Zukunft der Diabetes-Schulung: Hilfe zur Selbsthilfe

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Zukunft der Diabetes-Schulung: Hilfe zur Selbsthilfe | Foto: chee siong teh – stock.adobe.com
Foto: chee siong teh – stock.adobe.com
Zukunft der Diabetes-Schulung: Hilfe zur Selbsthilfe

Neue Behandlungsoptionen und Technologien erleichtern das Leben mit Diabetes – doch genügend Wissen über die chronische Erkrankung bleibt entscheidend. Hier helfen Schulungen den Betroffenen, ihre Therapie optimal umzusetzen. Doch wie sieht die Zukunft der Diabetes-Schulung aus?

Seit einiger Zeit begegnen Fernsehenden regelmäßig in der Werbung Systeme zum kontinuierlichen Glukose-Messen. Die „Abnehm-Spritze“ ist in aller Munde. Und immer wieder gibt es, besonders auch in den verschiedenen Medien der Krankenkassen, Hinweise auf Apps, die bei einer gesunden Ernährung oder beim Coaching im Alltag unterstützen sollen.

Die Realität im Jahr 2024 bedeutet technischer Fortschritt und vermehrt digitale Angebote – und ist gleichzeitig auch diese:

  • Bei etwa 500.000 Menschen in Deutschland wird jedes Jahr die Diagnose Typ-1- und Typ-2-Diabetes oder einer selteneren Form neu gestellt. Tendenz weiter steigend.
  • Insgesamt leben mittlerweile etwa 8 Millionen Menschen mit Diabetes, darunter Kinder und Jugendliche ebenso wie Erwachsene.

Dann gilt es, die entsprechende Therapie im Alltag gut umzusetzen. Im Vordergrund steht dabei, ein Leben mit dem Diabetes so zu gestalten, dass Akut- und Folgekomplikationen verhindert werden. Gleichsam soll die Lebensqualität erhalten bleiben. Wie die chronische Erkrankung erfordert auch die Therapie lebenslanges Anpassen. Das bedeutet, dass Verhaltensweisen meist immer wieder den persönlichen Gegebenheiten angepasst werden müssen.

Strukturierte Programme zur Schulung von Menschen mit Diabetes

Als große Hilfe dabei hat sich herausgestellt, dass Betroffene und auch Angehörige an strukturierten Patienten-Schulungsprogrammenteilnehmen können. Diese werden meist ambulant und in kleinen Gruppen über mehrere Treffen hinweg angeboten. Im Rahmen der Disease-Management-Programme (DMP), also Programmen zur Versorgung von Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen wie Diabetes, werden die Kosten für Schulungen von den Krankenkassen übernommen, wenn diese inhaltlich auf dem neuesten Stand und nachweislich wirksam sind.

Inhaltlich wird dabei einerseits Wissen zum Diabetes und zur Behandlung vermittelt. Andererseits werden bereits vorhandene Fertigkeiten überprüft und neue aufgebaut. Dazu gehören z. B. das Management bei Überzuckerungen (Hyperglykämien) oder auch einfach die Technik des richtigen Spritzens von Insulin oder Messens des Blutzuckers.

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  • mr postete ein Update vor 2 Tagen, 12 Stunden

    Hallo,
    Ich bin neu hier.
    Seit gut zwei Jahren Typ 1 Diabetikerin.
    Ich würde mich gerne austauschen

  • Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.

  • olivers postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Hallo Zusammen!
    Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
    Liebe Grüße
    Oliver

    • Hey Oliver, kannst mich gerne mal anschreiben. Viele Grüße
      Gunnar

    • @gunnar83: hallo, aktuell im Frankfurter Raum. Wir können aber gerne mal ein Treffen organisieren, zwecks Austausch.
      Viele Grüße
      Oliver

    • Hallo Oliver, auch ich bin Typ 3c und würde mich gern mit dir ein wenig per Mail mit dir austauschen, wenn du magst. Bin vor 15 Jahren mit Kausch-Whipple auf “Verdacht” operiert worden – war aber kein Krebs, sondern “nur” eine Pankreatitis (AIP), also eine Fehldiagnose (hätte keiner OP bedurft, also kein Diabetes als Folge).