HIIT: Verbesserung in kurzer Zeit

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HIIT: Verbesserung in kurzer Zeit

Neben den grandiosen sportlichen Erfolgen bleiben sein unorthodoxer Laufstil und seine für die 1950er Jahre ungewöhnlichen Trainingsmethoden der Sportwelt in Erinnerung: Emil Zatopek soll im Olympiajahr 1948, als Vorbereitung auf die 10.000-m-Strecke, jeweils 60 Tempoläufe über 400 m in einer Trainingseinheit an 10 aufeinanderfolgenden Tagen absolviert haben.

Trotz der Erfolge eines Zatopek – Ausdauersportler trainierten die folgenden Jahrzehnte überwiegend nach der Dauermethode, dem Hoch-Volumen-Training (HVT): lange Trainingseinheiten bei niedriger Intensität. Erst in den letzten Jahren hat die Sportwissenschaft das Trainingsprinzip der tschechischen Lauflokomotive neu entdeckt: das Hochintensive Intervalltraining (HIIT).

Hochintensive Belastungen wechseln sich mit Erholungsphasen ab

Unter HIIT versteht man ein Training mit hochintensiven Belastungen, die durch Erholungsphasen mit geringer Intensität unterbrochen werden. Laut American College of Sports Medicine (ACSM) liegen die Belastungsphasen zwischen 5 Sekunden und 8 Minuten. Trainiert wird in den hochintensiven Phasen bei etwa 80 bis 95 Prozent der maximalen Herzfrequenz.

In den Erholungsphasen sollte dann die Herzfrequenz bei etwa 40 bis 50 Prozent der maximalen Herzfrequenz liegen. Belastungs- und Erholungsphase sind in der Regel gleich lang. Die gesamte Trainingseinheit dauert etwa 20 bis 60 Minuten. HIIT ist allerdings nicht gleich HIIT, abweichend von den Empfehlungen des ACSM gibt es sehr unterschiedliche Trainingsprotokolle.

Verbesserung der Ausdauerleistung in kurzer Zeit

Eines ist allen Protokollen mehr oder weniger gemein: "Ein hochintensives Intervalltraining verbessert die Ausdauerleistung in kurzer Zeit", so Prof. Dr. Theodor Stemper, Sportwissenschaftler an der Bergischen Universität Wuppertal. HIIT ist offensichtlich in der Lage, stärkere Anpassungsvorgänge in der Skelettmuskulatur zu erzielen als ein klassisches Ausdauertraining – ein effizientes Training!

Veränderungen auf molekularer und zellulärer Ebene dürften auch die positiven gesundheitlichen Aspekte erklären wie die Verbesserung der Insulinempfindlichkeit und des Glukosestoffwechsels, die Optimierung der Körperzusammensetzung und die günstigen Auswirkungen auf die Herz-Kreislauf-Funktion.

Experte: auch für untrainierte Diabetespatienten geeignet

Prof. Dr. Karsten Müssig beschäftigt sich als Arzt und Wissenschaftler am Universitätsklinikum Düsseldorf mit den Auswirkungen unterschiedlicher Trainingsformen auf den Diabetes: "Das HIIT-Training stellt auch für Diabetespatienten, die nicht regelmäßig Sport treiben, eine ausgezeichnete Möglichkeit dar, mit einem geringen zeitlichen Aufwand in wenigen Wochen einen bedeutsamen Leistungszuwachs zu erzielen."

Sicherheit geht vor. Ein Training mit hohen Intensitäten kann mit einem höheren Risiko für Herz-Kreislauf-Komplikationen einhergehen. Müssig: "Vor Trainingsaufnahme sollte immer eine kardiologische Abklärung erfolgen." Ferner sind eine augenärztliche und diabetologische Untersuchung erforderlich. Anfänger und Wiedereinsteiger sollten zunächst mit Training geringerer Intensität beginnen, ehe sie mit dem HIIT durchstarten.

Im Interview: Personal-Trainer Florian Franke über HIIT

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  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂