Functional Training – die Königsdisziplin

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© Sylvia Klus
Functional Training – die Königsdisziplin

Functional Training ist natürlich mehr als nur Training mit dem Medizinball. Hinter Functional Training verbirgt sich eine effektive Trainingsmethode, die in immer mehr Gesundheitsstudios angeboten wird. Bewegungen trainieren, und nicht Muskeln, bringt die Idee des Functional Trainings auf den Punkt. Auch im Gesundheitsstudio

Training von Bewegungsabläufen steht im Vordergrund

"Doch nicht die dicken Dinger aus dem Sportunterricht?!", war Ingrid Flechtners Gedanke beim ersten Anblick der Medizinbälle im

"Beim klassischen Gerätetraining werden einzelne Muskeln trainiert, beim Functional Training hingegen steht das Training von Bewegungsabläufen im Vordergrund", erläutert Anja Övermöhle die Besonderheit des Functional Trainings. Functional Training verbessert Koordination, Bewegungsqualität, Körperhaltung und natürlich Kraft und Ausdauer.

Neben dem Medizinball trifft man beim Functional Training auf viele weitere "gute alte Bekannte" in neuem Design: Gymnastikball, Gummibänder, Springseil, Kugelhantel oder Sandsack. Auch Liegestütze und Kniebeuge in unterschiedlichen Variationen und Schweregraden sind fester Bestandteil eines Functional Trainings. Mit Balance Boards werden Koordination und Beweglichkeit trainiert.

Anspruchsvoll: Schlingentraining

Einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreut sich zudem eine recht anspruchsvolle Variante – das Schlingentraining. Mithilfe des eigenen Körpergewichtes – während man mit Armen und/oder Beinen in einem Schlingensystem hängt – werden Beweglichkeit, Koordination, Körperstabilität und Kraft trainiert.

Mehr Bewegungskompetenz erlangen durch das ganzheitliche Training und damit belastbarer werden für den Alltag: Genau das verspricht sich Ingrid Flechtner vom Functional Training. Zu Recht ist sie stolz darauf, dass bei ihr trotz fast 30-jähriger Diabetesdauer keine Folgeerkrankungen vorliegen.

Als langjährige Leiterin der Lingener Diabetikerselbsthilfegruppe weiß sie aber sehr wohl, wo der Diabetes und seine Folgeerkrankungen den Alltag erschweren können. "Umso wichtiger ist daher ein Training, das uns für Belastungen des Alltags fit hält", ist Ingrid Flechtner vom Stellenwert des funktionellen Trainings für Diabetiker überzeugt.

Medizinball – die große Chance

"Functional Training mit seinen komplexen Bewegungsabläufen ist in der Trainingsdurchführung und -steuerung sicherlich anspruchsvoller als ein Gerätetraining, hier sind Sportler und natürlich wir Trainer deutlich mehr gefordert", weiß Anja Övermöhle um die Notwendigkeit einer intensiven Trainingsbetreuung. Auch bei vielleicht schlechten Erfahrungen mit dem Medizinball im Sportunterricht – Functional Training ist nicht nur für Menschen mit Diabetes eine große Chance, den Medizinball neu zu entdecken.


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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße