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Retinopathie-Forschung auf dem Chip
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Spanische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben einen Chip entwickelt, mit dem sie die Grenze zwischen Blutgefäßen und Netzhaut im Auge nachahmen können. Die Entdeckung soll die Forschung zu Retinopathien beschleunigen und nebenbei Tierversuche reduzieren.
Schäden der Netzhaut gehören zu den häufigsten Folgeerkrankungen bei Diabetes. Konkret geht es dabei vor allem um die Makulopathie und die Retinopathie. Bei letzterer können diabetesbedingt die Netzhaut (Retina) und die kleinsten Arterien in den Augen Schaden nehmen. Die Veränderungen werden anfänglich nicht bemerkt, können im Verlauf jedoch zu leichten Sehbeschwerden bis hin zur Erblindung führen.
Die diabetische Retinopathie ist in Deutschland und den Industrieländern die Hauptursache für Erblindungen im mittleren Lebensalter. Die molekularen Abläufe sind aber nach wie vor wenig verstanden.
Grenzfläche zwischen Blutgefäßen und Retina auf einem Chip nachgebaut
Um die Forschung auf diesem Gebiet voranzutreiben, haben Forscher der Universität Barcelona nun die Grenzfläche zwischen Blutgefäßen und Retina für das Labor nachgebaut – auf einem Chip, wie auch die obige Abbildung zeigt.
Darin befinden sich, den Autoren zufolge, parallele Schichten, in denen die relevanten Zelltypen wachsen. Das sind im Einzelnen:
- Endothelzellen, die die Blutgefäßwand bilden
- Nervenzellen, die in der Retina vorkommen
- Pigmentzellen, die die Außenschicht bilden
Dieser lagenweise Aufbau simuliert die Blut-Retina-Grenze, muss allerdings noch ergänzt werden: Damit die Zellen wie im Körper miteinander interagieren können, sind die einzelnen Zellgruppen durch ein Netz winziger Rillen miteinander verbunden. Diese sind mit Flüssigkeit gefüllt und erlauben den Austausch von Botenstoffen unter den Zellen, aber auch das Einbringen möglicher Therapeutika oder Schadstoffe von außen. Auch mechanische Faktoren, wie vorbei strömendes Blut, können so simuliert werden.
Zukünftig weniger Tierversuche durch diesen neuen Ansatz?
Als Nachweis für die Tauglichkeit des neuen Modells erhoben die Autoren verschiedene Werte und verglichen sie mit jenen aus dem lebenden Organ. Darunter war etwa die Durchlässigkeit für Sauerstoff und Nährstoffe, daher oft auch der Begriff Blut-Retina-Schranke angelehnt an die Blut-Hirn-Schranke. Zudem ermittelten die Forscher den elektrischen Widerstand durch eingebaute Elektroden (wichtig für die Nervenfunktion) und die Produktion bestimmter Proteine, die die Zellen eng miteinander verbinden und so die Schrankenfunktion ermöglichen.
Die Studie stellten die Wissenschaftler im Journal Lab on a Chip vor. Künftig wollen sie herausfinden, wie die einzelnen Zelltypen beispielsweise auf Schädigung ihrer „Nachbarn“ oder auf Arzneistoffe reagieren. Darüber hinaus wollen sie mit diesem in vitro-Ansatz Tierversuche in Zukunft zumindest teilweise ersetzen.
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uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 1 Woche, 4 Tagen
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
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