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Fit in den Sommer – Diabetes und Fitness
3 Minuten

“Fit sein” hat vermutlich für jeden eine andere Bedeutung. Es kann zum Beispiel bedeuten, dass sich jemand in einem bestimmten Thema besonders gut auskennt, sachkundig ist, Bescheid weiß. In diesem Monat geht es in der Lounge aber um die andere Bedeutung des Fitseins – nämlich um die körperliche Fitness (wobei das eine das andere ja nicht ausschließt – gesunder Geist in gesundem Körper und so …).
Mich fit zu halten und damit dann hoffentlich auch fit zu sein, bedeutet für mich, zweimal die Woche mit meinen Mädels 7 bis 15 Kilometer im Wald joggen zu gehen. Das mag für manche übermotiviert klingen und für manche nach “Kindergarten”, aber darum geht es ja nicht. Laufe ich nicht mindestens einmal in der Woche, bin ich unausgeglichen und übellaunig und auch nicht mehr fit, wenn ich das Laufen öfter ausfallen lasse. Schade. Aber manchmal fehlt einfach die Motivation, dann müssen mich Freunde, Familie und Kollegen eben so ertragen.
Was, wenn der Diabetes am Sport hindert?
Die Verbindung zwischen Diabetes und Sport kann unter Umständen manchmal etwas schwierig sein und mag den ein oder anderen daran hindern, Sport zu machen. Im Monatsthema “Fit in den Sommer – Diabetes und Fitness” wollen euch unsere Autoren deshalb von ihrem Alltag berichten: Wie gelingt es ihnen, Sport in den täglichen Trott einzubauen? Welche Tricks haben sie beim Sporteln für sich entdeckt? Und wie machen sie das mit dem Insulin, der Pumpe, den Hypo-Helfern?
Fit sein? Was bedeutet das?
Was “fit sein” bedeutet, muss schlussendlich jeder für sich selbst definieren. Marathonläufer lachen vermutlich über meine Definition, aber für mich ist sie voll ausreichend. Selbst wenn es kein Marathon ist, auch als Marathon-Zuschauer muss man fit sein…;) Vielleicht reicht euch auch schon ein schönes Müsli.
Hosts im Juni sind:
Martina ist vielen besser bekannt als Tine. Von der Berlinerin als Host können wir in diesem Monat viel erwarten in der #BSLounge: Sie eckt gerne an und malt manchmal über die Linien hinaus (dies soll kein Bezug zu Sex and the City sein 😉 ). Ihr könnt euch also auf spannende Diskussionen freuen! So oder so, Tine ist ein toller, lustiger Mensch und eine begabte Köchin. Sie bezeichnet sich selbst als Suppentante, Suppen-Chefin und Suppenkasper – lecker sind die Suppen allemal. Tine hat seit 2013 Typ-1-Diabetes und bloggt unter icaneateverything.com. Fit will sie übrigens auch sein und bleiben – und joggt deshalb in einem kleinen Berliner Wäldchen.
Susanne ist Journalistin und lebt in Hamburg. Die 35-Jährige hat in ihrem Leben schon 50 Länder bereist, im Gepäck ist seit 2002 der Diabetes. Reisen ist auch das Thema ihres Blogs “Zucker im Gepäck“, für den sie 2016 den DDG (Deutsche Diabetes Gesellschaft)-Medienpreis gewonnen hat – herzlichen Glückwunsch noch mal! Wir sind froh, Susanne seit diesem Jahr als Autorin für die Blood Sugar Lounge gewonnen zu haben. Dass sie fit ist, steht übrigens schwarz auf weiß auf ihrer Urkunde vom Diabetes-Lauf während des DDG-Kongresses in Hamburg: In ihrer Altersklasse ist sie Vierte geworden!

Wir wünschen euch einen tollen Sommeranfang und genießt die Zeit.
Eure Lena
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße