Freizeitsport und Diabetes

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Freizeitsport und Diabetes

Wer sein Leben aktiver gestaltet, wird belohnt mit besseren Blutzuckerwerten. Auch Abnehmen fällt leichter. Worauf kommt es an bei mehr Bewegung?

Ein voller Magen trainiert nicht gern. Die meisten Menschen fühlen sich besser und leistungsfähiger, wenn die letzte Hauptmahlzeit vor der Aktivität ein bis zwei Stunden zurückliegt. An sportlichen Tagen empfiehlt es sich, vor dem Sport leichtverdauliche Speisen wie Gemüse mit Reis oder Pasta, Hähnchen oder Fisch zu essen.

Sehr fettreiche und schwerverdauliche Gerichte können das Training erschweren, da der Körper einiges an Energie für die Verdauung aufbringen muss. Wer durch Gemüse, Hülsenfrüchte oder Diabetes-Medikamente mit Blähungen zu kämpfen hat, sollte täglich Kümmel-Anis-Fencheltee trinken sowie Kümmel im Gemüse mitkochen. Auch das macht Aktivitäten angenehmer und entspannter.

Vorsicht bei Medikamenten, die Unterzuckerungen auslösen

Bevor es losgeht, empfiehlt es sich, den Blutzucker zu messen und die Werte zu dokumentieren. Je nach Intensität und Dauer muss die Insulindosis angepasst bzw. reduziert werden. Gleiches kann auch für Medikamente, die eine Unterzuckerung hervorrufen können, nötig sein – wie Sulfonylharnstoffe oder Glinide. Empfehlenswert ist es, dies vorab mit Ihrem diabetesbehandelnden Arzt zu besprechen.

Nehmen Sie Insulin oder Tabletten mit Gliniden oder Sulfonylharnstoffen? Hier empfiehlt es sich, vor oder bei dem Sport zusätzlich leichtverdauliche Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, um eine Hypoglykämie zu vermeiden: Obst, Müsliriegel oder eine Saftschorle. Sinnvoll ist außerdem, Traubenzucker in fester oder flüssiger Form (z. B. Dextro Energy Liquid Gel, Jubin Zuckerlösung oder Liqui-Fit) dabeizuhaben.

Flüssige Zuckerlösungen sind praktisch bei Sport, da sie einfach geschluckt werden können und schnell ins Blut gelangen. So können nahende oder akute Unterzuckerungen zügig behoben werden. Sinnvoll ist auch, nach dem Training zum Auffüllen der Glykogenspeicher zusätzliche Kohlenhydrate zu essen und den Blutzucker erneut zu messen.


von Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE, Redaktion Essen und Trinken,
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf, Tel.: 0 22 34/91 65 41,
E-Mail: info@metternich24.de

Website: www.metternich24.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (6) Seite 9

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  • Hallo,
    das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
    Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann?

    • Hallo hexle,
      ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
      Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
      Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”

      Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.

      Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.

      Beste Grüße

    • PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.

    • Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.

    • @ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.

    • @schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….

  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen

    Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?

  • diahexe postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?

    • Liebe diahexe,
      Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
      Viele Grüße
      Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion

    • diahexe antwortete vor 2 Wochen

      @gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.

    • @gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…

      Kann es nur empfehlen!!!

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