- Bewegung
Ausdauer- und Muskeltraining verbessern Stoffwechsel
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Die Hose kneift, die Kondition hat nachgelassen, auch Stoffwechseleinstellung und Stimmung haben sich in den Wintermonaten verschlechtert – für Menschen mit Diabetes, aber auch für bislang Stoffwechselgesunde, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, wieder mehr Bewegung in ihren Alltag zu bringen. Darauf weist diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hin.
Runter von der Couch und raus aus dem Büro: Wieder länger werdende Tage, die Aussicht auf bald mildere Temperaturen und Änderungen im Tagesablauf können Bewegungsmuffeln den Start in ein aktiveres Leben erleichtern: „Menschen mit oder ohne Diabetes, die neu oder nach einer längeren Pause mit Sport beginnen möchten, können zunächst durch mehr Aktivität im Alltag Grundkondition aufbauen“, sagt Dr. med. Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und niedergelassener Diabetologe aus Hamburg-Bergedorf.
„Wer zum Beispiel einen Teil seines Arbeitsweges zu Fuß zurücklegt, die Treppe statt den Aufzug nimmt oder die Mittagspause für einen Spaziergang nutzt, kann seinen Stoffwechsel bereits verbessern.“ Im Büro Tätige sollten längeres Sitzen alle 30 Minuten durch kleine Bewegungseinheiten wie z.B. Wechsel der Arbeitsposition unterbrechen.
eSport ersetzt keine reale körperliche Aktivität und kann Diabetes begünstigen
Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen wird „eSport“ immer beliebter: Auf Spielekonsolen oder PCs wettkampfmäßig ausgetragene virtuelle Sportsimulationen fördern zwar Eigenschaften wie Koordinations- und Reaktionsfähigkeit, ersetzen jedoch keine reale körperliche Aktivität. Einer aktuellen Studie der Sporthochschule Köln zufolge sitzen über 50 Prozent der 1.200 befragten Computerspieler mehr als 20 Stunden die Woche vor dem Spielbildschirm.
Und obwohl 84 Prozent zusätzlich klassischen Sport betreiben erreichen nur knapp die Hälfte das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene wöchentliche Mindestmaß für Bewegung: Jeder sollte pro Woche mindestens 2,5 Stunden mäßig anstrengende Ausdaueraktivität sowie an mindestens zwei Tagen muskelkräftigende Aktivitäten einplanen. „Wir betrachten die Entwicklung des eSport-Trends mit großer Sorge, denn langes Sitzen fördert nun mal die Entstehung von Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes Typ 2“, bemerkt Dr. Kröger.
Körperliche Aktivität verbessert Leistungsfähigkeit, Stresstoleranz und Lebensqualität
„Menschen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2, aber auch bislang Stoffwechselgesunde bewegen sich optimalerweise fünf bis sechs Mal pro Woche für je mindestens eine halbe Stunde“, erklärt Dr. Kröger. „Ideal ist dabei Ausdauersport, da er Kalorien verbrennt, das Herz-Kreislauf-System und die Lunge stärkt.“ Dazu zählen beispielsweise Wandern, Nordic Walking, Radfahren oder Schwimmen. Auch Muskeltraining ist wichtig. Durch den Muskelaufbau verbessert sich die Insulinsensibilität. Es gelangt wieder mehr Glukose in die Zellen und der Blutzuckerspiegel sinkt. Aktive Menschen mit Diabetes Typ 2 benötigen dadurch in vielen Fällen weniger Insulin oder Tabletten.
Der behandelnde Arzt kann Betroffene individuell beraten, welcher Sport oder welche Fitnessverbesserung in welcher Intensität am besten geeignet ist. Darüber entscheiden auch möglicherweise bereits bestehende Folgeerkrankungen, etwa am Herz-Kreislauf-System: Für einen Menschen mit Diabetes und Koronarer Herzkrankheit (KHK) kann eine spezielle Herzsportgruppe die richtige Wahl sein. Senioren mit Diabetes wird Beweglichkeits- und Geschicklichkeitstraining zwei- bis dreimal die Woche empfohlen. „Unabhängig vom Leistungsniveau steigert körperliche Aktivität die allgemeine Leistungsfähigkeit, Stresstoleranz und verbessert die Lebensqualität“, so Jens Kröger.
Quelle: Pressemitteilung von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 2 Tagen, 12 Stunden
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus! -
stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen, 3 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 3 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Wochen, 3 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße