DDH-M bietet Skifreizeit für Erwachsene mit Typ-1-Diabetes

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DDH-M bietet Skifreizeit für Erwachsene mit Typ-1-Diabetes

Die Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) bietet Anfang 2017 eine Skifreizeit für Erwachsene mit Typ-1-Diabetes nach Maria Alm/Österreich an.

In vielen Skigebieten hat die Wintersportsaison begonnen: Längst machen neben den klassischen Sportarten wie Ski alpin, Snowboarden oder Langlauf auch neue Trends wie Eisklettern, Schneeschuhwandern oder Schlittentouren einen Winterurlaub schmackhaft. Eine gute Vorbereitung ist dabei schon für stoffwechselgesunde Menschen wichtig, besonders für Wintersport-Anfänger.

Ohne die richtige Kleidung, Ausrüstung und gute Grundkondition können das ungewohnte Bergklima und die körperliche Belastung in der Kälte zu Überforderung und schlimmstenfalls zu Unfällen führen. Menschen mit Diabetes mellitus müssen darüber hinaus stets auf ihre Diabetes-Therapie achten. Dazu gehört, auch während des Sports regelmäßig Blutzucker zu messen und die Insulingaben an die Werte anzupassen.

Einwöchiges Programm mit Skiunterricht und Seminaren rund um die Diabetes-Therapie

Die Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) e.V. führt vom 24. März bis 1. April 2017 erstmals eine Skifreizeit für Erwachsene mit Typ-1-Diabetes und ihre Partner durch. Insgesamt 30 Teilnehmer können im österreichischen Maria Alm gemeinsam Wintersport treiben. Mit zum einwöchigen Programm gehören neben Skiunterricht auch Seminare rund um die Diabetes-Therapie.

„Das Angebot richtet sich an Personen ab 18 Jahren, die sportlich aktiv sein und sich auch über ihr Leben mit Diabetes austauschen wollen“, sagt Mira Stübing, Beirat für Jugend und Projekte der DDH-M. Für die Zielgruppe Erwachsene mit Diabetes gibt es bislang kaum vergleichbare Angebote. „Gruppenreisen, die Urlaubsaktivitäten und Informationsangebote rund um Diabetes verbinden, richten sich meist an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren“, erklärt Mira Stübing. Sobald junge Menschen mit Typ-1-Diabetes volljährig seien, könnten sie an solchen Freizeiten nicht mehr teilnehmen.

Doch gerade in dieser Lebensphase, die mit Veränderungen wie einem Wechsel von der medizinischen Kinder- in die Erwachsenenbetreuung einhergeht, wünschen sich viele von ihnen Kontaktmöglichkeiten zu anderen Betroffenen. Und auch wer schon die 30, 40, 50 oder 60 überschritten hat und somit schon lange mit Diabetes Typ 1 lebt, möchte sein Wissen auffrischen und in der Praxis testen.

Erkrankung steht nicht im Mittelpunkt, ist aber auch mal Thema

Genau das bietet die Skifahrt in angenehmer Atmosphäre – die Erkrankung steht nicht im Mittelpunkt, ist aber auch mal Thema. Mira Stübing erläutert die geplante Programmgestaltung: „Der Tag startet mit einem gemeinsamen Frühstück. Danach geht´s auf den Berg, wo die Teilnehmer aus Skikursen unterschiedlicher Leistungsniveaus wählen können. Zum Mittag treffen sich alle in einer Hütte zum Essen und um gegebenenfalls Blutzuckerwerte zu besprechen.“

Stübing weiter: „Danach geht es wieder auf die Piste, um das am Vormittag Gelernte auszuprobieren. Nach dem Abendbrot in der Unterkunft halten Diabetesberater Seminare zu diabetesbezogenen Themen wie ‚Sportanpassung‘, ‚Umgang mit diabetischen Extremsituationen‘ oder ‚Broteinheiten bei typischen österreichischen Lebensmitteln berechnen‘. Den weiteren Abend gestalten die Teilnehmer frei.“


Quelle: Pressemitteilung von Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M)

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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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