Morgen geht’s los: Wieso machst du bei den Dialetics xApls 2026 mit und was erwartest du von der Tour, Matthias?

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Morgen geht's los: Wieso machst du bei den Dialetics xApls 2026 mit und was erwartest Du von der Tour, Matthias? | Foto: Mike Fuchs / privat
Foto: Mike Fuchs / privat
Morgen geht’s los: Wieso machst du bei den Dialetics xApls 2026 mit und was erwartest du von der Tour, Matthias?

Matthias Föhring ist einer der acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Dialetics xAlps 2026 und wird live für den Diabetes-Anker von der Bergwanderung für Menschen mit Diabetes berichten. Vor dem Start haben wir ihn gefragt, wie seine Erwartungen sind und was ihn antreibt.

Vom 2. bis 11. Juli 2026 überqueren acht Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes die Alpen, organisiert vom Online-Schulungsportal Dialetics. Die Route führt über rund 130 Kilometer und 7.000 Höhenmeter von Mittelberg in Österreich durch die Schweiz bis nach Mals in Südtirol. Begleitet wird die Gruppe von einem Bergführer, einer Ärztin und einem Videografen.

Die Dialetics xAlps ist kein spontanes Vorhaben. Wer teilnimmt, hat sich in einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren bewährt und anschließend über mehrere Monate eine Vorbereitungsphase absolviert. Diese umfasste einen Trainingsplan, virtuelle Gruppentreffen und eine intensive Auseinandersetzung mit dem eigenen Diabetes-Management unter körperlicher Belastung.

Die neuntägige Tour umfasst Tagesetappen zwischen 7 und 27 Kilometern, tägliche Auf- und Abstiege von bis zu 1.300 Höhenmetern und einen höchsten Punkt von rund 2.700 Metern. Übernachtet wird in Berghütten oder im Biwak. Jede Person trägt ihr eigenes Gepäck, rund 12 Kilogramm.

Matthias wird live für den Diabetes-Anker über die xAlps 2026 berichten

Das Projekt geht auf Ivo Rettig zurück, Gründer von Dialetics und selbst seit über 20 Jahren mit Typ-1-Diabetes. Er hatte die Strecke zunächst allein erkundet, bevor er 2025 erstmals eine Gruppe mit zehn Menschen mit Diabetes über die Alpen führte – ohne eine einzige schwere diabetes­bedingte Stoffwechsel-Entgleisung. Einen ausführlichen Bericht über die letztjährige Tour könnt ihr hier nachlesen.

Matthias Föhring ist einer der Teilnehmer der diesjährigen Auflage und wird für den Diabetes-Anker, der Medienpartner des Projekts ist, über die xAlps 2026 live via Social Media berichten. Vor dem Start haben wir ihn gefragt, was ihn antreibt und was er von der Tour erwartet.

Steckbrief

  • Name: Matthias Föhring
  • Beruf: Medienfachwirt
  • Wohnort: Inzlingen
  • Alter: 48 Jahre
  • Typ-1-Diabetes seit: 1998
  • Therapie: t:slim X2 mit Dexcom G7
  • Hobbys: Wandern, Skifahren, Yoga und Familie mit Hund
Matthias Föhring (Foto: privat)

Diabetes-Anker (DA): Wieso machst du bei den Dialetics xApls 2026 mit?

Matthias Föhring: Mich reizt die Herausforderung. Ich möchte erleben, was mit Diabetes alles möglich ist, wenn man sich vorbereitet und an sich glaubt. Die Dialetics xAlps 2026 sind für mich die perfekte Mischung aus Abenteuer, Sport und persönlicher Herausforderung. Außerdem freue ich mich darauf, gemeinsam mit anderen Teilnehmern unterwegs zu sein, Erfahrungen auszutauschen und zu zeigen, dass Diabetes einen nicht davon abhalten muss, seine Ziele zu erreichen.

DA: Was motiviert dich?

Matthias Föhring: Mich motiviert vor allem die sportliche Herausforderung. Ich möchte zeigen, dass man auch mit Diabetes anspruchsvolle Ziele erreichen kann. Es ist ein tolles Gefühl, die eigenen Grenzen auszutesten und dabei den Diabetes gut im Griff zu haben.

DA: Wie bereitest du dich gesundheitlich und technisch auf eine so anspruchsvolle Tour mit Diabetes vor?

Matthias Föhring: Ich mache die Übungen, aus dem Trainingsplan die wir von Ivo erhalten haben, und gehe regelmäßig wandern, um mich körperlich auf die Tour vorzubereiten. Gleichzeitig beschäftige ich mich mehr mit dem Diabetes damit ich auch technisch und gesundheitlich gut vorbereitet bin.

DA: Gab es in der Vorbereitung Momente, in denen du an deine Grenzen gestoßen bist?

Matthias Föhring: Ja, natürlich. Familie, Beruf und Training müssen unter einen Hut gebracht werden, und überall möchte man sein Bestes geben. Das bringt einen schon manchmal an die eigenen Grenzen.

DA: Was verbindet dich mit dem Diabetes-Anker?

Matthias Föhring: Den Diabetes-Anker habe ich über die sozialen Medien kennengelernt. Mir gefallen die Beiträge und die Berichte, die ihr auf die Beine stellt. Außerdem höre ich sehr gerne euren Podcast.


von Lena Schmidt und Gregor Hess

Lena Schmidt hat einen Bachelor in Bioinformatik und einen Master in Biomedizin. Zum Projekt- und Community-Management beim Diabetes-Anker ist sie durch ihr großes Interesse am Thema Diabetes gekommen. Gelegentlich kommt es auch noch vor, dass sie an einem Bericht, Podcast oder Video für den Diabetes-Anker mitarbeitet.

Gregor Hess ist Medizin-Redakteur und Chef vom Dienst der Website des Diabetes-Ankers. Er ist darüber hinaus verantwortlicher Redakteur für das Portal diabetologie-online.de und arbeite zudem mit an der diabetes zeitung, dem Diabetes-Anker-Magazin sowie weiteren digitalen MedTriX-Projekten.

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  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Tagen, 9 Stunden

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

    Wer ist am Start?

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • stephanie-haack postete ein Update vor 1 Monat

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/