- Behandlung
Studie ermittelt Zusammenhang zwischen Übergewicht und Krebs
3 Minuten
Bei manchen Krebsarten trägt ein erhöhter Körperfettanteil zur Entstehung der Erkrankung bei. Das konnten Wissenschaftler der International Agency for Research on Cancer (IARC) unter Beteiligung der Universität Regensburg nun in einer Studie belegen.
Laut aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts sind fast zwei Drittel der Männer und über die Hälfte der Frauen in Deutschland übergewichtig. Ein Viertel der erwachsenen Männer und Frauen sind sogar adipös. Weltweit steigen die Zahlen: Schon heute sind mehr Menschen über- als untergewichtig. Begleiterkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck sind oft die Folgen. Aber Fettleibigkeit stellt auch einen Risikofaktor für viele Krebserkrankungen dar.
Professor Dr. Dr. Michael Leitzmann, Direktor des Instituts für Epidemiologie und Präventivmedizin am Universitätsklinikum Regensburg (UKR), war Teil einer Arbeitsgruppe, die im April 2016 von der IARC einberufen wurde. Die Gruppe untersuchte, welche Rolle Übergewicht bei der Entwicklung von Krebserkrankungen spielt. Die ersten Ergebnisse wurden nun bekannt gegeben.
Erhöhter BMI steigert Krebsrisiko – gesicherte Belege für 13 Krebsarten
Bereits 2002 hatte sich eine Arbeitsgruppe des IARC des Themas angenommen. Mit dem Body-Mass-Index (BMI) als Faktor zur Festlegung des Körperfettanteils kamen sie zu dem Schluss, dass ein erhöhter BMI das Risiko für Dickdarmkrebs, Speiseröhrenkrebs, Nierenkrebs, Brustkrebs und Gebärmutterkörperkrebs steigert. Die neue Arbeitsgruppe überprüfte nun die Ergebnisse in einer Metastudie, wofür über 1.000 epidemiologische Studien und Publikationen verglichen und analysiert wurden, und konnte sie bestätigen.
Zudem identifizierten die Wissenschaftler noch acht weitere Krebsarten, für die ein gesteigertes Risiko bei einem erhöhten Körperfettanteil besteht: Magenkrebs, Leberkrebs, Gallenblasenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Eierstockkrebs, Schilddrüsenkrebs, Tumoren der Hinhaut und B-Zell-Lymphome, eine spezielle Krebsform des Lymphsystems.
„Aus unseren Ergebnissen lässt sich das Einhalten des Normalgewichts bzw. eines normalen Körperfettanteils als eine wichtige Maßnahme zur Krebsprävention begreifen. Zwar konnten wir keinen Zusammenhang für alle Krebsarten feststellen, aber bereits für dreizehn gibt es nun gesicherte Belege“, fasst Professor Leitzmann zusammen.
Keine geschlechtsspezifischen Unterschiede beim Risiko
Neben dem Kernpunkt der Studie, dass ein erhöhter Körperfettanteil mit der Entstehung mancher Krebsarten in Verbindung steht, entdeckten die Wissenschaftler anhand der zur Verfügung stehenden Daten noch weitere Zusammenhänge. So zeigten die Untersuchungen, dass es keine signifikanten geschlechtsspezifischen Unterschiede bezüglich des Krebsrisikos in Zusammenhang mit Übergewicht bei Männern und Frauen gibt.
Eine weitere Fragestellung während der Analyse war, ob Erwachsene, die bereits als Kind oder Jugendliche einen hohen BMI aufwiesen, ein höheres Risiko haben, im Erwachsenenalter an Krebs zu erkranken. Diese Hypothese konnte anhand der zur Verfügung stehenden Daten für die dreizehn Krebsarten bestätigt werden, für die bereits eine Verbindung mit Übergewicht nachgewiesen werden konnte.
Darüber hinaus untersuchte die Arbeitsgruppe, ob es neben der Erstdiagnose auch einen Zusammenhang zwischen Körperfettanteil und Rezidivrate gibt. So konnte ein Versuchsmodell identifiziert werden, in dem durch einen Gewichtsverlust in Folge einer fettarmen Diät die Rezidivrate bei Brustkrebs gesenkt werden konnte. Zudem wurde die Überlebensprognose nach einer Krebserkrankung in Zusammenhang mit einem erhöhten BMI untersucht.
Die Arbeitsgruppe konnte eine große Anzahl an Hinweisen ausmachen, die auf einen Zusammenhang zwischen erhöhtem BMI zur Zeit der Krebsdiagnose und verringerter Überlebensrate von Patienten mit Brustkrebs hindeuten. Für andere Krebsarten ließen sich keine ausreichenden Hinweise hierauf feststellen.
Hohe Relevanz der Ergebnisse
Nachdem ausreichend Bestätigungen dafür vorlagen, das Übergewicht in Zusammenhang mit der Entwicklung mancher Krebsarten steht, ging die Arbeitsgruppe auch den Wirkmechanismen nach. Die Wissenschaftler identifizierten hierfür, welche zellulären und molekularen Mechanismen, die sich bei der Entstehung einer Krebserkrankung verändern, ursächlich mit Übergewicht und Adipositas in Verbindung stehen könnten. Fettleibigkeit ist mit erheblichen hormonell und stoffwechselbedingten Auffälligkeiten verbunden.
Einige davon – wie der Stoffwechselprozess bei Geschlechtshormonen oder auch Entzündungserscheinungen – scheinen eine große Rolle im Zusammenspiel zwischen Fettleibigkeit und Krebs zu spielen. Eher geringen Einfluss hingegen haben Insulin und Insulinproduktion.
„Unsere Ergebnisse besitzen angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung, in der die Anzahl der übergewichtigen Menschen weltweit steigt, hohe Relevanz. Wir konnten zeigen, dass Fettleibigkeit gesundheitliche Risiken bis hin zu einer Krebserkrankung birgt. Eine wichtige Erkenntnis nicht nur für jeden individuell, sondern auch in Bezug auf das Gesundheitssystem insgesamt“, so Professor Leitzmann.
Quelle: Pressemitteilung des Universitätsklinikums Regensburg
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wolfgang65 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 11 Sekunden
Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!
Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.
Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.
LG Wolfgang
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laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 19 Stunden, 8 Minuten
Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!
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suzana antwortete vor 17 Stunden, 15 Minuten
Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter! -
laila antwortete vor 14 Stunden, 38 Minuten
@suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊
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wolfgang65 antwortete vor 26 Minuten
Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.
Gruss Wolfgang
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michatype3 antwortete vor 2 Minuten
Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.
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vio1978 postete ein Update vor 2 Tagen, 5 Stunden
Habe wieder Freestyle Libre Sensor, weil ich damit besser zurecht kam als mit dem Dexcom G 6. ist es abzusehen, ob und wann Libre mit d. Omnipod-Pumpe kompatibel ist?🍀
