UV-Strahlung: So können Sie sich schützen

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UV-Strahlung: So können Sie sich schützen

Im März zählte der Deutsche Wetterdienst 200 Sonnenstunden – ein historischer Spitzenwert! Auch die Zahl der jährlichen Sonnenstunden ist in den letzten Jahren angestiegen. Mehr Sonnenstunden bedeutet: mehr UV-Strahlung. Was heißt das ganz praktisch? Ab wann und wie wir unsere Haut vor der Sonne und damit vor UV-Strahlung schützen sollten, wissen die Experten vom Bundesamt für Strahlenschutz.

Wetter-Extreme gehören zu den spürbaren Folgen der Klimakrise. Der März 2022 belegte nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes mit über 200 Sonnenstunden einen historischen Spitzenplatz. Aufgrund der Klimakrise hat sich in den letzten Jahren die Bewölkungssituation über Deutschland so verändert, dass die Anzahl an Sonnenscheinstunden pro Jahr im Mittel steigt.

Umdenken beim Sonnenschutz

Die Klimakrise beeinflusst so auch die UV-Strahlung. Mehr Sonnenscheinstunden bedeuten einen längeren Zeitraum, in dem UV-Strahlung ungehindert die Erdoberfläche erreichen kann. Das zeigen etwa Auswertungen der Daten des deutschlandweiten UV-Messnetzes mit der Zentrale beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS): In Jahren mit hoher Sonnenscheindauer ist auch die jährliche Summe der gemessenen UV-Bestrahlungsstärken sehr hoch. In Jahren mit sehr viel Sonnenschein, wie etwa in 2003 und 2018, lag diese Summe deutlich über dem 20-jährigen Mittel.

Mit Blick auf die gesundheitlichen Konsequenzen muss dem Schutz vor UV-Strahlung ein neuer Stellenwert eingeräumt werden: „Die Klimakrise verstärkt das Risiko für UV-bedingte Gesundheitsschäden für uns alle, auch für Hautkrebserkrankungen. Daher ist es jetzt wichtiger denn je, das Thema Sonnenschutz nachhaltig im Alltag zu verankern“, sagt die Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz, Inge Paulini.

Das erfordert ein Umdenken: „Nach wie vor wird Sonnenschutz oft nur mit hohen Temperaturen in den Sommermonaten in Verbindung gebracht. Dabei werden sonnenbrandwirksame UV-Index-Werte in Deutschland bereits im Frühjahr erreicht“, sagt Paulini. „Ein Sonnenbrand ist immer zu vermeiden – UV-Schutz hat das ganze Jahr Saison.“

Sonnenbrandwirksame Strahlung: tägliche UV-Prognosen

Das BfS rät deshalb, schon früh im Jahr auf den UV-Index zu achten. Der Index gibt die erwarteten Tagesspitzenwerte der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung an. Ab einem UV-Index 3 werden UV-Schutzmaßnahmen empfohlen.

Seit mittlerweile zehn Jahren bietet das Bundesamt für Strahlenschutz Bürgerinnen und Bürgern unter anderem einen UV-Newsletter mit Prognosen zur UV-Situation an. Abonnenten des Newsletters werden von April bis September immer montags, mittwochs und freitags über UV-Index-Werte in Deutschland informiert. Der Newsletter enthält für insgesamt zehn Vorhersagegebiete eine Drei-Tages-Vorhersage für den UV-Index. Zusätzlich finden Bürgerinnen und Bürger auf der BfS-Internetseite ganzjährig tagesaktuelle Informationen über den UV-Index im Tagesverlauf an den derzeit 33 UV-Messstationen des UV-Messnetzes.

Der Newsletter, der anfangs vor allem von Medienvertretern genutzt wurde, hat heute eine deutlich größere Verbreitung. Auch Menschen, die sich beruflich viel im Freien aufhalten, und Schulen und Kindergärten nutzen den Infoservice. „Kinder sind empfindlicher gegenüber UV-Strahlung als Erwachsene. Sie brauchen Unterstützung, um im Alltag ausreichend geschützt zu sein. Lehrkräfte sowie Erzieher und Erzieherinnen tragen mit Nutzung des UV-Index wesentlich dazu bei, für Kinder und Jugendliche das Risiko UV-bedingter Gesundheitsschäden einschließlich Hautkrebserkrankungen zu verringern“, sagt BfS-Präsidentin Paulini.

UV-Newsletter

Von April bis September versendet das Bundesamt für Strahlenschutz dreimal wöchentlich einen UV-Newsletter. Hier können Sie den Newsletter einsehen und abonnieren.

So schützen Sie sich vor UV-Strahlung

Ab einem UV-Index 3 ist Schutz erforderlich, ab einem UV-Index 8 ist Schutz absolut notwendig. Den besten UV-Schutz gewährleisten verschiedene Maßnahmen in folgender Reihenfolge:

  • starke Sonne meiden
  • hautbedeckende Kleidung anziehen
  • Sonnencreme verwenden
  • Augen schützen

Bis zu einem UV-Index 7 sollte man vor allem um die Mittagszeit Schatten aufsuchen. Draußen sind Kleidung, Schuhe und Kopfbedeckung die einfachsten Möglichkeiten für einen wirkungsvollen UV-Schutz. Alle unbedeckten Hautflächen sollten großzügig und wiederholt mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 20 für Erwachsene und mindestens 30 für Kinder eingecremt werden. Die Augen schützt am besten eine am Gesicht gut anliegende Sonnenbrille, deren Gläser UV-Strahlung bis 400 Nanometer (Kennzeichnung UV 400) filtern. Über UV-Strahlung und wie man sich davor schützt informiert das BfS hier.


von Redaktion Diabetes-Anker

Das Redaktionsteam des Diabetes-Ankers besteht aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten – teils mit medizinischem und naturwissenschaftlichem Hintergrund sowie selbst von Diabetes betroffen – die seit vielen Jahren zum Thema Diabetes publizieren.

mit Materialien des Bundesamts für Strahlenschutz

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  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂