Woran erkennt man Vorhofflimmern?

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© Benjamin Haas - fotolia
Woran erkennt man Vorhofflimmern?

Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen: Vorhofflimmern gehört zu den zehn häufigsten Todesursachen. Das Gefährliche an der Herzrhythmusstörung sind nicht die damit verbundenen Beschwerden, sondern die Tatsache, dass sie das Risiko für Schlaganfälle deutlich erhöht. Doch woran erkennt man Vorhofflimmern, bevor es zu Komplikationen kommt? Eine Broschüre der Deutschen Seniorenliga gibt Auskunft.

Beim Vorhofflimmern gerät das Herz immer wieder aus dem Takt; es schlägt zum Beispiel zu schnell und ungleichmäßig. Vielen Patienten fällt das gar nicht auf. Andere nehmen hingegen ein anfallsartiges Herzrasen wahr, bei dem sie den Herzschlag bis zum Hals spüren.

Verminderte Pumpleistung

Wenn sich die Flimmerepisoden häufen oder länger bestehen bleiben, wird das Blut nicht mehr gleichmäßig weitergepumpt und der Körper nicht optimal mit Sauerstoff versorgt. Ein häufiges Symptom des Vorhofflimmerns ist daher eine nachlassende Leistungsfähigkeit. Die Betroffenen fühlen sich schneller erschöpft, klagen über Schwindel, Schweißausbrüche oder Atemnot. Bei manchen Patienten kommt es zu einem Engegefühl und Schmerzen im Brustkorb. Dies ist oftmals mit Unruhe oder Panikattacken verbunden.

Gefahr von Blutgerinnseln

Es kann aber auch passieren, dass das Blut aufgrund der unzureichenden Pumpleistung des Herzens nicht ausreichend schnell fließt und zu lange in den Herzvorhöfen verweilt. Dann können sich Blutgerinnsel bilden, die in den Blutkreislauf gelangen und im schlimmsten Fall ein wichtiges Blutgefäß verstopfen. Die dahinterliegenden Bereiche werden von der Sauerstoffzufuhr abgeschnitten. Handelt es sich um ein gehirnversorgendes Gefäß, kann es daher zum Schlaganfall kommen.

Vorhofflimmern sollte daher so früh wie möglich diagnostiziert und behandelt werden. Das Problem: Bei einer ganzen Reihe von Betroffenen machen sich keine Symptome bemerkbar – und selbst wenn Anzeichen wie Müdigkeit, Schwindel oder Atemnot auftreten, so können diese ebenso anderen Erkrankungen zugeschrieben werden.

Checkliste und Broschüre

Eine gute Hilfe, um erste Beschwerden einzuordnen und dem Arzt Anhaltspunkte zu geben, ist die „Checkliste Herzrhythmusstörungen“, die das Kompetenznetz Vorhofflimmern im Internet zum Download auf der Website www.dsl-vorhofflimmern.de bereitstellt. Dort kann außerdem die Broschüre „Vorhofflimmern – Schlaganfallrisiko senken“ kostenfrei heruntergeladen oder bestellt werden.

Website und Broschüre erklären ausführlich die geschilderten Zusammenhänge, zeigen Risikofaktoren auf und stellen Behandlungsmöglichkeiten vor. Beides wurde mit Unterstützung der Pfizer Deutschland GmbH realisiert. Bestelladresse: Deutsche Seniorenliga (DSL) e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn, www.dsl-vorhofflimmern.de.


Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Seniorenliga e.V.

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  • Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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