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Diabeteslauf 2017: Mit über 500 Diabetes-Profis durch den Botanischen Garten
3 Minuten
Offenbar waren neben mir auch noch viele andere Läuferinnen und Läufer angetan von der späteren Startzeit. Denn kurz bevor es am Musikpavillon im Hamburger Botanischen Garten Planten un Blomen mit dem Warm-Up losging, wurde noch die Rekordzahl von über 550 Teilnehmerinnen und Teilnehmern vermeldet. Darunter viele Professoren und Diabetesexperten, die ich kurz zuvor mit Anzug und Krawatte auf dem Podium gesehen hatte, als sie beim Kongress ihre wissenschaftlichen Vorträge hielten. Ebenfalls mit dabei waren mein erster Diabetologe aus Hamburg, der mich unmittelbar nach meiner Diagnose Typ-1-Diabetes betreut hatte, und seine Ehefrau, die als Diabetesberaterin in seiner Praxis mitarbeitet. Ich hatte die beiden schon Ewigkeiten nicht mehr gesehen und freute mich, ihnen mal wieder Hallo zu sagen. Auch meinen jetzigen Diabetologen, bei dem ich seit meinem Umzug nach Elmshorn in Behandlung bin, entdeckte ich im Getümmel kurz vor dem Start – aus seiner Praxis war ebenfalls eine Diabetesberaterin mit am Start.

WAAAS, es ist schon 17 Uhr?? Wir sind noch südlich der Elbe in Harburg!
Wer allerdings fehlte, war mein Mann, der sich zusammen mit mir zu dem 5 Kilometer langen Rundkurs durch Planten un Blomen angemeldet hatte. Er war mit einem Freund und einer Freundin aus der IDAA zu einer längeren Rennradtour aufgebrochen und hatte versprochen, pünktlich zum Start des Diabeteslaufs zurück zu sein. Als ich gegen 17 Uhr noch immer kein Lebenszeichen von ihm hatte, wurde ich etwas unruhig, erwischte ihn aber zum Glück auf dem Handy: „WAAAS, es ist schon 17 Uhr?? Wir sind noch südlich der Elbe in Harburg!“, war seine entgeisterte Antwort. Na, dann mal los und feste in die Pedalen treten!
Eine knappe Minute vor dem Start sind die drei Radler endlich da…
Zum Glück waren etliche Dia-Peeps vom Hamburger Typ-1-Stammtisch zum Anfeuern gekommen. Sie verwahrten nicht nur den Rucksack mit meinen Wertsachen, sondern auch die Startnummern von Christoph, Tobias und Bianca, falls die drei erst kurz vor knapp eintreffen würden. Kurz vor 18 Uhr – alle Läuferinnen und Läufer hatten sich schon vor dem aufgeblasenen Starttor versammelt, um beim Startschuss loszulaufen – entdeckte ich die drei endlich in der Menschenmenge. In Windeseile half der versammelte Stammtisch, die Startnummern an den Trikots der Radelhelden zu befestigen. Keine Sekunde zu spät, denn der Moderator zählte schon rückwärts: „Drei, zwei, eins… los!“

Mehr öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema Diabetes geht wohl kaum
Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass Christoph müde sein und damit eher mein Lauftempo einschlagen würde, aber weit gefehlt: Er schoss davon wie ein geölter Blitz, während ich gemächlich im hinteren Feld lostrabte. Es war ziemlich warm, die Wege im Park staubten ordentlich. Die vielen erholungssuchenden Parkbesucher – es war schließlich Christi Himmelfahrt, und an einem sonnigen Feiertag herrscht in Planten un Blomen Hochbetrieb – staunten nicht schlecht, als die vielen hundert Läuferinnen und Läufer an ihnen vorbeirannten. Mehr öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema Diabetes geht wohl kaum. Ich hoffe jedenfalls, dass der Diabeteslauf künftig immer nach Feierabend und nicht schon vor dem Aufwachen stattfindet – und dass er immer eine Route nimmt, in der viele Menschen davon Notiz nehmen.

Mehr zum Thema: Wie ich vom Sportmuffel zum Dauerläufer wurde
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stephanie-haack postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 1 Woche, 3 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
