Aller Anfang ist schwer – das Diabetes-Trainingstagebuch hilft!

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Aller Anfang ist schwer – das Diabetes-Trainingstagebuch hilft!

Die richtige Einstellung für den Sport zu finden, kann eine echte Herausforderung sein. Mit dem Diabetes-Trainingstagebuch bekommst du einen ganzheitlichen Überblick und findest dadurch einfacher zu deiner Sport-Einstellung.

Du sollst Sport machen, haben sie gesagt. Das reduziert den Insulin-Verbrauch und senkt die Blutzucker-Werte, haben sie gesagt. Doch dass dabei deine Werte drunter und drüber gehen, das haben sie dir verschwiegen. Und nun stehst du nach anfänglicher Motivation nun völlig frustriert und verschwitzt in der Dusche. Seinen Blutzucker beim Sport unter Kontrolle zu halten, kann schwierig sein.

Auch du kannst den Berg besteigen

Am Anfang mag es wie ein riesiger Berg erscheinen. Doch du wirst es schaffen, ihn zu besteigen! Alles, was du brauchst, ist Geduld, Durchhaltevermögen und ein gutes Diabetes-Trainingstagebuch.

Verschaff dir einen ganzheitlichen Überblick

Ja, ich weiß. Tagebuchführen war noch nie mein Ding und deins vielleicht auch nicht unbedingt. Doch dieses Tagebuch wirkte bei mir Wunder. Denn Sport ist nicht gleich Sport. Kohlenhydrat ist nicht gleich Kohlenhydrat. Und heute ist nicht morgen. Es gibt unzählige Faktoren, die den Blutzucker beeinflussen. Beim Sport kommen besonders viele zusammen: unterschiedliche Bewegungsarten, verschiedene Emotionen und weitere Faktoren, die die Leistungsfähigkeit und Tagesform bestimmen. Wie soll man bei so vielen beeinflussenden Faktoren die Ursachen für das Werte-Durcheinander herausfinden? Da ist es unvermeidbar, sich ein paar Notizen zu machen.

Mit ein paar Notizen meine ich nicht nur, den Blutzucker und die Insulinabgabe zu notieren, sondern auch, welche Kohlenhydrate du gegessen oder getrunken hast, wie du dich bewegt hast und was du dabei gefühlt hast. Nur wenn du ein ganzheitliches Bild hast, kannst du mit der Ursachenforschung für Schwankungen beginnen und an einer besseren Einstellung tüfteln. Wirken deine Broteinheiten schnell genug oder solltest du anstatt einer Banane doch lieber einen Apfelsaft zu dir nehmen? War der Anfangswert zu niedrig oder zu hoch? Welche Einstellung brauchst du bei Ausdauer-Einheiten und welche beim Krafttraining?

Das Diabetes-Trainingstagebuch: dein Freund und Helfer

Um all das herauszufinden, hilft dir das Diabetes-Trainingstagebuch. Lade es herunter und drucke es für jedes Training aus, bis du die richtige Einstellung gefunden hast. Nimm einen Stift mit und schreibe dir alles direkt in den Pausen während des Trainings auf, damit du nichts vergisst. Alternativ, falls du keinen Drucker hast, kannst du dir das Trainingstagebuch als Excel-Tabelle herunterladen und alles in den PC eintippen.

Have Fun!

Zum Abschluss noch ein kleiner Tipp: Betrachte dich selbst als Kommissar für dein Gesundheitsmanagement und sieh das Notieren, Forschen und Experimentieren als Spiel an. Dann geht alles viel leichter von der Hand. Denk daran, es ist noch keine gute Therapie-Einstellung vom Himmel gefallen. Also spiel los, hab Spaß beim Sporteln! Du schaffst es! Viel Spaß und Erfolg!

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 2 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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