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Wirksamkeitsstudie läuft: DiaLife soll in Regelversorgung
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Das vom Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) entwickelte Angehörigen-Programm „DiaLife“ soll künftig zum festen Bestandteil einer strukturierten Versorgung der Menschen mit Diabetes werden. Dazu wird es derzeit wissenschaftlich evaluiert – das jetzt erschienene Protokoll gibt Einblicke in die Methode der Evaluationsstudie.
„Das Leben mit einer Diabetes-Erkrankung fordert nicht nur vom Betroffenen, sondern auch von seinen Angehörigen ein Umdenken“, erklärt Dr. rer. medic. Nicola Haller, Vorsitzende des VDBD. Daher hat der VDBD in einem mehrjährigen Projekt erstmalig ein vom Bundesministerium für Gesundheit gefördertes Schulungsprogramm entwickelt, das sich gezielt an Angehörige von Diabetes-Patienten richtet.
Ziel: DiaLife soll in die Regelversorgung aufegnommen werden
Bei der Entwicklung des Schulungsprogramms arbeitete der VDBD mit dem Universitätsklinikum Jena, der SRH Hochschule für Gesundheit Gera sowie dem RED-Institut zusammen. „Wenn Diabetesberaterinnen im Rahmen von DiaLife Angehörigen Informationen und geeignete Strategien im Umfang mit der Krankheit an die Hand geben, hat das Vorteile für sie selbst, aber natürlich auch für den Betroffenen“, betont Dr. Gottlobe Fabisch, Geschäftsführerin des VDBD.
Umso wichtiger wäre es, dass das Schulungsprogramm zum festen Bestandteil der Versorgung von Menschen mit Diabetes wird. „Idealerweise sollte DiaLife in den Leistungskatalog von Krankenkassen aufgenommen werden“, so Fabisch. Daher läuft momentan eine cluster-randomisierte, kontrollierte Studie (cRCT), über die der Nachweis für die Wirksamkeit von DiaLife erbracht werden soll.
17 Schwerpunktpraxen nehmen der Evaluationsstudie teil
Insgesamt nehmen bundesweit 17 Schwerpunktpraxen an der Evaluationsstudie teil. Die Diabetesberaterinnen, die die Studie in den Praxen betreuen, haben mit viel Engagement die Rekrutierung der Studienteilnehmer übernommen und so zur erfolgreichen Umsetzung des Forschungsvorhabens beigetragen.
In der Studie werden zwei Versuchsgruppen untersucht: In den teilnehmenden Praxen der Interventionsgruppe bekommen die Angehörigen gleich zu Beginn eine DiaLife-Schulung und werden vor und direkt nach der Schulung sowie nach 6 und 12 Monaten befragt. In den Praxen mit der Kontrollgruppe dagegen findet eine Schulung erst nach Abschluss der Studie statt, die Befragung erfolgt jedoch mit denselben Messinstrumenten wie in der Interventionsgruppe.
„Alle teilnehmenden Angehörigen sowie die betroffenen Patienten füllen zu mehreren Messzeitpunkten während der Studie Fragebögen aus“, erzählt Fabisch, die als Projektleiterin an der Konzeption des Programms und der Studie beteiligt war. „Dabei konzentrieren wir uns auf Fragen, die den physischen und psycho-sozialen Hintergrund der Patienten und Angehörigen erforschen: Gibt es beispielsweise weniger persönliche Konflikte oder Missverständnisse, wenn Betroffene infolge einer Unterzuckerung eher gereizt oder bei hohen Blutzuckerwerten depressiv sind?“
Studienphase bis Ende 2019, Ergebnisse sollen Mitte 2020 vorliegen
Der Erfolg der Schulungsmaßnahme wird für die Zielgruppe der Angehörigen am Wissenszuwachs zur Erkrankung Diabetes bemessen. Aber auch wichtige Aspekte wie Lebensqualität, Chronischer Stress, Stimmung und Depressive Verstimmung, Selbstwirksamkeit, Belastungen durch die Erkrankung (des Patienten) und die Familieninteraktion werden erfasst.
Die Studienphase läuft noch bis Ende 2019. Anschließend erfolgt die statistische Auswertung der gesamten Daten, deren Ergebnisse Mitte 2020 vorliegen werden. Parallel zu der Testphase können interessierte Diabetesberaterinnen und Diabetesassistentinnen durch eine Teilnahme an einem Trainerseminar die Berechtigung zur Schulung mit diesem Programm erwerben. Diese werden über die VDBD AKADEMIE angeboten.
Den vollständigen Artikel, der im Fachmagazin Trials veröffentlicht wurde, finden Sie hier als PDF-Dokument.
Quelle: Pressemitteilung des Verbands der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD)
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 18 Stunden, 10 Minuten
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus! -
stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Wochen, 1 Tag
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!