- Begleiterkrankungen
Wunschgewicht dank Abnehm-Spritze: So gelingt die Therapie
4 Minuten

Die Therapie mit den Wirkstoffen Semaglutid und Tirzepatid revolutioniert den Kampf gegen Übergewicht. Sie verspricht nicht nur schnelle Ergebnisse, sondern auch nachhaltige Effekte auf die Gesundheit. Doch wie wirkt die sogenannte Abnehm-Spritze eigentliche und was sollten Menschen, die sie anwenden, beachten?
Neben klassischen Methoden wie Energie-reduzierten Kostformen und regelmäßigem Sport haben Abnehm-Spritzen mit Wirkstoffen aus der Gruppe der GLP-1/GIP-Rezeptor-Agonisten in den letzten Jahren an Aufmerksamkeit gewonnen. GLP-1 (Glucagon-like Peptide-1) und GIP (Glucose-dependent insulinotropic Polypeptide) sind Hormone, die im Darm produziert werden und eine zentrale Rolle beim Regulieren des Blutzuckers und des Appetits spielen.
Weniger Hunger führt zu Gewichtsverlust: So funktioniert die Abnehm-Spritze
GLP-1/GIP-Rezeptor-Agonistenfördern die Insulin-Ausschüttung, hemmen die Glukagon-Freisetzung und sorgen für ein langanhaltendes Gefühl der Sättigung. Medikamente, die diese Hormone nachahmen oder deren Wirkung verstärken, haben sich als äußerst wirksam erwiesen. Sie verlangsamen die Magen-Entleerung, reduzieren den Appetit und fördern so den Gewichtsverlust. Die Wirkung von GLP-1/GIP-Rezeptor-Agonisten geht über die reine Regulation des Appetits hinaus.
Es zeigen sich damit bemerkenswerte Erfolge bei der Gewichtsreduktion. Studien zeigen, dass Nutzerinnen und Nutzer im Durchschnitt 10 bis 15 Prozent ihres Körpergewichts verlieren können, und das innerhalb weniger Monate. Es liegt wohl daran, dass dank der Medikamente das Hungergefühl deutlich abnimmt.
Dies funktioniert durch das Aktivieren bestimmter Rezeptoren im Gehirn, sodass das Verlangen nach Essen reduziert wird. Da Nutzer schneller satt sind, essen sie weniger und somit sinkt die Kalorienzufuhr. Auch kurbeln die Medikamente die Fettverbrennung an und helfen, Fettreserven abzubauen.
Essen und Bewegen – ein wichtiges Erfolgsduo auch bei der Therapie mit der Abnehm-Spritze
Ein erfolgreicher Gewichtsverlust mit diesen Medikamenten erfordert mehr als nur das Spritzen des Präparats. Keine Diät, sondern ein Umstellen der Ernährung ist der richtige und zudem effektivste Weg. Trotz der Appetit-hemmenden Wirkung ist eine gesunde, ausgewogene Auswahl an Lebensmitteln entscheidend. Ballaststoffe, Eiweiß und gesunde Fette sollten hier im Mittelpunkt stehen.
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kety22 postete ein Update vor 5 Tagen, 4 Stunden
Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?
Hallo!
Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
Vielleicht hilft das etwas – viel Glück
katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 1 Woche, 4 Tagen
Diabetes-Anker-Podcast | Extra: Gürtelrose bei Diabetes – Risiken, Symptome und Vorbeugung im Überblick
In dieser Podcast-Sonderfolge geht es um Gürtelrose bei Diabetes. Dr. Katrin Kraatz spricht mit Diabetologe Dr. Dietrich Tews über Risiken, Symptome u …mr postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
- katrin-kraatz antwortete vor 1 Woche, 4 Tagen
Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?


