- Bewegung
„Diabetes Programm Deutschland“ geht in die 4. Runde
2 Minuten

Das große Laufprogramm für Menschen mit Diabetes wird in diesem Jahr auf weitere Städten ausgeweitet; zudem wurde die Trainingszeit verlängert. Jetzt anmelden und laufend aktiv bleiben!
Mehr Städte, längere Trainingsphase
Das Diabetes Programm Deutschland, unter der sportwissenschaftlichen Federführung der Deutschen Sporthochschule Köln und der medizinischen Leitung des Diabeteszentrums am Evangelischen Krankenhaus Köln Weyertal, läuft 2014 bereits in seiner vierten Auflage und ist das deutschlandweit größte Laufprogramm für Menschen mit Diabetes.
In diesem Jahr soll das Laufprogramm nicht nur auf weitere deutsche Städte ausgeweitet werden, sondern bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch eine deutlich längere Trainingsphase.
Start des Lauftrainings bereits am 17. März
Das betreute Lauftraining startet bereits in der Woche ab 17. März und wird bis 14. Dezember fortgesetzt, so dass ein beinah ganzjähriges Training durchgeführt werden kann. Die Haupttrainingsphase mit zweimal wöchentlichem Lauftraining findet im Zeitraum vom 29.04. bis 14.09. statt. Davor und danach wird einmal pro Woche trainiert.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trainieren mit ausgebildeten Übungsleitern in kleinen Gruppen unter fachärztlicher und sportwissenschaftlicher Begleitung an verschiedenen Standorten in ganz Deutschland. Blutzuckermessgeräte inklusive Teststreifen für die Trainingseinheiten, zahlreiche Informationsveranstaltungen zum Thema Diabetes & Sport sowie ein Startplatz und eine umfangreiche medizinische Betreuung bei einem großen Laufevent gehören zum Paket dazu.
Der Selbstkostenanteil pro Person beträgt 159 Euro (17,67 Euro im Monat) und wird in vielen Fällen von den Krankenkassen bezuschusst. Die Techniker Krankenkasse übernimmt für Ihre Mitglieder sogar 85 % des Teilnehmerbeitrags.
Motivation zu mehr Bewegung und verbesserte Stoffwechselwerte
Idee und Ziel des Laufprogramms für Menschen mit Diabetes ist es, Diabetiker Typ 1 und Typ 2 zu regelmäßiger sportlicher Aktivität zu motivieren und insbesondere die Gesundheitswerte von Typ-2-Diabetikern nachhaltig zu verbessern. Die von der Sporthochschule Köln ausgewerteten Daten der Teilnehmer aus den vergangen drei Jahren ergaben, dass insbesondere die Männer und Frauen, die an Diabetes Typ 2 erkrankt sind, während der Trainingszeit deutlich an Gewicht verloren haben.
Viele der Teilnehmer mit Diabetes Typ 2 haben Ihren Langzeitzuckerwert nachhaltig reduziert, kamen mit weniger Medikamenten aus oder konnten diese sogar vollständig absetzen. Professionell unterstützt und begleitet wird das Diabetes Programm von Bayer HealthCare Deutschland, Novo Nordisk, der Techniker Krankenkasse, dem Biopharma-Unternehmen UCB sowie dem Diabetes-Journal als Medienpartner.
Die Standorte
An folgenden Standorten können Sie trainieren: Aachen, Ahaus, Bergisch Gladbach, Berlin, Bochum, Bonn, Düsseldorf, Erfurt, Essen, Halle, Hamburg, Heidelberg, Kiel, Köln, Mainz, Meppen, Minden, Schifferstadt/Speyer und Schweinfurt.
Weitere Informationen zum Diabetes Programm Deutschland sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.diabetes-programm-deutschland.de.
Quelle: Pressemitteilung des Diabetes Programm Deutschland
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 4 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße