- Behandlung
Hautschutz in der Sonne
2 Minuten

Die Sonne ist eine Wohltat für die Seele, sie sorgt für Spaß, das Leben wird aktiver. Damit der größte Schutzmantel des Körpers, die Haut, optimal vor Sonnenbrand geschützt wird, helfen die folgenden Tipps.
Ein leicht gebräunter Teint ist nach wie vor in Mode. Gerade deshalb gibt es immer noch Menschen, die sich dazu in die pralle Sonne legen. Oft wird ein Sonnenbrand als Folge hingenommen. Das kann allerdings langfristig Schäden nach sich ziehen, denn die Haut speichert jeden Brand, was im schlimmsten Fall zu Hautkrebs führen kann. Um auf Nummer sicher zu gehen, gilt es, sich optimal zu schützen und auch medizinische Präventionsmaßnahmen in Anspruch zu nehmen.
Seit 2008 gibt es beim Hautarzt Screening-Programme zur Hautkrebs-Früherkennung. Personen ab 35 Jahren aufwärts können dies alle zwei Jahre auf Kosten der Krankenversicherung in Anspruch nehmen. Dabei wird die Haut vom Scheitel bis zur Sohle genau unter die Lupe genommen. Denn je früher Veränderungen festgestellt werden, desto höher sind die Chancen für eine erfolgreiche Behandlung. Damit es erst gar nicht zum Sonnenbrand und seinen Folgen kommt, können einfache Dinge schützen.
Kleidung ist der erste Schutz
An Sonnencreme denken die Menschen meistens, wenn es in den Süden geht. Im Alltag wird die Sonneneinstrahlung gern unterschätzt. Trotzdem sollte die Tagescreme immer mit Lichtschutzfaktor ausgewählt werden. Wer sich längere Zeit in der Sonne aufhält, beispielsweise beim Arbeiten, Gärtnern oder Sport, muss die kleidungsfreien Stellen unbedingt eincremen. Denken Sie besonders an die Sonnenterrassen – also exponierte Partien am Körper wie Stirn, Wangen, Nase, Ohren, Schultern, Hände, Ellbogen und Knie.
Empfehlenswert ist Sonnenpflege aus der Apotheke (beispielsweise von Bioderma, Eucerin, Eubos, Medipharma oder La Roche Posay). Sie bieten gut verträgliche Produkte mit hohem Lichtschutzfaktor, ohne Parabene und Duftstoffe. Neben Sonnenmilch schützt auch Kleidung, etwa ein langärmeliges Shirt samt langer Hose aus Naturmaterialien wie Baumwolle, Leinen oder Seide.
Wer wenig oder sehr dünnes und feines Haar hat, sollte ab jetzt besser immer mit Hut, Kappe oder Tuch auf dem Kopf nach draußen gehen. Denn ein Sonnenbrand auf der Kopfhaut wird leicht übersehen.
Schrittweise anpassen
Nach den Wintermonaten mit verhältnismäßig geringer Sonneneinstrahlung braucht die Haut ihre Zeit, bis sie sich an mehr Strahlung gewöhnt hat. Auch das macht sie jetzt besonders anfällig für einen Sonnenbrand. Eine Wohltat ist es, wenn ihr Zeit gelassen wird, sich an das Plus an Sonne zu gewöhnen. Praktisch heißt das:Genießen Sie kurze Sonnenbäder von 10 bis 15 Minuten, am besten an einem schattigen Plätzchen.
Wer einen Strandurlaub plant, muss sich nicht vorab im Solarium vorbräunen. Das künstliche UV-Licht kann das Hautkrebs-Risiko erhöhen, zumal sich hier selten mit entsprechendem Lichtschutz eingecremt wird. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein entspanntes Genießen in der wohltuenden Sonne.
von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (5) Seite 61
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lena-schmidt postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im August – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?





Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße