Dritte Staffel des Diabetes-Podcasts “Doc2Go” erscheint ab dem 12. Mai

2 Minuten

© Printemps - Fotolia
Dritte Staffel des Diabetes-Podcasts “Doc2Go” erscheint ab dem 12. Mai

Im Frühjahr 2020 veröffentlichte die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe die erste Folge des kostenfreien Podcasts Doc2Go. Jetzt geht die dritte Staffel an den Start. Ab dem 12. Mai 2022 erscheinen alle zwei Wochen wieder neue Folgen, heißt es in einer Pressemeldung von diabetesDE.

Spazieren gehen und dabei den Poadcast hören

Bei Doc2Go geht jeweils ein Arzt oder eine Ärztin 30 Minuten lang mit einem Patienten oder einer Patientin virtuell gemeinsam spazieren. Das gemeinsam geführte Gespräch dreht sich um die Themen Bewegung, Ernährung und Therapie und bietet viel Informatives und Unterhaltendes. Jeder Interessierte kann selbst eine halbe Stunde spazieren gehen, parallel den Podcast hören und viel rund um den Diabetes lernen, so diabetesDE.

Die Folgen stehen nach Erscheinen auf https://www.diabetesde.org/podcast zum Anhören und Herunterladen bereit.

Kurzweilige und informative Unterhaltung

“Der 30-minütige Podcast Doc2Go ist ein kurzweiliges und dennoch informatives Unterhaltungsformat. Der Erfolg der ersten zwei Staffeln des Podcasts hat uns extrem positiv überrascht. Wir hoffen, dass wir mit den Folgen der dritten Staffel weiterhin viele Menschen motivieren mitzulaufen”, sagt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE.

In 2020 wurde der Podcast mit dem Medienpreis der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in der Kategorie Online-Medium ausgezeichnet. Letztes Jahr erhielt das Format den Vision.A Award in Bronze als Bester Podcast Healthcare.

Themen der aktuellen Staffel

In der ersten Folge der neuen Staffel geht Dr. Jens Kröger mit der TV-Moderatorin Andrea Ballschuh spazieren. Das Gespräch dreht sich unter anderem darum, warum sie ein hohes Risiko für Typ-2-Diabetes hatte und wie es dazu kam, dass sie sich nun zuckerfrei ernährt und die Challenge Zucker is(s) nicht initiiert hat. Die beiden diskutieren außerdem über häufig in Lebensmitteln zugesetzten Zucker und die Bedeutung von Stressminimierung und Selbstliebe.

Themen der nächsten Folgen mit weiteren Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern werden nach Angaben von diabetesDE sein: Wie erreicht man sein persönliches Wohlfühlgewicht? Was macht es mit den Menschen, seit zwei Jahren mit der Corona-Pandemie zu leben? Wie können technische Hilfsmittel und digitale Tools wie Video-Sprechstunde die Therapie unterstützen? Warum sollte dringend die Mehrwertsteuer für Obst und Gemüse auf 0 % gesenkt werden? Welchen neuen Ernährungsempfehlungen sollten Menschen mit Diabetes folgen?

Tag des Wanderns

Am 14. Mai 2022 ist der Tag des Wanderns. Der Aktionstag macht auf die Vielfalt aufmerksam, die eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten in Deutschland der ganzen Familie ermöglicht: “Wandern ist eine gelenkschonende Bewegungsform, die den Bewegungsapparat stärkt, Ausdauer und Kondition verbessert und positiv auf das Immunsystem wirkt”, betont Nicole Mattig-Fabian. Zudem ist Wandern kostenfrei, an alle Altersstufen anpassbar und bietet gemeinsame Naturerlebnisse. Für allein Wandernde bietet sich der Podcast als Begleitung an.

Die dritte Staffel des Podcasts Doc2Go wird mit freundlicher Unterstützung von Boehringer Ingelheim, Novo Nordisk und der IKK classic erstellt.


Quelle: diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe | Redaktion

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Ähnliche Beiträge

Neun Tage, vier Länder, ein Ziel: Mit Diabetes über die Alpen
Die Dialetics xAlps zeigen, dass Diabetes kein Hindernis für große Träume sein muss. Unsere Community-Autorin Conny war in diesem Sommer bei der Tour über die Alpen mit dabei und berichtet hier von ihren Erwartungen, ihrer Verbreitung und ihren Erlebnissen.
Neun Tage, vier Länder, ein Ziel: Mit Diabetes über die Alpen | Foto: Mike Fuchs

6 Minuten

Community-Beitrag
3.700 Stufen mit Typ-1-Diabetes: Unser Selbstversuch auf der Europatreppe 4000
Wie verhält sich der Blutzucker bei mehreren Stunden intensiver Belastung? Was passiert mit einem AID-System beim Treppensteigen über mehr als 700 Höhenmeter? Und kann man die Europatreppe 4000, eine der anspruchsvollsten Treppenanlagen Europas, auch mit Typ-1-Diabetes sicher bewältigen? Sandy berichtet von seinem Selbstversuch.
3.700 Stufen mit Typ-1-Diabetes: Unser Selbstversuch auf der Europatreppe 4000 | Foto: Sandys Diabetes-Loop

3 Minuten

Community-Beitrag
Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
Zur Community
  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

    Wer ist am Start?

    ( 4 von 6 )
    66.67%
    ( 1 von 6 )
    16.67%
    ( 1 von 6 )
    16.67%