Ausdauersport und Krafttraining können den Blutzucker senken

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Ausdauersport und Krafttraining können den Blutzucker senken

Zu Jahresbeginn fassen viele Menschen den Vorsatz, sich mehr zu bewegen, um abzunehmen und fitter zu werden. Doch schon kurze Zeit später vertreibt der innere Schweinehund die Motivation wieder. Dabei lohnt es sich, ihn an die Leine zu legen und jetzt zu beginnen.

Sport bringt nicht nur Körper und Seele in Schwung. Bei Menschen mit Diabetes Typ 2 wirkt regelmäßige Bewegung sogar therapeutisch: Sportliche Aktivität senkt die Blutzucker-, Blutfett- und Blutdruckwerte. Muskelarbeit steigert zudem die Insulin-Ausschüttung.

Frühlings-Workout: Schluss mit den Ausreden

Die lange Bank ist des Teufels liebstes Möbelstück und auch der bevorzugte Platz des inneren Schweinehundes: Abnehmen – ja, Sport treiben – ja, aber noch ist es zu kalt, zu nass, zu dunkel, die Sportkleidung kneift oder der Sportpartner ist wieder abgesprungen. Weg mit den Ausreden, jetzt ist der optimale Zeitpunkt zur Veränderung. Menschen mit Diabetes Typ 2 profitieren besonders von einem Frühlings-Workout. Denn Bewegungsmangel spielt neben einer genetischen Vorbelastung und Übergewicht bei der Entstehung der Stoffwechselerkrankung eine zentrale Rolle. Umgekehrt kann regelmäßige Bewegung die Stoffwechsellage verbessern.

Ausdauersport und Krafttraining bei Diabetes ideal

„Wer überflüssige Pfunde abbauen und seinen Blutzucker langfristig senken will, sollte regelmäßig, am besten fünf bis sechsmal pro Woche für je eine halbe Stunde Sport treiben“, erklärt Privatdozent Dr. med. Axel Preßler und ergänzt: „Ideal für Menschen mit Diabetes ist dabei Ausdauersport. Er verbrennt nicht nur Kalorien, sondern stärkt gleichzeitig auch das Herz-Kreislauf-System und die Lunge.“ Geeignet seien etwa Nordic Walking, Radfahren oder Schwimmen.

„Auch Krafttraining ist besonders für Menschen mit Typ 2 Diabetes wichtig, da durch den Muskelaufbau die Insulinsensibilität verbessert wird. Dadurch wird wieder mehr Glukose in die Zellen aufgenommen und der Blutzuckerspiegel sinkt“, so der Sportmediziner. Krafttraining ist jedoch kein Synonym für stumpfes Gewichtstemmen: Funktionelles Training mit dem eigenen Körpergewicht, das die Ganzkörperfitness steigert, steht mittlerweile im Vordergrund.

Auf die Plätze, fertig, los…

Wichtig für Menschen mit Diabetes, die neu oder wieder einsteigen und mit Sport auch abnehmen möchten: Vor dem ersten Training sollten sie gemeinsam mit ihrem behandelnden Arzt ihre körperliche Leistungsfähigkeit feststellen und einen Trainingsplan erstellen, um eine Überlastung zu vermeiden. Zudem kann eine Diabetes-Beraterin dabei helfen, einen passenden Ernährungsplan auszuarbeiten.

Derzeit starten viele Angebote für Neueinsteiger, zum Beispiel in Sportvereinen oder an Volkshochschulen. Auch das „Diabetes Programm Deutschland“, Deutschlands größtes Laufprogramm für Menschen mit Diabetes, beginnt bald wieder: An einigen Standorten werden neben den Laufgruppen und Walking Gruppen erstmals auch Fahrradgruppen angeboten.

Weitere Informationen?
Experten-Chat: Wie viel und welche Art der sportlichen Belastung bei Diabetes und Folgeerkrankungen hilft und worauf Sportanfänger achten sollten, erklärt Privatdozent Dr. med. Axel Preßler, Oberarzt an der Hochschul-Ambulanz für Präventive und Rehabilitative Sportmedizin der Technischen Universität München im Experten-Chat von diabetesDE –Deutsche Diabetes-Hilfe am 1. März 2016. Fragen können ab sofort eingesendet werden.

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Quelle: Pressemitteilung von diabetesDE – Deutsche Diabetes Hilfe

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  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂