationsdienst München

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  • Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.

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    Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂