Behandlung

5 Minuten

Nationale VersorgungsLeitlinien: Systematisch entwickelte Hilfen
Medizinische Leitlinien sollen Ärztinnen und Ärzten und Angehörigen anderer Gesundheitsberufe helfen, Entscheidungen im Praxis-Alltag zu treffen. Für Patientinnen und Patienten gibt es spezielle Patientenleitlinien, damit auch sie von diesen wissenschaftlich gesicherten Informationen profitieren können.

3 Minuten

Bei hohem Blutdruck Kochsalz ersetzen
Bevor zum Senken eines erhöhten Blutdrucks Medikamente verordnet werden, versucht man immer, den Blutdruck durch Gewichts-Abnahme, mehr Bewegung, weniger Alkohol, Stress-­Abbau und die Aufgabe des Rauchens zu vermindern. Empfohlen wird auch, weniger Kochsalz zu sich zu nehmen. Neu ist, dass der Ersatz von Kochsalz (NaCl) durch Kalium-Chlorid (KCl) äußerst wirkungsvoll sein kann.

2 Minuten

Kolumne | Zum guten Schluss: Kleines Ding, heilsame Wirkung
In der Kolumne „Zum guten Schluss“ geht es heute um ein Kleines Ding mit heilsamer Wirkung: Eine Nagelkorrekturspange kann bei einem eingewachsenen Zehennagel helfen. Für Menschen mit diabetischem Fußsyndrom ist die Behandlung nun als Kassenleistung verordnungsfähig.

3 Minuten

Fragen stellen und Antworten bekommen: #DiabetesDialog zu den Themen 100 Jahre Insulin-Behandlung und Fasten
Die Aktion „Gesünder unter 7 Plus“ ist Mitte März mit dem #DiabetesDialog ins Jahr 2022 gestartet. Experten informierten über Diabetes und beantworteten Zuschauer-­Fragen. Die Hauptthemen waren dieses Mal der 100. Jahrestag der ersten Behandlung eines Menschen mit Diabetes mit Insulin und das Fasten angesichts des Ramadan und der vorösterlichen Fastenzeit.

2 Minuten

Fischhaut lässt chronische Wunden schneller heilen
Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 40.000 Zehen, Füße oder Unterschenkel amputiert, da chronische Wunden nicht abheilen – eine aus Fischhaut gewonnene Wundabdeckung erzielt vielversprechende Behandlungsergebnisse und könnte viele Amputationen in Zukunft überflüssig machen.

3 Minuten

Tipps für den Alltag: Mit einer Herzerkrankung leben
Mit der ersten Diagnose ändert sich für die meisten Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen das Leben schlagartig. Drei Experten der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie geben Tipps für den Alltag: Wie viel Sport wann angebracht ist, welchen Einfluss elektromagnetische Felder auf Herzschrittmacher und Defibrillatoren haben und wie Smartwatch & Co. den Betroffenen helfen können.
Verändertes Darmmikrobiom: Positive Wirkung kalorienarmer Ernährung auf das Immunsystem | Foto: CMFI / Leon Kokkoliadis

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Verändertes Darmmikrobiom: Positive Wirkung kalorienarmer Ernährung auf das Immunsystem?
Eine kalorienreduzierte Ernährung kann nicht nur die Entstehung von Stoffwechselerkrankungen hinauszögern, sondern kann sich auch positiv auf das Immunsystem auswirken. Forschende konnten nach Angaben des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) zeigen, dass dieser Effekt über ein verändertes Darmmikrobiom [1] vermittelt wird, das die Verschlechterung des Immunsystems im Alter (Immunseneszenz) verlangsamt. Die entsprechende Studie ist in …

2 Minuten

Patiententag in München: Experten-Wissen zum Thema erbliche Netzhauterkrankungen
„Erbliche Netzhauterkrankungen verstehen - Diagnose sichern und die Erkrankung bewältigen - Wie gelingt das gut?“ Unter dieser Fragestellung findet am 21. Mai 2022 von 10:30 Uhr bis ca. 15 Uhr der hybride Novartis Patiententag in München statt.

3 Minuten

Darmkrebs-Leitlinien: Deutsche und internationale Richtlinien unterscheiden sich
Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nach eigenen Angaben aktuelle medizinische Leitlinien zum Darmkrebs recherchiert und deren Empfehlungen zum Darmkrebsscreening mit den aktuell geltenden Regelungen der organisierten Darmkrebsfrüherkennung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgeglichen sowie die Evidenzbasis, die jeweilige Begründung für eine diskrepante Empfehlung, extrahiert …
Insulinresistenz – Irrglaube oder doch Wahrheit? | Foto: pixabay
Community-Beitrag

7 Minuten

Insulinresistenz bei Typ-1-Diabetes – Irrglaube oder doch Wahrheit?
Olli war aufgrund einer bisher nicht endgültig geklärten Thematik im Krankenhaus. Ihr Verdacht war stets eine vorhandene Insulinresistenz, nach insgesamt 14 Jahren mit durchgehend derselben Insulinsorte. Doch gibt es so etwas wirklich und falls ja, wie äußert sich dies? Dies und noch viel mehr in Bezug auf diese Vermutung beschreibt sie euch im folgenden Beitrag.
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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Monat

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße