Das Do-it-yourself Fitness-Studio

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Das Do-it-yourself Fitness-Studio

Das Hallenbad ist zu, der Sportkurs findet auch nicht statt und auf dem Sofa mit einer Tasse Tee oder Kaffee ist es gemütlich. Chillen und Nichtstun sind schön – aber so nach und nach wird man träger und träger. Mein Kopf meldet sich dann deutlich mit dem Hinweis „Los, komm in Bewegung“ – aber es ist so verführerisch, diesen Hinweis zu überhören.

Sobald der innere Faulpelz besiegt ist, kann es losgehen!

Mit wenig Aufwand lässt sich zu Hause ein gutes Bewegungsprogramm umsetzen.

Neben Muskeln stärken und Verspannungen lösen gibt es die Chance, dass das ein oder andere „Corona-Kilo“ wieder verschwindet. Ein weiterer Pluspunkt: Körperliches Wohlbefinden wirkt sich bei mir positiv auf meinen Alltag mit Diabetes aus. Je entspannter ich bin, desto entspannter läuft es mit meinem Diabetesmanagement.

Es geht auch ohne teure Sportgeräte

Zwei Wasserflaschen ersetzen bei mir die Hanteln und der Besenstil wird zum Gymnastik-Stab.

Quelle: Susanne Thiemann

Ich mache mir Musik an, tanze drauflos. „Luft-Hula-Hoop“ oder einfach in die Luft boxen – das alles bringt meinen Körper und den Kreislauf in Schwung.

Wenn es mal ruhiger zugehen soll, mache ich Atemübungen im Stehen oder sitzend auf einem Stuhl. Bei YouTube und Co. habe ich einige Anregungen für mein Do-it-yourself-Fitnessprogramm gefunden.

Ab auf die Treppe

Ich habe das Glück, in einem Wohnhaus mit nur zwei weiteren Mietparteien zu wohnen. Da kann ich mich durchaus mal im Treppenhaus sportlich betätigen. Abwechselnd mit den Füßen auf die erste Treppenstufe hoch und runter ersetzt mir das Step-Board. Unterwegs gilt für mich – wo immer möglich –, die Treppe zu nehmen, statt mit dem Aufzug zu fahren.

Quelle: Susanne Thiemann

Statt Videokonferenz gemeinsamer Video-Sport

Spätestens seit der Pandemie gehören Videokonferenzen zu unserem Alltag. Manchmal trifft man sich sogar nach Feierabend zu einem geselligen Video-Chat.

Mein Mann macht regelmäßig Reha-Sport. Während der Pandemie findet sein Reha-Sport online statt. Was professionell in der Physiotherapie funktioniert, ließe sich doch auch perfekt auf die Freizeit übertragen.

Ich könnte mir vorstellen, mich mit Freunden zum gemeinsamen Online-Work-out zu verabreden. Das würde bei mir zumindest dafür sorgen, dass man das Home-Fitnessprogramm regelmäßig durchführt. Diese Idee werde ich mal weiterverfolgen.


Zum Sporteinstieg eignet sich übrigens auch Seilspringen, wie Katharina weiß: Spaß am Sport mit Seilspringen

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  • lena-schmidt postete ein Update vor 1 Woche

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Monat

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße